Proxmox: Die erste Linux-Installation in einem virtuellen Server

Die Virtualisierungs-Umgebung Proxmox lässt sich relativ einfach nutzen, um eine eigene Cloud zu bauen. Um darin Server-Dienste zu betreiben, ist es in den meisten Fällen sinnvoll, eine Linux-Umgebung als Basis zu nehmen. Denn auf dieser können die meisten Server-Applikationen betrieben werden. Hinzu kommt, dass man hier im Zweifel auch keine Lizenzprobleme zu befürchten hat.

Die Kollegen von SemperVideo zeigen hier, wie ein Linux Mint auf dem Proxmox-System zum Laufen gebracht wird. Das ist dank der guten Nutzerführung recht trivial. Das Installations-Image wird über die Browser-Oberfläche der Proxmox-Installation herangezogen und nach einigen grundlegenden Einstellungen und wenigen Minuten Wartezeit ist das virtuelle Linux bereit für den Einsatz.

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Wieso nicht einfach Hyper-V nehmen? Ist performanter. Lasse damit nen Ubuntu Server im Hintergrund laufen auf meinem Notebook (der immer an ist) und nutze so paar Dienste.
 
@kingstyler001: Hyper V ist aber nur in Windows Pro oder höheren Versionen standardmäßig verfügbar. In der Home Version kann man sich Hyper V nur "dazubasteln".
 
@tueftler42: Gibts die Home Edition noch? Die meisten OEMs pappen doch ne Pro Edition drauf.
Aber wenn es nicht an der Hardware mangelt, einen kostenlosen Hyper-V Server 2019 gibts auch, ausser das er Core ist und ein paar kleine Einschränkungen in der Anzahl der Cores hat?ein vollwertiger Hypervisor
 
@mirco_b: PCs gibts mit der Home Edition noch.

Hyper-V Server, nja da kann ich mir vorstellen das es für viele, die vieleicht nur mal was ausprobieren wolle, schon wieder zu viel des Guten ist.
 
@tueftler42: Sowohl Proxmox als auch HyperV-Server wollen erst einmal installiert werden, aber wenn man sich in der Windows-Welt etwas besser auskennt, ist HyperV dann doch ein wenig einfacher als Proxmox..
 
@mirco_b: Eine Pro Lizenz bekommt man legal für 20€. Das sollte nicht der große Hinderungsgrund sein. :)
 
@mirco_b: ja, ich war auch erstaunt, aber beim Microsoft surface 3 in Laptop ist nur die Home Edition drauf...
 
@kingstyler001: Dann müsste auf dem Server auch Windows laufen (es geht ja um eine Serverinstallation)..
Das normale Anwender Windows ist da ungeeignet, eine Server Lizenz kostet über 100 Euro (wenn man sich nicht eine dunkel graue in der Bucht schießt).

Meine zwei Proxmox Server haben bis jetzt absolut keine Zicken gemacht.
Auch wenn man sie einmal ein Jahr alleine lässt, funktioniert immer noch alles.
Zusätzlich verbraucht das Grundsystem wenige Ressourcen und lässt sich komplett über den Browser verwalten.
 
@Mixermachine: Lizenz hin oder her- habe beide Systeme ausgiebig getestet und bin bei Hyper V geblieben- die Performance ist hier einfach besser...mag sein, dass der Hypervisor weniger Ressourcen verbraucht als eine Windows Server Instanz mit HyperV Rolle- aber die Performance der einzelnen Maschinen war dann doch entscheidender.
 
@patron76: ah ok, wie hast du den die Performance gemessen?
Habe noch nicht mitbekommen, dass Proxmox unperformant ist (bei mir läuft aber auch nur Linux VMs).
Falls du mit Windows VM getestet hast, gibt es da ein paar Treiber, die die Performance verbessern.
https://pve.proxmox.com/wiki/Windows_2019_guest_best_practices
 
@Mixermachine: das mit den Treibern ist mir bekannt, kenne das ebenfalls von ESX und XenServer...meine Erfahrung stüzt sich auf praktische Erfahrungen bei meinen Kunden, zugegeben zu 90% sind das dann Windowsmaschinen.
Um es kurz zu halten, an die IO Raten des HyperV kam bisher lediglich ein ESX dran, ansonsten merkt man bei mittleren/höheren Lasten den Unterschied.
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