Spectre und Meltdown: Intel erwarten 32 Klagen zu den Schwachstellen

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Anfang des Jahres wurden die Spectre und Meltdown genannten Schwachstellen bekannt. Diese betrafen zwar nicht ausschließlich Intel, dennoch spielte der Halbleiterriese in dieser Angelegenheit die Hauptrolle. Kunden und Anleger reagierten entsprechend sauer, das brachte dem Unternehmen auch zahlreiche Klagen ein. Wie alle an der Börse notierten Unternehmen ist auch Intel verpflichtet, regelmäßig diverse Interna an die US-amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) zu übermitteln. Über diese Zwangsmeldungen kann man so manches interessante Detail erfahren, darunter Managergehälter, Aktiengeschäfte der Führungskräfte und ähnliches.

Aktuell kann man über eine solche SEC-Meldung interessante Informationen zu den rechtlichen Schwierigkeiten, die Intel in kommenden Wochen, Monaten und vielleicht sogar Jahren beschäftigen werden, erfahren (via The Verge). Und es sind nicht wenige, denn das Unternehmen gibt an, dass man mit Stand 15. Februar 2018 im Zusammenhang mit Spectre und Meltdown insgesamt 32 Klagen zählen kann.

30 davon haben Klagen von Privatkunden als Hintergrund, in zwei Fällen wurden Sammelklagen bei der Börsenaufsicht eingereicht. Die Privatklagen fordern unter anderem Schadenersatz, bei den börseninternen Rechtsschritten geht es um mögliche Verstöße zum Thema Insiderhandel.

"Falschaussagen"

Vor allem letztere könnten für Intel unangenehm werden, denn hierbei wird Intel und "bestimmten Führungskräften" vorgeworfen, Falschaussagen zu Intel-Produkten und internen Kontrollmechanismen gemacht zu haben. Diese hätten sich nach dem Bekanntwerden der Schwachstellen als falsch oder irreführend erwiesen, heißt es in der SEC-Meldung zu den Vorwürfen.

Auch in drei anderen Anlegerklagen geht es um ähnliche Vorwürfe, in denen der CEO Brian Krzanich im Fokus steht. Denn der Intel-Chef hat kurz vor dem Bekanntwerden der Lücken alle Anteile abgestoßen, die er verkaufen konnte oder durfte.

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