Proxmox: So einfach kommt man zur privaten Server-Virtualisierung

Die Virtualisierung von Server-Umgebungen, wie sie bei den großen Cloud-Anbietern und in Enterprise-Umgebungen üblich ist, bietet auch normalen Nutzern viele Vorteile. Allerdings schrecken die meisten doch vor dem erwarteten Administrations-Aufwand zurück. Dieser ist aber eigentlich gar nicht so groß, wie man bei einer oberflächlichen Betrachtung des Themas erwarten würde.

Eine Umgebung, die hier bisher selten thematisiert wird, ist Proxmox. Dabei handelt es sich um eine Virtualisierungs-Lösung, die in Deutschland entwickelt wurde und über freie Lizenzen bereitgestellt wird. Das ermöglicht es auch Privatnutzern auf eine Software zurückzugreifen, die vom Leistungsumfang eigentlich eher in größeren Server-Umgebungen zuhause ist.

Modular und simpel

Die Kollegen von Sempervideo arbeiten bereits mit der Proxmox-Umgebung und zeigen sich recht überzeugt von der einfachen Art und Weise, wie man auf dieser verschiedene Virtualisierungs-Konzepte umsetzen kann. Es ist sogar mit sehr geringem Aufwand möglich, für jeden Server-Dienst einen eigenen Container zu erstellen, so dass diese sicher nebeneinander laufen können und bei etwaigen Problemen einfach ein Austausch möglich ist, ohne andere Dienste zu beeinträchtigen.

Proxmox muss dabei keineswegs auf einem leistungsstarken Server-System laufen. Insbesondere für die üblichen Einsatzzwecke im privaten Umfeld lassen sich die verschiedenen Server-Container problemlos auf einem ausgedienten PC betreiben. Das ermöglicht dann beispielsweise recht einfach den Betrieb von Pi-hole, einem Steam-Server, der privaten Cloud und einem eigenen E-Mail-Server in jeweils getrennten Umgebungen. Dieses Container-Modell führt dabei nicht nur zu einer höheren Sicherheit, weil sich Angreifer nicht einfach von einem zum anderen Dienst durcharbeiten können, es macht auch Backups leichter handhabbar, da alles modular zusammenwirkt.

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