Harmony Link: Logitech killt Fernbedienungs-Hardware Anfang 2018
Der Peripheriegerätehersteller Logitech legt im kommenden Jahr die bis Anfang 2017 noch vertriebene Harmony Link Hardware komplett lahm - weil man die dahinter stehenden Server abschaltet. Bei den Besitzern der ein bis zwei Jahre alten Geräte, mit denen sich Smartphones und Tablets zur Fernbedienung für Fernseher und andere Unterhaltungsgeräte machen ließen, macht sich entsprechend Unmut breit.
Logitech kündigte das Aus für die Harmony Link-Serie offenbar schon im September per E-Mail gegenüber seinen Kunden an. Darin war davon die Rede, dass das System ab März 2018 nicht mehr funktionieren soll. Der Hersteller legt also die Link-Station selbst lahm, weil das Unternehmen die Abschaltung der Server-Infrastruktur dahinter plant. Die Server sind nötig, um die Eingaben des Nutzers auf dem jeweiligen Mobilgerät per Internet auf die Harmony Link zu übertragen, von der aus sie dann die jeweils angeschlossenen Unterhaltungsgeräte steuern.
Ab dem 16. März 2018 wird das System nicht mehr nutzbar sein, wobei Logitech dies offiziell mit dem Verzicht auf die Erneuerung einer für den Weiterbetrieb notwendigen "Technology Certificate License" begründet. Gleichzeitig lässt man auch "Service und Support" auslaufen. Wirklich problematisch ist dabei aber, dass auch die Hardware selbst nicht mehr länger funktionieren soll. Als "Lösung" bietet der Hersteller Kunden, die einen noch im Garantiezeitraum befindlichen Harmony Link besitzen, einen kostenlosen Harmony Hub - ein mit ähnlichen Funktionen ausgestattetes Nachfolgeprodukt.
Wer einen Harmony Link besitzt, bei dem die Garantie bereits abgelaufen ist, kann einen Rabatt von 35 Prozent auf den Neukauf eines rund 100 Dollar teuren Harmony Hub erhalten. Dieses Angebot dürfte nur für wenige Kunden attraktiv sein, zumal der Großteil der Käufer den Harmony Link bereits vor geraumer Zeit erworben haben dürfte - das Gerät kam bereits 2011 auf den Markt. Allerdings wurde es zumindest in den USA noch bis Anfang 2017 mit starken Rabatten und gleichzeitig verkürzter Garantiedauer durch Logitech abverkauft.
Zu diesem Zeitpunkt dürfte Logitech nach Meinung mancher betroffener Kunden durchaus schon gewusst haben, dass die Abschaltung der Server im nächsten Jahr geplant und damit die Lahmlegung der Hardware bereits absehbar war. Genau dies wirft man nun Logitech vor, während eine auf Sammelklagen im Interesse von Konsumenten spezialisierte, amerikanische Anwaltskanzlei das Thema bereits aufgegriffen hat und bereits die Möglichkeiten für ein Vorgehen gegen das Unternehmen auslotet.
Ab dem 16. März 2018 wird das System nicht mehr nutzbar sein, wobei Logitech dies offiziell mit dem Verzicht auf die Erneuerung einer für den Weiterbetrieb notwendigen "Technology Certificate License" begründet. Gleichzeitig lässt man auch "Service und Support" auslaufen. Wirklich problematisch ist dabei aber, dass auch die Hardware selbst nicht mehr länger funktionieren soll. Als "Lösung" bietet der Hersteller Kunden, die einen noch im Garantiezeitraum befindlichen Harmony Link besitzen, einen kostenlosen Harmony Hub - ein mit ähnlichen Funktionen ausgestattetes Nachfolgeprodukt.
Wer einen Harmony Link besitzt, bei dem die Garantie bereits abgelaufen ist, kann einen Rabatt von 35 Prozent auf den Neukauf eines rund 100 Dollar teuren Harmony Hub erhalten. Dieses Angebot dürfte nur für wenige Kunden attraktiv sein, zumal der Großteil der Käufer den Harmony Link bereits vor geraumer Zeit erworben haben dürfte - das Gerät kam bereits 2011 auf den Markt. Allerdings wurde es zumindest in den USA noch bis Anfang 2017 mit starken Rabatten und gleichzeitig verkürzter Garantiedauer durch Logitech abverkauft.
Zu diesem Zeitpunkt dürfte Logitech nach Meinung mancher betroffener Kunden durchaus schon gewusst haben, dass die Abschaltung der Server im nächsten Jahr geplant und damit die Lahmlegung der Hardware bereits absehbar war. Genau dies wirft man nun Logitech vor, während eine auf Sammelklagen im Interesse von Konsumenten spezialisierte, amerikanische Anwaltskanzlei das Thema bereits aufgegriffen hat und bereits die Möglichkeiten für ein Vorgehen gegen das Unternehmen auslotet.
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