Praktische Sysinternals: Jederzeit aktuell per Netzlaufwerk verfügbar

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Viele Windows-Nutzer werden bereits mit den Sysinternals Bekanntschaft gemacht haben. Die Sammlung diverser nützlicher Tools war immerhin so gut, dass Microsoft die Entwickler vor einiger Zeit ins eigene Team geholt hat. Über 60 verschiedene Programme sind in der Sammlung zu finden, mit denen man das eigene System besser analysieren, mehrere virtuelle Desktops betreiben und noch vieles mehr erledigen kann.

Die Sysinternals-Suite gehört also eigentlich auf den Rechner eines jeden Nutzers, der sich etwas genauer mit seinem System auseinandersetzen oder es auch einfach nur effizienter nutzen können will. Und es ist auch nicht einmal zwingend notwendig, das Software-Paket herunterzuladen und dann stets auf dem neuesten Stand zu halten, wie die Kollegen von SemperVideo hier vorführen.

Praktische Helfer

Denn die Programme werden in der jeweils aktuellsten Form auch auf einem Server-Share bereitgehalten - und dieser kann als Netzlaufwerk direkt in das eigene Dateisystem eingebunden werden. Dafür wechselt man im Explorer einfach aus den "Dieser PC"-Bereich und wählt im Kontextmenü "Netzlaufwerk verbinden..." aus. Als Ordner wird hier nun "\\live.sysinternals.com\tools" eingetragen.

Anschließend ist der Server-Share unter dem gewünschten Laufwerksbuchstaben in das lokale Dateisystem eingebunden. Allerdings ist diese Einstellung natürlich nach dem Neustart erst einmal wieder weg. Grundsätzlich könnte man die Verbindung auch bei jedem Neustart automatisch wieder herstellen lassen, doch ist das in vielen Fällen gar nicht nötig.

Um bei Bedarf schnell zu dem Netzlaufwerk zu kommen, kann man dessen Einrichtung auch einfach über eine Batch-Datei organisieren. Dafür legt man ein .bat-File mit dem Inhalt "net use z: \\live.sysinternals.com\tools" an. Wird dieses dann mit einem Doppelklick gestartet, richtet sich das Netzlaufwerk kurzerhand selbst ein.

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Boah, was für eine Erkenntnis. Man kann sich auch einfach die Tools aus dem UNC-Pfad im Startmenü verknüpfen, oder als "Symbolleiste" an die Taskbar anheften... (Ordner im Profil anlegen, diesen z.B. Start nennen, die ganzen Dinger da rein verknüpfen, dann rechtsklick auf die Taskleiste, neue Symbolleiste, eben jenen Start-Ordner auswählen, Ok). Permanent bleibt es im Explorer übrigens, wenn man bei Laufwerk verbinden die Option "Verbindung bei Anmeldung wiederherstellt" anklickt. Das selbe bewirkt beim Net Use Befehl den Parameter "/persistent" anzuhängen.

Und übrigens auch die vielen kleinen Helferlein von nirsoft.net sind mehr als nützlich, nur bei manchen muss man echt mit seinem Antivirus kämpfen, dass er sie nicht gleich in Quarantäne schiebt, denn diese Tools sind echt "böse".
 
@1ST1: Na, die Tools nutze ich schon lange, nur das sie als smb Freigabe verfügbar waren, war auch mir neu..
ist doch praktisch und aktualisiert sich sehr wahrscheinlich von selbst,
 
@Ferkelwaemser: Die werden via DAV bereitgestellt, seit es DAV gibt.
 
Das ist doch schon seit Jahrzehnten so?

Ich finde es trotzdem sinnvoller, sich die paar MB in Firm der Suite runterzuladen und das ggf selber im LAN freizugeben.

Trotz allem muß Microsoft nicht meine Nutzungsgewohnheiten jener Suite frei Haus bekommen.
 
@RalphS: naja dann musst du aber jedesmal beim Update die Suite neu herunterladen.

So übern DAV haste automatisch die aktuellste Version.
 
@Hideko1994: So relevant ist jetzt die super mega neueste Version von übergestern auch nicht.

Jedenfalls nicht im Vergleich dazu, daß man keinen Zugriff hat, wenn das Netzwerk mal nicht oder nicht richtig tut.

Und auch nicht im Vergleich dazu, daß Microsoft buchstäblich sofort weiß, aha der hat das jetzt gestartet.

Aber, YMMV.
 
@RalphS: Ich glaub, das dürfte auch ohne Microsoft-Account zu öffnen sein. Und wenn "Microsoft" jetzt "weiß", dass der Herr mit dem Namen "212.168.93.27" das geöffnet hat, werden die wohl kaum zum Staatsanwalt rennen, sich die Realadresse besorgen und mich dann swatten oder 10 kg Werbung in meinen Briefkasten schmeißen…

Da gäbe es sicher andere Szenarien, die datenschutztechnisch wesentlich bedenklicher wären.
 
@DON666: Hm? Darum gehts doch gar nicht. Es geht um Datensparsamkeit: Information, die durch den normalen Betrieb anfällt, zu minimieren.

Man muß nicht jede Aktion rekonstruierbar protokollieren (lassen). Wenn 1x Runterladen 12MB oder so kostet, dann mach ich das einmal, nicht drölftausigmal und habe einen Fußabdruck, nicht drölfigtausend. Und die Bandbreite reicht dann anderswofür.
 
na ich wusste das noch nicht^^
 
bei mir funktionierts nicht - die "ressource" gibt keine rückmeldung.. Überlastung?
 
@Lucy Fagott: Bei mir funktioniert es, aber sagen wir mal ganz diplomatisch: So wirklich flott ist das nicht im Zugriff. Kann also durchaus sein, dass dein System in einen Timeout läuft.
 
Ich verwende hierzu schon seit Ewigkeiten das Windows System Control Center (WSCC):

https://www.kls-soft.com/wscc/
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