Apple-Chef Cook: Das ganze Steuersystem ergibt keinen Sinn
In der Steuerpolitik ist es nicht Apples Ansinnen, noch weniger Abgaben zu zahlen als bisher - es gehe vielmehr um eine andere Verteilung. Das erklärte Konzernchef Tim Cook. Das aktuelle Steuersystem ergebe aus der Perspektive seines Unternehmens heraus einfach keinen Sinn.
"Ich bin kein Fan des aktuellen Systems. Ich werde es nicht verteidigen", sagte Cook gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Aktuell halte man sich an die bestehenden Regeln, da diese gesetzlich verankert sind. Allerdings machte der Apple-Chef auch kein Geheimnis daraus, dass man "konstruktiv" auf Veränderungen drängen wolle.
Wie Cook ausführte, komme seinem Unternehmen hier eine nicht unwichtige Rolle zu: "Wir sind der größte Steuerzahler in den Vereinigten Staaten, der größte Steuerzahler in Irland. Und wir sind der größte Steuerzahler in der Welt", führte er aus. "Damit haben wir kein Problem. Wir sagen nicht: Steuern senken!" An der Verteilung müsse sich aber etwas tun.
Und natürlich findet Cook es seinem Unternehmen gegenüber auch unfair, wenn ein Bild vermittelt wird, als sei man einfach ein riesiger Steuersünder. "Wenn man uns fair beurteilt und die von uns geschaffenen Arbeitsplätze betrachtet, denke ich, dass wir in dieser Hinsicht auf der Liste in vielen, vielen Ländern ganz oben stehen würden", sagte Cook der Zeitung. In Europa seien durch die Aktivitäten Apples direkt und indirekt 1,6 Millionen Jobs entstanden, davon zehntausende allein in Deutschland.
Wie Cook ausführte, komme seinem Unternehmen hier eine nicht unwichtige Rolle zu: "Wir sind der größte Steuerzahler in den Vereinigten Staaten, der größte Steuerzahler in Irland. Und wir sind der größte Steuerzahler in der Welt", führte er aus. "Damit haben wir kein Problem. Wir sagen nicht: Steuern senken!" An der Verteilung müsse sich aber etwas tun.
Cook für eine globale Steuerreform
Das Problem liegt aus Sicht von Apple aktuell darin, dass die Staaten sich mit aller Macht daran festklammern, die Oberhoheit über die Steuererhebungen zu haben. Zumindest hier will man die eigenen Kompetenzen behalten, wenn schon alles andere immer stärker internationalisiert wird. Einer globalisierten Wirtschaft kommt es auf der anderen Seite aber eben auch nicht entgegen, wenn bei der Besteuerung jeder sein eigenes Süppchen kocht. Für Cook ist daher eine Steuerreform auf internationaler Ebene unabdinglich.Und natürlich findet Cook es seinem Unternehmen gegenüber auch unfair, wenn ein Bild vermittelt wird, als sei man einfach ein riesiger Steuersünder. "Wenn man uns fair beurteilt und die von uns geschaffenen Arbeitsplätze betrachtet, denke ich, dass wir in dieser Hinsicht auf der Liste in vielen, vielen Ländern ganz oben stehen würden", sagte Cook der Zeitung. In Europa seien durch die Aktivitäten Apples direkt und indirekt 1,6 Millionen Jobs entstanden, davon zehntausende allein in Deutschland.
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