Facebook wollte Patientendaten mit eigenen Nutzerdaten abgleichen
Facebook hatte offenbar vor, die Patientendaten einer Reihe von amerikanischen Krankenhäusern mit den auf seiner Plattform gesammelten Nutzerdaten abzugleichen. Zwar sollten die Daten der Patienten anonymisiert werden, doch mit Hilfe von Hashes wäre ein Abgleich mit den Daten von Facebook-Nutzern möglich gewesen.
Wie der US-Fernsehsender CNBC meldet, führte Facebook bis vor kurzem Gespräche mit einer Reihe von großen amerikanischen Krankenhäusern, bei denen es darum ging, dass diese anonymisierte Daten zu ihren Patienten weiterreichen sollten. Unter anderem wollte Facebook Informationen zu Krankheiten und den dagegen verschriebenen Behandlungsmaßnahmen sammeln, um sie in ein geplantes Forschungsprojekt einfließen zu lassen.
Die Informationen sollten mit Nutzerdaten von Facebooks eigener Plattform abgeglichen werden, um den Krankenhäusern so die Möglichkeit zu geben, zu ermitteln welche Patienten besondere Behandlungen benötigen könnten. Die Pläne für das Projekt wurden mittlerweile aber in Anbetracht der jüngsten Aufregung um Facebooks Umgang mit Nutzerdaten auf Eis gelegt. Das Unternehmen teilte mit, dass man nicht über die Planungsphase hinausgekommen sei und daher auch keinerlei Daten erhalten, geteilt oder analysiert habe.
Durch die Datenauswertung, die zunächst vor allem mit Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen erfolgen sollte, sollte unter anderem ermittelt werden, ob ein Patient zum Beispiel einzeln lebt oder wenige Freunde hat bzw. wenig Unterstützung aus seinem Umfeld erhält. Die Krankenhäuser hätten dann zum Beispiel die Möglichkeit Betreuer zu den betroffenen Personen zu schicken, um ihren Gesundheitszustand zu verbessern.
Das Thema Privatsphäre sollte vor allem durch die Anonymisierung der Daten abgedeckt werden, spielte aber während der Gespräche mit den Krankenhäusern bisher angeblich kaum eine Rolle. Auch das Thema Zustimmung durch die Patienten wurde bisher noch nicht diskutiert, heißt es. Facebook begründete die vorläufige Einstellung des Vorhabens mit dem Wunsch, zunächst mehr in andere wichtige Themen zu investieren, wie etwa den Schutz der Nutzerdaten und einen vorsichtigeren Umgang damit.
Siehe auch:
Die Informationen sollten mit Nutzerdaten von Facebooks eigener Plattform abgeglichen werden, um den Krankenhäusern so die Möglichkeit zu geben, zu ermitteln welche Patienten besondere Behandlungen benötigen könnten. Die Pläne für das Projekt wurden mittlerweile aber in Anbetracht der jüngsten Aufregung um Facebooks Umgang mit Nutzerdaten auf Eis gelegt. Das Unternehmen teilte mit, dass man nicht über die Planungsphase hinausgekommen sei und daher auch keinerlei Daten erhalten, geteilt oder analysiert habe.
Daten sollten verschlüsselt werden. Aber ...
Zuletzt sollen Vertreter des Konzerns mit großen Krankenhausunternehmen verhandelt haben, um den Datenaustauch möglich zu machen. Zwar sollten die Daten zunächst von persönlich identifizierbaren Informationen wie etwa dem Namen des Patienten befreit werden, mit Hilfe eines Hashing genannten Ansatzes sollte aber ein Abgleich mit den Nutzerdaten von Facebook erfolgen. Durch die Erstellung der Hashes hätte Facebook die Möglichkeit zu prüfen, welche Personen in beiden Datensätzen enthalten sind.Durch die Datenauswertung, die zunächst vor allem mit Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen erfolgen sollte, sollte unter anderem ermittelt werden, ob ein Patient zum Beispiel einzeln lebt oder wenige Freunde hat bzw. wenig Unterstützung aus seinem Umfeld erhält. Die Krankenhäuser hätten dann zum Beispiel die Möglichkeit Betreuer zu den betroffenen Personen zu schicken, um ihren Gesundheitszustand zu verbessern.
Das Thema Privatsphäre sollte vor allem durch die Anonymisierung der Daten abgedeckt werden, spielte aber während der Gespräche mit den Krankenhäusern bisher angeblich kaum eine Rolle. Auch das Thema Zustimmung durch die Patienten wurde bisher noch nicht diskutiert, heißt es. Facebook begründete die vorläufige Einstellung des Vorhabens mit dem Wunsch, zunächst mehr in andere wichtige Themen zu investieren, wie etwa den Schutz der Nutzerdaten und einen vorsichtigeren Umgang damit.
Siehe auch:
- Firefox packt Facebook in Container, damit man nicht ausspioniert wird
- Schon Steve Jobs hat quasi vor der aktuellen Facebook-Affäre gewarnt
- EU fordert offizielle Aufklärung im Facebook-Datenskandal
- Datenskandal: Elon Musk löscht Facebook-Seiten von Tesla und SpaceX
- WhatsApp-Co-Gründer Brian Acton fordert: "Es reicht, löscht Facebook!"
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