FBI sitzt inzwischen auf tausenden unknackbaren Smartphones
Der von der Öffentlichkeit intensiv beobachtete Zugriff auf ein iPhone wurde von der US-Bundespolizei vor einiger Zeit als großer Erfolg gefeiert. Gleichzeitig liegen bei der Behörde aber auch tausende Geräte herum, in die man sich bisher nicht hineinhacken konnte.
Die Verschlüsselungsverfahren in den Smartphones würden die Ermittler immer wieder vor gewaltige Probleme stellen, erklärte FBI-Direktor Christopher Wray laut einem Bericht des Evening Standard. Gemessen an einem Zeitraum von elf Monaten ab der Beschlagnahmung gelingt es den Ermittlern bei rund 50 Prozent der Geräte nicht, Zugang zu erlangen.
Insgesamt handle es sich aktuell um rund 7.000 Smartphones, die beim FBI herumliegen und die die Ermittler gern auswerten würden. Doch kommen sie an die Daten nicht heran. Auf der in Philadelphia stattfindenden Internationalen Konferenz der Polizeichefs IACP forderte Wray daher erneut, dass endlich wieder eine Balance zwischen dem Schutz der Privatsphäre und dem Bedarf der Strafverfolgungsbehörden hergestellt werden müsse.
Gegenüber der Zeitung erklärte daher auch der Informatik-Professor Alan Woodward von der University of Surrey, dass die Kriminalforensiker von nun an eben mit der Frustration leben müssten, dass sie es mit funktionierender Verschlüsselung zu tun bekommen. "Selbst wenn die Gerätehersteller diese nicht selbst einbauen würden, wäre es ein leichtes, ebenso leistungsfähige Krypto-Tools auf anderem Weg zu bekommen", führte er aus.
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Insgesamt handle es sich aktuell um rund 7.000 Smartphones, die beim FBI herumliegen und die die Ermittler gern auswerten würden. Doch kommen sie an die Daten nicht heran. Auf der in Philadelphia stattfindenden Internationalen Konferenz der Polizeichefs IACP forderte Wray daher erneut, dass endlich wieder eine Balance zwischen dem Schutz der Privatsphäre und dem Bedarf der Strafverfolgungsbehörden hergestellt werden müsse.
Ermittler sollen sich damit abfinden
Wie so etwas aussehen soll, bleibt aber weiter unklar. Denn jede Option, die den Behörden einen Zugriff auf die Daten auf einem Mobiltelefon geben würde, wäre letztlich auch für Kriminelle und andere Unbefugte zugänglich. Schwachstellen in der Sicherheit eines IT-Systems lassen sich schlicht nicht nur für ausgewählte Kreise implementieren.Gegenüber der Zeitung erklärte daher auch der Informatik-Professor Alan Woodward von der University of Surrey, dass die Kriminalforensiker von nun an eben mit der Frustration leben müssten, dass sie es mit funktionierender Verschlüsselung zu tun bekommen. "Selbst wenn die Gerätehersteller diese nicht selbst einbauen würden, wäre es ein leichtes, ebenso leistungsfähige Krypto-Tools auf anderem Weg zu bekommen", führte er aus.
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Christian Kahle
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