Deutsche Telekom schafft Branding & Bloatware bei Smartphones ab
Die Deutsche Telekom will Updates für die Smartphones ihrer Kunden künftig schneller ausliefern können - und schafft dafür eines der typischsten Merkmale der über das Unternehmen vertriebenen Geräte ab - das Software-Branding. Damit setzt man auch der sonst üblichen Auslieferung mit Zusatz-Apps ein Ende.
Wie die Telekom in einem Eintrag im Telekom Hilft Blog (via Caschy) bekanntgab, erhalten künftig alle über die Deutsche Telekom vertriebenen Smartphones ihre Updates direkt vom jeweiligen Gerätehersteller. Der Konzern nimmt daher auch keine Veränderungen mehr an den ursprünglich vom Hersteller bereitgestellten Smartphone-Firmwares für Android-Geräte vor.
Für die Kunden ergibt sich daraus eine Reihe von Vorteilen. So müssen nun auch Telekom-Kunden nach der Veröffentlichung eines neuen Betriebssystem-Updates für Android nicht mehr warten, bis der Netzbetreiber Anpassungen am jeweiligen ROM vorgenommen hat und dieses an seine Kunden weiterreicht. Stattdessen dürften die Updates für alle Anwender gleichzeitig zur Verfügung stehen, unabhängig davon, ob sie das Gerät über die Telekom oder direkt im freien Handel erworben haben.
Außerdem fällt das sonst oft während des Hochfahrens des jeweiligen Endgeräts angezeigte Branding weg, so dass der Startvorgang unverändert bleibt und nicht mehr mit einem Telekom-Logo gekennzeichnet wird. Darüber hinaus sind die sonst von der Telekom und ihren Partnern in Verbindung mit gebrandeten Smartphones ausgelieferten Apps künftig nicht mehr an Bord. Statt "kostenloser Dreingaben", die oft als "Bloatware" bezeichnet werden und deshalb meist direkt nach der Einrichtung möglichst wieder gelöscht werden, erhalten die Kunden der Telekom nun also das gleiche Erlebnis wie beim Kauf auf dem freien Markt.
Die Telekom will allerdings dennoch nicht ganz auf bestimmte Anpassungen verzichten. Startet man das jeweilige Smartphone mit eingesetzter Telekom-SIM-Karte, wird nach der grundlegenden Einrichtung oder in manchen Fällen auch im Verlauf dieses Vorgangs eine Reihe von "empfohlenen Telekom-Anwendungen" angezeigt. Der Kunde kann dann wählen, welche der vorgeschlagenen Apps er installieren will.
Ist das Telefon fertig eingerichtet, wird ein sogenannter "Willkommens-Moment" angezeigt, wobei der Nutzer unter anderem gefragt wird, ob er Benachrichtigungen und automatische Updates für installierte Apps erhalten will. Im Anschluss sind dann die von der Telekom und ihren Partnern während oder kurz nach der Einrichtung zur Auswahl angebotenen Zusatz-Apps auf dem Startbildschirm zu finden. Wenn man keine Telekom-Apps wählt, sollen diese allerdings auch nicht auf dem Telefon landen.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Für die Kunden ergibt sich daraus eine Reihe von Vorteilen. So müssen nun auch Telekom-Kunden nach der Veröffentlichung eines neuen Betriebssystem-Updates für Android nicht mehr warten, bis der Netzbetreiber Anpassungen am jeweiligen ROM vorgenommen hat und dieses an seine Kunden weiterreicht. Stattdessen dürften die Updates für alle Anwender gleichzeitig zur Verfügung stehen, unabhängig davon, ob sie das Gerät über die Telekom oder direkt im freien Handel erworben haben.
Außerdem fällt das sonst oft während des Hochfahrens des jeweiligen Endgeräts angezeigte Branding weg, so dass der Startvorgang unverändert bleibt und nicht mehr mit einem Telekom-Logo gekennzeichnet wird. Darüber hinaus sind die sonst von der Telekom und ihren Partnern in Verbindung mit gebrandeten Smartphones ausgelieferten Apps künftig nicht mehr an Bord. Statt "kostenloser Dreingaben", die oft als "Bloatware" bezeichnet werden und deshalb meist direkt nach der Einrichtung möglichst wieder gelöscht werden, erhalten die Kunden der Telekom nun also das gleiche Erlebnis wie beim Kauf auf dem freien Markt.
Die Telekom will allerdings dennoch nicht ganz auf bestimmte Anpassungen verzichten. Startet man das jeweilige Smartphone mit eingesetzter Telekom-SIM-Karte, wird nach der grundlegenden Einrichtung oder in manchen Fällen auch im Verlauf dieses Vorgangs eine Reihe von "empfohlenen Telekom-Anwendungen" angezeigt. Der Kunde kann dann wählen, welche der vorgeschlagenen Apps er installieren will.
Ist das Telefon fertig eingerichtet, wird ein sogenannter "Willkommens-Moment" angezeigt, wobei der Nutzer unter anderem gefragt wird, ob er Benachrichtigungen und automatische Updates für installierte Apps erhalten will. Im Anschluss sind dann die von der Telekom und ihren Partnern während oder kurz nach der Einrichtung zur Auswahl angebotenen Zusatz-Apps auf dem Startbildschirm zu finden. Wenn man keine Telekom-Apps wählt, sollen diese allerdings auch nicht auf dem Telefon landen.
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