Elon Musk präsentiert weltgrößte Batterie und gewinnt Wette
Tesla-Gründer Elon Musk begegnet der Kritik, er könne seine Versprechungen nicht einhalten, auf seine Art. Ob seine Elektro-Autos irgendwann tatsächlich Gewinn abwerfen, muss sich zwar noch zeigen. Eine Wette, in 100 Tagen für eine Windfarm die weltgrößte Batterie zu bauen hat der illustre Innovator jetzt aber offenbar für sich entschieden.
Wie Mashable berichtet, hat Tesla die mehr als 100 Megawattstunden starke Lithium-Ionen-Batterie rechtzeitig vor Verstreichen der Frist bei der Neoen's Hornsdale Wind Farm in der Nähe der australischen Stadt Adelaide eingerichtet. In den kommenden Tagen soll mit Funktionstests sichergestellt werden, dass die Anlage auch wie gewünscht funktioniert und die strengen australischen Standards erfüllt. Bereits am 1. Dezember soll die weltgrößte Batterie dann bei einer feierlichen Eröffnung unter Anwesenheit von Australiens Premierminister Jay Weatherill ans Netz gehen.
Die Geldsumme hätte den Tesla-Gründer sicherlich wenig geschmerzt, eher aber schon der durch ein Verlieren verursachte Imageschaden. Tesla ist gerade in einem schwierigen Prozess, die Massenproduktion für seine Elektroautos in Gang zu bringen. Für das Model 3 liegen bereits mehr als 400.000 Bestellungen vor. Fertiggestellt wurden allerdings nur wenige Exemplare und Tesla selbst gibt an, bis Ende des Jahres nur etwa 20.000 Autos liefern zu können - wenn alles glatt läuft. Aufgrund der hohen Nachfrage wird ein Model 3, wenn es heute bei Tesla bestellt wird, voraussichtlich erst gegen Ende des nächsten Jahres oder später ausgeliefert werden können. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Rechtzeitig oder gratis
Die Wette geht auf eine von Musk im März losgetretene Diskussion auf Twitter zurück. In Bezug auf Netzprobleme in Südaustralien posaunte der Tesla-Chef damals, man könne innerhalb von nur 100 Tagen eine 100 Megawattstunden starke Batterieanlage einrichten, sollte dies erwünscht sein. Als dies in Zweifel gezogen wurde, ging Musk die Wette ein, bei Nichterreichen des Ziels die Kosten der 50 Millionen US-Dollar teuren Anlage zu übernehmen.Die Geldsumme hätte den Tesla-Gründer sicherlich wenig geschmerzt, eher aber schon der durch ein Verlieren verursachte Imageschaden. Tesla ist gerade in einem schwierigen Prozess, die Massenproduktion für seine Elektroautos in Gang zu bringen. Für das Model 3 liegen bereits mehr als 400.000 Bestellungen vor. Fertiggestellt wurden allerdings nur wenige Exemplare und Tesla selbst gibt an, bis Ende des Jahres nur etwa 20.000 Autos liefern zu können - wenn alles glatt läuft. Aufgrund der hohen Nachfrage wird ein Model 3, wenn es heute bei Tesla bestellt wird, voraussichtlich erst gegen Ende des nächsten Jahres oder später ausgeliefert werden können. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
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