Silicon Valley: Wohnen wird auch gut verdienenden Entwicklern zu teuer

Geld, Brennen, Feuer Bildquelle: k.a.
Die sich immer weiter nach oben schraubende Preisspirale für das Wohnen im Silicon Valley führt inzwischen dazu, dass selbst die extrem gut verdienenden Software-Entwickler der großen Konzerne erhebliche Teile ihres Einkommens aufwenden müssen, wenn sie noch in der Nähe ihres Arbeitsplatzes leben wollen.
Am schlimmsten sind dabei die IT-Fachleute von Apple dran. Diese erhalten im Durchschnitt immerhin ein Jahresgehalt von 188.000 Dollar. Selbst in den teureren Wohnlagen hierzulande wäre es wohl kein Problem, damit ein ziemlich gutes Auskommen für sich und die Familie zu haben. Da im Silicon Valley aber die Immobilienpreise extrem hoch sind, sieht die Sache hier schon anders aus.

Die Grundlage für die Berechnungen des Startups Open Listings ist die Annahme, dass man nicht länger als 20 Minuten zur Arbeit pendeln will. Angesichts solcher Gehälter sollte man immerhin meinen, dass es kein Problem sein sollte, in der Nähe etwas hübsches zu finden und so etwas Zeit beim Arbeitsweg zu sparen. Im fraglichen Umfeld liegen die Preise für ein einfaches Haus allerdings inzwischen bei 1,16 Millionen Dollar im Durchschnitt. Wer hier mit den üblichen Ratenzahlungen einziehen will, muss im Monat 5211 Dollar auf den Tisch legen - das sind rund 33 Prozent des monatlichen (Brutto!-)Einkommens.

Höchsteinkommen machen es erträglich

Nicht viel besser sieht es bei den noch etwas besser bezahlten Google-Entwicklern aus. Diese bekommen zwar stattliche 212.000 Dollar im Jahr, müssen für eine Unterkunft in der näheren Umgebung des Google-Campus in Mountain View aber immerhin 32 Prozent ihres Gehalts fürs Wohnen ausgeben. Und auch die Mitarbeiter von Facebook und Twitter haben noch rund 30 Prozent für ein Haus in der Nähe zu zahlen. Relativ gut geht es da noch den AirBnB-Entwicklern, die nur auf 22 Prozent kommen - was vor allem daran liegt, dass hier das Jahreseinkommen mit 287.000 Dollar überdurchschnittlich hoch ist.

Das macht auch deutlich, warum die Konzerne beginnen, selbst in Wohnkomplexe auf ihrem Campus-Gelände zu investieren. Denn bezahlbarer Wohnraum ist durchaus ein nicht zu verachtender Faktor beim Wettlauf um Fachkräfte geworden. Viele Entwickler sind noch relativ jung und gerade dabei, eine Familie zu gründen - da ist Zeit ein wertvolles Gut. Da dürfte dann eine weniger bekannte Firma in einer günstigeren Wohnlage für so manchen Entwickler wesentlich interessanter sein. Wirklich günstig wohnt man aber letztlich nirgends. Wohnen im Valley Angesichts dieser Situation kann man eine Vorstellung davon bekommen, wie es Menschen geht, die nicht zu den Gutverdienern gehören. Immer häufiger wohnen jene Beschäftigten, die den Programmierern das Essen machen oder ihre Büros reinigen unter extrem prekären Verhältnissen und müssen weite Arbeitswege in Kauf nehmen.

Rund um die IT-Hochburg der USA:


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