Explosion der Antares-Rakete kurz nach Start in Richtung ISS
In der Nacht auf heute ist ein unbemannter NASA-Raumtransporter kurz nach dem Start in der Wallops Flight Facility (Virginia) explodiert, ein Video von der Live-Übertragung des Starts zeigt die spektakuläre Katastrophe, bei der aber niemand zu Schaden kam.
Die "Orbital Sciences Antares"-Rakete sollte sich kurz vor Mittarnacht unserer Zeit auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS machen, an Bord waren rund 2300 Kilogramm Versorgungsgüter, darunter Nahrungsmittel, wissenschaftliche Experimente und sonstige Vorräte. Sorgen muss sich die Besatzung der ISS aber vorerst keine machen, da die NASA bei der Pressekonferenz im Anschluss an die Explosion mitteilte, dass die Essens- und Wasservorräte an Bord noch "weit" ins nächste Jahr reichen.
Details über die Gründe der Explosion, die kurz nach dem Lift-Off erfolgte, liegen derzeit nicht vor, laut NASA und dem Raketen-Hersteller Orbital kam es in der ersten Flugphase zu einer "Anomalie" bzw. wie später mitgeteilt wurde zu "irgendeiner Demontage", also einem Defekt. Daraufhin wurde das Fluggerät per Fernsteuerung kontrolliert zur Explosion gebracht.
Verletzt wurde niemand, allerdings wurde das Gelände abgesperrt, da sich an Bord der Rakete auch "geheime Kryptografie-Ausrüstung" befunden hat.
Gebaut wurden die Triebwerke zunächst in Russland, sie kamen später als Import in die USA, dort wurden sie überholt und für die Antares-Nutzung aufgerüstet. Allerdings gab es in jüngerer Vergangenheit bereits mehrere Probleme mit durch Korrosion ausgelöster Material-Übermüdung.
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Die "Orbital Sciences Antares"-Rakete sollte sich kurz vor Mittarnacht unserer Zeit auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS machen, an Bord waren rund 2300 Kilogramm Versorgungsgüter, darunter Nahrungsmittel, wissenschaftliche Experimente und sonstige Vorräte. Sorgen muss sich die Besatzung der ISS aber vorerst keine machen, da die NASA bei der Pressekonferenz im Anschluss an die Explosion mitteilte, dass die Essens- und Wasservorräte an Bord noch "weit" ins nächste Jahr reichen.
Details über die Gründe der Explosion, die kurz nach dem Lift-Off erfolgte, liegen derzeit nicht vor, laut NASA und dem Raketen-Hersteller Orbital kam es in der ersten Flugphase zu einer "Anomalie" bzw. wie später mitgeteilt wurde zu "irgendeiner Demontage", also einem Defekt. Daraufhin wurde das Fluggerät per Fernsteuerung kontrolliert zur Explosion gebracht.
Verletzt wurde niemand, allerdings wurde das Gelände abgesperrt, da sich an Bord der Rakete auch "geheime Kryptografie-Ausrüstung" befunden hat.
Spekulationen über Gründe
Man kann erwarten, dass die Ursachenforschung noch Wochen und Monate dauern wird. Allerdings weist Engadget unter Berufung auf Spaceflight Insider darauf hin, dass die in der ersten Stufe eingesetzten Triebwerke (AeroJet Rocketdyne AJ-26) auf einer rund 40 Jahre alten Technologie basieren und möglicherweise die Schuld tragen.Gebaut wurden die Triebwerke zunächst in Russland, sie kamen später als Import in die USA, dort wurden sie überholt und für die Antares-Nutzung aufgerüstet. Allerdings gab es in jüngerer Vergangenheit bereits mehrere Probleme mit durch Korrosion ausgelöster Material-Übermüdung.
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