Android: Face ID à la iPhone X dank günstigerer Bauteile evtl. noch 2018
Für die asiatischen Hersteller wird die offenbar schwache Nachfrage rund um Apples iPhone X anscheinend zum Glücksfall. Weil Apple nicht die geplanten Stückzahlen abnimmt, haben Konkurrenten nun die Möglichkeit ihrerseits günstiger an Komponenten zu kommen. Angeblich kann man nun mit der baldigen Einführung von Face-ID-ähnlichen Systemen bei Android-Smartphones rechnen.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, haben vor allem die aus China stammenden Smartphone-Anbieter im März begonnen ihre Bestellungen bei diversen Zulieferern deutlich zu steigern. Nach Angaben taiwanischer Chiplieferanten soll die erhöhte Nachfrage wohl bis mindestens Anfang Mai anhalten. Auslöser ist offenbar die schleppende Nachfrage von Apples Vertragsfertigern, weshalb Firmen wie Huawei, Oppo, Vivo, Xiaomi und Meizu nun eher zum Zug kommen.
Honor zeigte bereits eine eigene Variante von Face ID
Sie kaufen dem Vernehmen nach verstärkt Komponenten ein, weil die Zulieferer etwas günstigere Preise anbieten, um mehr Ordern einholen zu können. Beim Prozessorhersteller MediaTek hatte man deshalb jüngst die höchsten Umsätze der letzten vier Monate und einen starken Rückgang der zuvor angehäuften Lagerbestände verzeichnen können.
Die chinesischen Hersteller kommen wegen der besseren Verfügbarkeit von Komponenten nicht nur in den Genuss günstigerer Preise. Einige prüfen angeblich auch den Einsatz von 3D-Sensoren zur Gesichtserkennung. Gemeint sind hiermit sogenannte Vertical Surface Emitting Laser (VSEL) Sensoren, die mit Hilfe schwacher Laser und in Kombination mit entsprechenden Infrarot-Kameras in der Lage sind, das Gesicht des Nutzers zur sicheren Entsperrung des jeweiligen Endgeräts abzutasten.
Bisher bremsten laut früheren Berichten vor allem die hohen Kosten die Adaption derartiger Ansätze durch Apples Konkurrenten. Zwar ist die technische Umsetzung in einigen Fällen wohl bereits erledigt, doch scheuten die Hersteller bis zuletzt die Kosten, die sich negativ auf ihre ohnehin knapp kalkulierten Gewinnmargen auswirken könnten. Jetzt soll durchaus mit der Einführung von Android-basierten Smartphones mit Face-ID-Technik in der zweiten Jahreshälfte 2018 zu rechnen sein.
Honor zeigte bereits eine eigene Variante von Face ID
Sie kaufen dem Vernehmen nach verstärkt Komponenten ein, weil die Zulieferer etwas günstigere Preise anbieten, um mehr Ordern einholen zu können. Beim Prozessorhersteller MediaTek hatte man deshalb jüngst die höchsten Umsätze der letzten vier Monate und einen starken Rückgang der zuvor angehäuften Lagerbestände verzeichnen können.
Die chinesischen Hersteller kommen wegen der besseren Verfügbarkeit von Komponenten nicht nur in den Genuss günstigerer Preise. Einige prüfen angeblich auch den Einsatz von 3D-Sensoren zur Gesichtserkennung. Gemeint sind hiermit sogenannte Vertical Surface Emitting Laser (VSEL) Sensoren, die mit Hilfe schwacher Laser und in Kombination mit entsprechenden Infrarot-Kameras in der Lage sind, das Gesicht des Nutzers zur sicheren Entsperrung des jeweiligen Endgeräts abzutasten.
Bisher bremsten laut früheren Berichten vor allem die hohen Kosten die Adaption derartiger Ansätze durch Apples Konkurrenten. Zwar ist die technische Umsetzung in einigen Fällen wohl bereits erledigt, doch scheuten die Hersteller bis zuletzt die Kosten, die sich negativ auf ihre ohnehin knapp kalkulierten Gewinnmargen auswirken könnten. Jetzt soll durchaus mit der Einführung von Android-basierten Smartphones mit Face-ID-Technik in der zweiten Jahreshälfte 2018 zu rechnen sein.
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