PayPal verliert seinen Vorzugs-Status auf der eBay-Plattform

Logo, Ebay, Online-Auktionshaus Bildquelle: Dru Bloomfield / Flickr
Die Aufspaltung von eBay und PayPal in zwei eigenständige Unternehmen hat nun weitergehende Folgen. Der große Online-Bezahldienst soll demnächst seine bisherige Stellung auf dem Marktplatz verlieren. eBay hat sich einen neuen Partner gesucht, über den man bevorzugt die Abwicklung von Transaktionen vornehmen wird.
eBay verkündete jetzt, dass man auf größere Distanz zur ehemaligen Tochter geht. Diese ist trotz der bereits einige Zeit zurückliegenden Trennung noch immer der bevorzugte Zahlungs-Dienstleister auf der Plattform. Das lässt sich aufgrund der bestehenden Verträge auch nicht sofort ändern. Allerdings ist 2020 dann Schluss. Abseits der exklusiven Stellung wird PayPal aber zumindest noch bis 2023 als Zahlungs-Dienstleister genutzt werden können.

Für PayPal ist das durchaus nicht gerade eine tolle Nachricht - auch wenn eBay im Geschäft des Dienstes längst nicht mehr den einstigen Raum einnimmt. Als die beiden Unternehmen sich im Jahr 2015 trennten, kam immerhin ein Drittel des Umsatzes über eBay zustande. Inzwischen ist der Anteil deutlich geringer, trotzdem sorgte die Nachricht erst einmal für einen Abwärtstrend beim Aktienkurs.


Neuer Partner ist schon gefunden

eBay will in Zukunft stärker mit dem Dienstleister Adyen zusammenarbeiten. Dieser stammt aus den Niederlanden und sorgt bereits für die Zahlungsabwicklung mehrerer großer Internet-Unternehmen, darunter Spotify und Netflix. Bei den meisten Nutzern dürfte die Firma allerdings unbekannt sein, da sie bisher vor allem die Prozesse im Hintergrund organisiert und diverse Zahlungsoptionen angeboten hat.

Adyen soll im Zuge eines größeren Umbaus des eBay-Marktplatzes schrittweise immer stärker eingebunden werden. Die geplante Generalsanierung soll in diesem Jahr anfangen und sich dann über mehrere Jahre hinziehen. Der neue Payment-Dienst soll letztlich dafür sorgen, dass die Nutzer in weniger Schritten ihren Kauf abgewickelt bekommen. Außerdem soll das Ganze billiger werden, so dass eBay mit sinkenden Gebühren auch mehr Verkäufer anlocken kann. Logo, Ebay, Online-Auktionshaus Logo, Ebay, Online-Auktionshaus Dru Bloomfield / Flickr
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