Steam-Statistiken: Die Zeit von ausführlichen Nutzerzahlen ist vorbei

Software, Steam, Hardware, Valve, Valve Steam, Umfrage, Dezember 2016
Bisher hat Steam im Bezug auf das Nutzungsverhalten viele Informa­tionen über seine Kunden öffentlich zur Verfügung gestellt - und so beispielsweise direkt auch Rückschlüsse zur Verbreitung und Erfolg von Spielen möglich gemacht. Jetzt hat Steam seine Privatsphären-Ein­stellungen aber so angepasst, dass nur noch sehr wenige Informa­tionen für statistische Auswertungen ohne explizite Zustimmung ausgelesen werden können.

Sehr gut für die Nutzer, schlecht für Statistik-Fans

"Du musst es jetzt nicht mehr nervös als Bug abtun, wenn deinen Freunden auffällt, dass du 4000+ Stunden in Ricochet gesteckt hast": Mit diesen Worten kündigt Valve eine Anpassung der Privatsphären-Einstellungen bei Steam an, die vielen Nutzern durchaus gefallen dürfte. Ab sofort stellt die Spieleplattform neue Optionen bereit, mit denen genau definiert werden kann, welche Informationen öffentlich im Steam-Client einsehbar sind. In der Standardeinstellung werden dabei im Gegensatz zu bisher nur sehr wenige Details zum Nutzer für die Öffentlichkeit preisgegeben - aus Sicht des Datenschutzes auf jeden Fall eine überfällige Verbesserung.

Wie PC Gamer in seinem Bericht zu den Anpassungen schreibt, werden in Zukunft Statistiken zu Steam in der bisherigen Form wohl nicht mehr verfügbar sein. Wie Sergey Galyonkin, Betreiber der bekannten Steam-Statistik-Seite Steam Spy, schreibt, wird vor allem eine neue Einstellung dafür sorgen, dass sein Dienst nicht mehr so funktioniert, wie bisher. "Valve hat eine Anpassung vorgenommen (...) die Spiele, die Steamnutzer besitzen, standardmäßig verbirgt", so Galyonkin. "Steam Spy (...) wird deshalb seinen Dienst nicht weiter zur Verfügung stellen können."

Steam Spy war 2015 gestartet und seit dem zu einer festen Größe für die Auswertung von Steam-Statistiken geworden - für WinFuture war dabei unter anderem auch immer wieder die Auswertung der genutzten Betriebssysteme ein interessantes Thema. Sollten jetzt nicht genug Nutzer aktiv ihre Einstellungen anpassen, sind solche Einblicke "aber nicht mehr möglich", bedauert Galyonkin.

Valve wird auch das komplette Verstecken erlauben

Die Entwickler von Valve wollen bei den Einstellungsmöglichkeiten zur Privatsphäre dagegen noch weiter gehen - und folgen damit dem Wunsch, den viele Steam-Nutzer immer wieder geäußert hatten. Demnach wird aktuell an einem neuen "Unsichtbar"-Modus gearbeitet. Wird dieser ausgewählt, erscheint der Nutzer als offline, hat aber weiterhin Einsicht in die Freundesliste und kann den Chat nutzen, so der Blogpost. Die Funktion werde bald in einer Beta-Version getestet.

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