Virtual Reality wächst zu langsam:
Nokia streicht 360°-Kamera OZO
Der finnische Telekommunikationsausrüster Nokia zieht sich überraschend aus dem Markt für Virtual-Reality-Kameras zurück. Das Unternehmen engagierte sich bisher mit großem Aufwand in diesem Bereich, sieht sich aber nun gezwungen, seine Investitionen in diesem Markt zurückzufahren und einige hundert Mitarbeiter zu entlassen.
Wie Nokia heute verlauten ließ, wird die Entwicklung der unter dem Namen Nokia OZO entwickelten High-End 360°-Kamera eingestellt. Auch die Arbeit an weiteren Hardware-Produkten für Virtual-Reality-Anwendungen wird vorerst aufgegeben. Die Nokia OZO Cam ist ausschließlich für professionelle Anwender konzipiert, wurde sie zuletzt doch für rund 40.000 Euro vertrieben.
Nokia zufolge wird man gut 300 Arbeitsplätze in der für die OZO-Cam und verwandte Produkte zuständigen Abteilung Nokia Technologies streichen. Zuletzt waren knapp 1100 Mitarbeiter in dieser Sparte tätig. Die Entlassungen dürften vor allem Angestellte in Finnland, Großbritannien und den USA treffen, heißt es. Ab sofort soll sich Nokia Technologies verstärkt auf Gesundheits-Produkte und die Vermarktung des Markennamens "Nokia" im Rahmen von Lizenzvereinbarungen konzentrieren.
Nokia hatte nach eigenen Angaben mit einer schnelleren Entwicklung des Marktes für VR-Technologien gerechnet. Weil das Wachstum aber hinter den Erwartungen zurückblieb, soll Nokia Technologies seine Ausgaben in diesem Bereich reduzieren und verstärkt auf die Lizenzierung seiner Produkte setzen. Für den Konzern scheitert mit dem Ende der OZO-Cam eines der wichtigsten Projekte, mit dem man neue Einnahmequellen erschließen wollte.
Die Nokia OZO wurde erst im letzten Jahr vorgestellt und verfügte zuletzt über acht Paare aus Kamerasensoren, die in einem ballförmigen Gehäuse verbaut sind. Sie ermöglichen Aufnahmen in 360°-Rundumsicht mit einem Sichtfeld von 180°, während hochwertige Mikrofone Töne aus allen Richtungen einfangen können. Pro Auge liefert die Kamera damit jeweils 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde. Sie wird unter anderem für Live-Übertragungen von Sport- und Musikveranstaltungen eingesetzt.
Der Hersteller hatte die Nokia OZO-Kamera erst 2016 eingeführt und ihren Preis in diesem Jahr reduziert. Der finnische Konzern ist nach dem Abschied aus der Produktion von mobilen Endgeräten hauptsächlich als Netzwerkausrüster aktiv und beschäftigt weltweit noch immer gut 100.000 Mitarbeiter. Die Technologies-Sparte macht also nur einen kleinen Teil der Gesamtzahl der Mitarbeiter und des Umsatzes aus.
Nokia zufolge wird man gut 300 Arbeitsplätze in der für die OZO-Cam und verwandte Produkte zuständigen Abteilung Nokia Technologies streichen. Zuletzt waren knapp 1100 Mitarbeiter in dieser Sparte tätig. Die Entlassungen dürften vor allem Angestellte in Finnland, Großbritannien und den USA treffen, heißt es. Ab sofort soll sich Nokia Technologies verstärkt auf Gesundheits-Produkte und die Vermarktung des Markennamens "Nokia" im Rahmen von Lizenzvereinbarungen konzentrieren.
Nokia hatte nach eigenen Angaben mit einer schnelleren Entwicklung des Marktes für VR-Technologien gerechnet. Weil das Wachstum aber hinter den Erwartungen zurückblieb, soll Nokia Technologies seine Ausgaben in diesem Bereich reduzieren und verstärkt auf die Lizenzierung seiner Produkte setzen. Für den Konzern scheitert mit dem Ende der OZO-Cam eines der wichtigsten Projekte, mit dem man neue Einnahmequellen erschließen wollte.
Die Nokia OZO wurde erst im letzten Jahr vorgestellt und verfügte zuletzt über acht Paare aus Kamerasensoren, die in einem ballförmigen Gehäuse verbaut sind. Sie ermöglichen Aufnahmen in 360°-Rundumsicht mit einem Sichtfeld von 180°, während hochwertige Mikrofone Töne aus allen Richtungen einfangen können. Pro Auge liefert die Kamera damit jeweils 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde. Sie wird unter anderem für Live-Übertragungen von Sport- und Musikveranstaltungen eingesetzt.
Der Hersteller hatte die Nokia OZO-Kamera erst 2016 eingeführt und ihren Preis in diesem Jahr reduziert. Der finnische Konzern ist nach dem Abschied aus der Produktion von mobilen Endgeräten hauptsächlich als Netzwerkausrüster aktiv und beschäftigt weltweit noch immer gut 100.000 Mitarbeiter. Die Technologies-Sparte macht also nur einen kleinen Teil der Gesamtzahl der Mitarbeiter und des Umsatzes aus.
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