Intel liefert erste finale Patches gegen "Meltdown" & "Spectre" aus
Der Halbleitergigant Intel hat nach einigem Hin und Her jetzt nach eigenen Angaben begonnen, eine finale Version der Microcode-Updates gegen die als Spectre bezeichnete Schwachstelle in seinen Prozessoren an die Gerätehersteller auszuliefern.
Wie Intel in einer Pressemitteilung verlauten ließ, sei vor kurzem die Auslieferung der sogenannten "Production"-Versionen der Microcode-Updates für Spectre 2 für einige Prozessoren aus der "Skylake"-Familie angelaufen, also für Chips, die zur sechsten Generation der Intel Core-CPUs gehören. Vor zwei Wochen hatte man die Patches zunächst zurückgezogen, weil sie zu einer Instabilität der betroffenen Systeme führen konnten.
Aktuell würden die Patches für die anderen Plattformen noch getestet. Dazu verteilt Intel Betaversionen an Software- und Hardware-Hersteller, um diese durch die Partner ausführlich testen zu lassen. Bisher wurde der Code nur für die "Skylake"-U, -Y, -H und -S-Series SoCs freigegeben. Die Endkunden erhalten die Updates in naher Zukunft im Rahmen von Firmware-Aktualisierungen, die vom jeweiligen Gerätehersteller veröffentlicht werden.
Intel forderte alle Nutzer von Prozessoren aus seiner Produktion auf, dringend auf eine Aktualisierung ihrer Systeme hinzuarbeiten, um sich vor den Auswirkungen möglicher Angriffe unter Ausnutzung der "Meltdown"- und "Spectre"-Lücken zu schützen. Im Januar hatte der Konzern eingestehen müssen, dass praktisch alle CPUs aus seiner Produktion für die Schwachstellen anfällig sind. Darüber hinaus sind auch Milliarden SoCs auf ARM-Basis und die Prozessoren von AMD von dem Problem betroffen, wenn auch zumindest im Fall von AMD in einem geringeren Umfang.
Die Microcode-Updates werden (zusätzlich zu weiteren Softwareupdates) benötigt, um die als Spectre Zwei bekannte Lücke zu schließen. Auch andere CPU Hersteller wie AMD, Apple, Arm und IBM sind von der Lücke betroffen und werden mit der Zeit (hoffentlich) noch Microcode-Updates herausbringen. Die anderen, als Meltdown und Spectre Eins bekannten Lücken können mit Betriebssystemupdates (Meltdown) oder/und OS- und Drittherstellersoftware (Spectre Eins) geschlossen werden.
'Skylake macht den Anfang, weitere Chips folgen in Kürze
Die Hersteller von PCs und Mainboards erhalten die Patches ab sofort, so dass sie zeitnah mit der Auslieferung von entsprechenden Updates an ihre Kunden beginnen können. In den kommenden Tagen sollen auch für die anderen Chip-Familien von Intel entsprechende Microcode-Updates an die OEM-Partner verteilt werden, die dann unter anderem für Intel Core-Chips auf Basis der "Haswell"-, "Broadwell"-, "Kaby Lake"- und "Kaby Lake-R"-Architekturen gedacht sind.Aktuell würden die Patches für die anderen Plattformen noch getestet. Dazu verteilt Intel Betaversionen an Software- und Hardware-Hersteller, um diese durch die Partner ausführlich testen zu lassen. Bisher wurde der Code nur für die "Skylake"-U, -Y, -H und -S-Series SoCs freigegeben. Die Endkunden erhalten die Updates in naher Zukunft im Rahmen von Firmware-Aktualisierungen, die vom jeweiligen Gerätehersteller veröffentlicht werden.
Intel forderte alle Nutzer von Prozessoren aus seiner Produktion auf, dringend auf eine Aktualisierung ihrer Systeme hinzuarbeiten, um sich vor den Auswirkungen möglicher Angriffe unter Ausnutzung der "Meltdown"- und "Spectre"-Lücken zu schützen. Im Januar hatte der Konzern eingestehen müssen, dass praktisch alle CPUs aus seiner Produktion für die Schwachstellen anfällig sind. Darüber hinaus sind auch Milliarden SoCs auf ARM-Basis und die Prozessoren von AMD von dem Problem betroffen, wenn auch zumindest im Fall von AMD in einem geringeren Umfang.
Die Microcode-Updates werden (zusätzlich zu weiteren Softwareupdates) benötigt, um die als Spectre Zwei bekannte Lücke zu schließen. Auch andere CPU Hersteller wie AMD, Apple, Arm und IBM sind von der Lücke betroffen und werden mit der Zeit (hoffentlich) noch Microcode-Updates herausbringen. Die anderen, als Meltdown und Spectre Eins bekannten Lücken können mit Betriebssystemupdates (Meltdown) oder/und OS- und Drittherstellersoftware (Spectre Eins) geschlossen werden.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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