Xgimi Mogo 4 im Test: Beamer-Kino für überall - einfach wie nie

Beim Xgimi Mogo 4 handelt es sich um einen Full-HD-Projektor mit 450 ISO-Lumen. Der Mogo 4 übernimmt viele Design-Elemente seines Vorgängers und wirkt optisch trotzdem eigenständig. Das Konzept der Base, die zuvor der Lautsprecher war, hat sich geändert. Trotzdem verbaut Xgimi Harman-Kardon-Speaker. Gleich geblieben ist die Kompatibilität zum alten PowerBase-Ständer. Das Kundenfeedback zum kleineren HDMI-Port beim Vorgänger-Modell war wohl ausreichend: Xgimi besinnt sich zurück und verbaut einen regulären HDMI-Port.

Xgimi liefert eine reguläre Google-TV-Fernbedienung mit. Das Design und Layout der Fernbedienung hat sich bereits beim Mogo 3 Pro und dem Halo+ verdient gemacht. Insgesamt 6 Tasten der Fernbedienung verfügen über eine Hintergrundbeleuchtung. Die Fernbedienung des Mogo 4 verfügt über die typischen Buttons eines smarten Projektors. Dazu gehört eine Netflix-, YouTube- und Amazon-Prime-Taste. Auch der Fokus kann, falls nötig, über die Fernbedienung ausgelöst werden. Da es sich um eine Bluetooth-Fernbedienung handelt, kann sie für die Spracheingabe verwendet werden. Über "Ok Google" lassen sich Filme und Serien im Store und in Apps suchen. Allerdings gibt es zusätzlich auch eine Infrarot-Fernbedienung. Die Mini-Fernbedienung ist praktisch am Gerät befestigt und folglich immer mit dabei. Selbst Spiele lassen sich mit der Mini-Fernbedienung steuern. Hierbei sollte man diese allerdings auf den Beamer und nicht auf die Leinwand ausrichten.
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Ein Feature, das bei Xgimi schon immer eine große Rolle gespielt hat, ist die automatische Bildschirmanpassung. Beim Mogo 4 heißt das System ISA, was für "Intelligent Screen Adaption" steht. Durch jenes kann der Autofokus und die Korrektur des Bildes vorgenommen werden, während der Beamer ausgerichtet wird. Sollte man während eines Films nachjustieren, wird jener nicht durch besagte Justierung unterbrochen. Die Gimbal des Mogo 3 Pro musste viel Kritik dafür einstecken, dass man mit jener den Beamer nicht kerzengerade auf die Decke ausrichten konnte. Xgimi hat auf die Community gehört und ebendiese Möglichkeit beim Mogo 4 eingebaut. Nicht nur das: Die Gimbal kann komplett um ihre eigene Achse gedreht werden. Auf diese Weise wird eine Vielzahl an Winkeln ermöglicht.

Offiziell Netflix-kompatibel

Der Mogo 4 ist ein portabler Projektor, der einfach eingesteckt und mitgenommen werden kann. Bezüglich Projektion sind keine Grenzen gesetzt: seien es Lein- oder Hauswände oder aber auch die Decke. Mit 450 ISO-Lumen kann man bei Dunkelheit auch ein großes, weiterhin farbintensives Bild erzeugen. Je nachdem, wie hell es ist, sollte sich der Content an den Umgebungsbedingungen orientieren. Soll heißen: Bei viel Umgebungslicht sind bunte Animationsfilme eher empfehlenswert, da diese mit kräftigen Farben überzeugen können. Sobald es dunkler wird in der Umgebung, können auch Realverfilmungen genossen werden. Niemand wird vom Mogo 4 die Helligkeitsleistung eines Horizon Pro erwarten. Solange man mit den richtigen Erwartungen an den 450-ISO-Lumen-hellen Projektor herangeht, kann eigentlich nichts schiefgehen.

Eine der wichtigsten Eigenschaften eines modernen Projektors ist die Netflix-Kompatibilität. Dank Google TV verfügt der Projektor über eine offizielle Lizenz und kann folglich für Filmabende mit dem kalifornischen Streaming-Anbieter verwendet werden. Durch das smarte Betriebssystem laufen auf dem Mogo 4 nicht nur Apps, sondern auch Games. Dazu gehören u.a. Rennspiele wie Asphalt 8 und das ein oder andere Couchgame.

Der Mogo 4 ist ein 4-in-1-Gerät: Bluetooth-Speaker, Kunstinstallation, Beamer und Stimmungslicht in einem. Xgimi positioniert den Mogo 4 klar als Lifestyle-Projektor. Dazu tragen in der Praxis aber mehr die Mini-Fernbedienung und der Akku als der optische Filter bei. All dem fehlt ganz klar ein Carrying-Case, wie es beim Mogo 4 Laser der Fall ist. JMGO hat es vorgemacht, und Xgimi sollte ganz dringend eins nachliefern.

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Das Mogo-4-Erlebnis basiert auf jahrelanger Erfahrung seitens Xgimi. Die Grundfunktionen, also Streaming, Spielen und Musikhören, sind derweil alle so ausgereift, dass der eigentliche Beamer-Aspekt schon fast zur Fußnote im Gesamtbild wird. Xgimi dürfte beobachtet haben, wie gut die Community auf diese Leichtigkeit reagiert hat, und hat den Lifestyle-Aspekt weiter ausgebaut als je zuvor. Mit dem schon fast antiken Mogo Pro Plus von vor 4 Jahren hat dieses Modell heute kaum mehr etwas gemein. Außer eins: Auspacken und loslegen war nie einfacher. Damals und heute. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube