Playboy will nicht "Komplize" sein, löscht alle seine Facebook-Seiten
Alle, die dem Playboy auf Facebook nur wegen der guten Artikel gefolgt sind, müssen sich eine neue Informationsquelle suchen. Denn das berühmteste Erotik-Magazin der Welt hat sich dem "#DeleteFacebook"-Protest angeschlossen und seine Seiten auf dem sozialen Netzwerk gelöscht.
Playboy schreibt in einem Statement gleich zu Beginn, dass es für das Unternehmen schon seit Jahren schwierig war, seine "Werte" auf Facebook ausdrücken zu können. Grund dafür seien die strengen Richtlinien in Bezug auf die Inhalte (lies: halbnackte Tatsachen), denen man sich beugen musste. Diese Werte musste man anpassen und Facebook die Entscheidung überlassen, was für die Plattform angemessen ist und was nicht.
Das sei schon immer eine Herausforderung gewesen, so Playboy weiter, man wollte aber seine Zielgruppe auf "authentische Weise" erreichen. Die jüngsten Nachrichten über das "Missmanagement" von Nutzerdaten haben die Entscheidung des Verlages gefestigt, die Aktivitäten auf Facebook bis auf Weiteres auszusetzen.
Playboy ist aber nicht das erste Unternehmen, das sich der "#DeleteFacebook-Bewegung anschließt, am Wochenende wurde bekannt, dass Elon Musk die Facebook-Vertretungen seiner Firmen Tesla und SpaceX gelöscht bzw. dies veranlasst hat.
Siehe auch:
Über 25 Millionen Fans betroffen
Und es sind nicht wenige Nutzer betroffen, wenn man das beim Löschen einer Facebook-Vertretung so sagen kann. Denn die Muttergesellschaft Playboy Enterprises hat vor kurzem bekannt gegebenen, dass man alle seine direkt betriebenen Konten auf Facebook deaktiviert hat. Das betrifft immerhin mehr als 25 Millionen Fans, so das Medienunternehmen.Playboy schreibt in einem Statement gleich zu Beginn, dass es für das Unternehmen schon seit Jahren schwierig war, seine "Werte" auf Facebook ausdrücken zu können. Grund dafür seien die strengen Richtlinien in Bezug auf die Inhalte (lies: halbnackte Tatsachen), denen man sich beugen musste. Diese Werte musste man anpassen und Facebook die Entscheidung überlassen, was für die Plattform angemessen ist und was nicht.
Das sei schon immer eine Herausforderung gewesen, so Playboy weiter, man wollte aber seine Zielgruppe auf "authentische Weise" erreichen. Die jüngsten Nachrichten über das "Missmanagement" von Nutzerdaten haben die Entscheidung des Verlages gefestigt, die Aktivitäten auf Facebook bis auf Weiteres auszusetzen.
"Wollen nicht Komplize sein"
Playboy schreibt weiter, dass man bei den kolportierten Praktiken nicht Komplize sein will und seine mehr als 25 Millionen Facebook-Fans nicht derart schwerwiegenden Datenschutzverstößen aussetzen will. Es ist nicht klar, ob es sich hier um einen temporären Protest handelt, denn in der Mitteilung klingt es so als würde man eine Rückkehr nicht kategorisch ausschließen.Playboy ist aber nicht das erste Unternehmen, das sich der "#DeleteFacebook-Bewegung anschließt, am Wochenende wurde bekannt, dass Elon Musk die Facebook-Vertretungen seiner Firmen Tesla und SpaceX gelöscht bzw. dies veranlasst hat.
Siehe auch:
- Firefox packt Facebook in Container, damit man nicht ausspioniert wird
- Schon Steve Jobs hat quasi vor der aktuellen Facebook-Affäre gewarnt
- EU fordert offizielle Aufklärung im Facebook-Datenskandal
- Datenskandal: Elon Musk löscht Facebook-Seiten von Tesla und SpaceX
- WhatsApp-Co-Gründer Brian Acton fordert: "Es reicht, löscht Facebook!"
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