AMD kündigt Patch für die zweite Spectre-CPU-Schwachstelle an
Der Chip-Hersteller AMD hat angekündigt, einen Patch für die zweite Spectre-CPU-Schwachstelle bereitzustellen. Eine erste Lösung hatte AMD bereits vorgelegt, nun folgt Teil 2 für Ryzen- und EPYC-Prozessoren, die nun vor der zweiten Variante der Spectre-Sicherheitslücke geschützt werden sollen.
AMD arbeitet derzeit laut eigenen Angaben an einem zweiten Update für die CPU-Schwachstelle. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, stellt der Chip-Hersteller nun vor allem noch einmal deutlich klar, dass man für seine Chip-Architektur ein geringes Restrisiko sehe, aber auch überzeugt sei, dass AMD es möglichen Exploits für Spectre sehr schwer mache. Zuvor klang es von AMD eher so, als ob dieses Damoklesschwert an ihnen vorüberziehen würde.
"Obwohl wir glauben, dass AMDs Prozessorarchitekturen es schwierig machen Variante 2 auszunutzen, arbeiten wir bei dieser Bedrohung weiterhin eng mit der Industrie zusammen", schrieb Chief Technology Officer Mark Papermaster in einem weiteren Blog-Beitrag.
Dann kam es zu einer Panne, bei der AMD an Microsoft falsche Informationen weitergab und so eine Welle problembelasteter Patches auslöste. Microsoft musste die Verteilung der Patches stoppen, da es bei Kunden mit AMD-basierter Hardware zu schwerwiegenden Problemen gekommen war.
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Variante 2 ausnutzbar
In der öffentlichen Erklärung sagte AMD nun jedoch, dass die zweite Spectre-Variante auch auf AMD-Prozessoren anwendbar sei und dass sie daher an weiteren Patches für ihre Ryzen- und EPYC-Prozessoren arbeiten. Die Patches werden demnach bald herausgegeben und solche für ältere Chips werden dann in den kommenden Wochen fertiggestellt."Obwohl wir glauben, dass AMDs Prozessorarchitekturen es schwierig machen Variante 2 auszunutzen, arbeiten wir bei dieser Bedrohung weiterhin eng mit der Industrie zusammen", schrieb Chief Technology Officer Mark Papermaster in einem weiteren Blog-Beitrag.
AMD macht sich selbst weitere Probleme
AMD macht bei der ganzen Aufklärung der CPU-Bugs keine gute Figur. Nachdem der Konzern zunächst leugnete überhaupt betroffen zu sein, musste man zurückrudern und mit einem öffentlichen Bekenntnis seine Kunden entsprechend informieren.Dann kam es zu einer Panne, bei der AMD an Microsoft falsche Informationen weitergab und so eine Welle problembelasteter Patches auslöste. Microsoft musste die Verteilung der Patches stoppen, da es bei Kunden mit AMD-basierter Hardware zu schwerwiegenden Problemen gekommen war.
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