Electronic Arts stampft jetzt auch sein Studio Visceral Games ein
Der Publisher Electronic Arts (EA) wird das recht bekannte Entwicklerstudio Visceral Games jetzt auch dicht machen. Zumindest soll das mitten in der Entwicklung steckende große Star Wars-Projekt nicht eingestampft, sondern in andere Studios verlagert werden.
Visceral Games hat sich über die Jahre hinweg durchaus einen Namen gemacht. Zu den großen Erfolgen gehörte unter anderem das im Jahr 2008 erschienene "Dead Space". Das letzte größere Release, "Battlefield Hardline", liegt nun allerdings auch schon wieder zwei Jahre zurück. Und die lange Pause dürfte auch der Grund für den nun kommenden Schnitt sein, von dem das Magazin Kotaku berichtet.
Seit einiger Zeit arbeitete man bei Visceral nun schon an einem größeren Star Wars-Titel. In der letzten Zeit gab es aber einige leise Gerüchte, dass das fragliche Spiel mit Problemen zu kämpfen hat. Bei EA ist man nun offenbar zu dem Schluss gekommen, dass das Studio der Sache nicht gewachsen ist. Und da ohnehin wohl nicht besonders viel parallel lief, entschied man sich dann gleich für eine Abwicklung der Tochterfirma.
Unklar ist derzeit noch, wie die Zusammenarbeit mit Amy Hennig weitergeht. Henning ist in der Gaming-Szene keine Unbekannte. Sie wurde unter anderem durch die Uncharted-Reihe bekannt. 2014 ging sie zu Visceral um das Star Wars-Spiel voranzubringen, was offenbar nicht besonders gut funktionierte. Direkt rausgeschmissen wurde sie von EA nicht, es hieß aber, dass aktuell noch Gespräche darüber geführt werden, was sie als nächstes tun wird - die Star Wars-Entwicklung wird also nicht mehr zu Hennings Aufgaben gehören.
Seit einiger Zeit arbeitete man bei Visceral nun schon an einem größeren Star Wars-Titel. In der letzten Zeit gab es aber einige leise Gerüchte, dass das fragliche Spiel mit Problemen zu kämpfen hat. Bei EA ist man nun offenbar zu dem Schluss gekommen, dass das Studio der Sache nicht gewachsen ist. Und da ohnehin wohl nicht besonders viel parallel lief, entschied man sich dann gleich für eine Abwicklung der Tochterfirma.
Termin ist nicht zu halten
EA hatte eigentlich das Ziel gesetzt, dass Viscerals Star Wars-Game im Geschäftsjahr 2019, das im kommenden Frühjahr beginnt, auf den Markt kommen soll. Diese Vorgabe ist allerdings nicht zu halten. Dass das Projekt damit allerdings nicht am Ende ist, zeigt die Ansage des Publishers, die Arbeit an andere Studios zu verlagern und auch die Entwickler-Teams in neue Strukturen einzugliedern.Unklar ist derzeit noch, wie die Zusammenarbeit mit Amy Hennig weitergeht. Henning ist in der Gaming-Szene keine Unbekannte. Sie wurde unter anderem durch die Uncharted-Reihe bekannt. 2014 ging sie zu Visceral um das Star Wars-Spiel voranzubringen, was offenbar nicht besonders gut funktionierte. Direkt rausgeschmissen wurde sie von EA nicht, es hieß aber, dass aktuell noch Gespräche darüber geführt werden, was sie als nächstes tun wird - die Star Wars-Entwicklung wird also nicht mehr zu Hennings Aufgaben gehören.
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Christian Kahle
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