Wehret den Skynet-Anfängen:
Forscher suchen ethische Grenzen für KIs
Künstliche Intelligenzen waren noch vor wenigen Jahren ein Thema, das der Science-Fiction vorbehalten war, heute vergeht kaum ein Tag ohne einen faszinierenden und manchmal auch erschreckenden Durchbruch bei diesem Forschungsthema. Beteiligte stellen sich aber auch immer mehr die Frage nach der Ethik.
KIs sind auch nicht mehr bloß eine Forschungsdisziplin, sondern werden auch immer mehr zum Alltag für die Allgemeinheit. Es gibt aber so manchen, der zu Skepsis und Vorsicht mahnt, allen voran Tesla-Chef Elon Musk, der zuletzt des Öfteren gewarnt hat, KIs zu viel Vertrauen zu schenken. Auch unter KI-Forschern selbst ist das ein großes Thema, wie die noch bis morgen stattfindende Konferenz Neural Information Processing Systems (NIPS) gut zeigt.
Denn auf der NIPS kamen zahlreiche Experten zu Wort, die Bedenken zur Macht von KIs anmeldeten bzw. Kollegen ermahnten, sich Gedanken dazu zu machen. Wie Wired berichtet, fasste das am besten Kate Crawford zusammen. Die Microsoft Research-Forscherin forderte die rund 8000 Konferenz-Teilnehmer auf, sich nicht nur Gedanken über Mathematik und Algorithmen zu machen, sondern auch ethische Fragen zu stellen.
Laut Crawford sei das aber nur die "Spitze des Eisbergs", hinter verschlossenen Türen passieren noch viel haarsträubendere Fehler. Das Ganze könnte teilweise richtig gefährlich werden, denn Unternehmen und Regierungen wollen maschinelles Lernen in Bereichen wie Justiz oder Finanzen einsetzen.
Crawford stellte die Frage in den Raum, ob man Firmen und Staaten tatsächlich die Entscheidung darüber übertragen kann. Sie meinte, dass hier vor allem die Forscher gefragt sind, dafür zu sorgen, dass Grenzen nicht überschritten werden - und das durchaus mit Mitteln von zivilem Ungehorsam und sogar so etwas wie Sabotage.
Denn auf der NIPS kamen zahlreiche Experten zu Wort, die Bedenken zur Macht von KIs anmeldeten bzw. Kollegen ermahnten, sich Gedanken dazu zu machen. Wie Wired berichtet, fasste das am besten Kate Crawford zusammen. Die Microsoft Research-Forscherin forderte die rund 8000 Konferenz-Teilnehmer auf, sich nicht nur Gedanken über Mathematik und Algorithmen zu machen, sondern auch ethische Fragen zu stellen.
"Spitze des Eisbergs"
Sie verwies auf diverse Probleme von KIs. Vor etwa zwei Jahren hat Googles Fotodienst und die dort tätige KI schwarze Menschen als Gorillas markiert, zuletzt haben Forscher herausgefunden, dass Bildverarbeitungsalgorithmen Sexismus lernen und verstärken.Laut Crawford sei das aber nur die "Spitze des Eisbergs", hinter verschlossenen Türen passieren noch viel haarsträubendere Fehler. Das Ganze könnte teilweise richtig gefährlich werden, denn Unternehmen und Regierungen wollen maschinelles Lernen in Bereichen wie Justiz oder Finanzen einsetzen.
Crawford stellte die Frage in den Raum, ob man Firmen und Staaten tatsächlich die Entscheidung darüber übertragen kann. Sie meinte, dass hier vor allem die Forscher gefragt sind, dafür zu sorgen, dass Grenzen nicht überschritten werden - und das durchaus mit Mitteln von zivilem Ungehorsam und sogar so etwas wie Sabotage.
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