TCL C1 im Test: Der Einsteiger-Beamer für unter 300 Euro

Beim TCL C1 handelt es sich um einen Full-HD-Projektor. Das Konzept des Gimbal-Projektors hat mit dem C1 auch Traditionshersteller erreicht: Der Projektor kann ohne Stativ flexibel auf eine Wand ausgerichtet werden. Auf dem C1 läuft Google TV. Das macht den Zugang zu Apps wie Netflix sehr einfach. Mit dem Internet verbindet sich der C1 über Wi-Fi 5. Einen Ethernet-Port gibt es nicht. Stattdessen verbaut TCL einen HDMI- und einen USB-A-Port. Kopfhörer können über Bluetooth 5.1 oder den Kopfhörerausgang verbunden werden.

Das Bild beim TCL C1 löst in Full HD auf. Die Auflösung ist derweil im 300-Euro-Segment normal geworden. Es ist erfreulich, dass der Hersteller nicht an der falschen Stelle gespart hat. 4K-Inhalte werden auch unterstützt. Diese Dualität bieten inzwischen eine Vielzahl an Projektoren. Mit 230 ISO-Lumen ist der Projektor dunkler als der XGIMI Vibe One. Um jenen aber voll auszureizen, muss man die Höchstleistung der Lichtquelle einschalten. Der Geräuschpegel, der hier entsteht, ist leider nur schwer auszuhalten. Das ist beim TCL C1 nicht der Fall. Die Helligkeit reicht aus, um in abgedunkelten Räumen einen Film zu schauen und Kinostimmung aufkommen zu lassen. Mit Ambient Light sollte man allerdings vorsichtig umgehen und es nur mit Bedacht einsetzen. Gerade wenn man Inhalte abseits von Cartoons schaut, empfiehlt es sich, den Raum so weit wie möglich abzudunkeln.
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Das ist keineswegs nur beim C1 der Fall: Jeder Projektor mit einer Lichtleistung von 230 ISO-Lumen fühlt sich in dunklen Räumen wohl. Der TCL verfügt neben dem Betriebssystem noch über einige andere smarte Features. Dazu gehört u. a. der Autofokus. Es ist folglich nicht nötig, einen Fokusring zu drehen, um das Bild scharfzustellen. Außerdem kann der Projektor das Bild auf die Leinwand ausrichten und an deren Ränder anpassen. Steht etwas vor der Leinwand, kann mit Hilfe der Objektvermeidung eben jenes Objekt in der Projektionsfläche ausgeglichen werden.

Die Lebensdauer der Lichtquelle gibt TCL mit 30.000 Stunden an. Der Wert liegt etwa 5.000 Stunden über dem der meisten anderen Projektoren. Erreicht werden soll diese Lebensdauer durch eine vollständig abgeschottete Optical Engine. Diese ist IP5X-zertifiziert. Folglich dürfte sich im Bereich der Optical Engine nie Staub sammeln. Die Bildqualität soll TCLs eigene TrueHue Technology verbessern. Der Algorithmus sorgt für passenden Kontrast, Helligkeit und Farbgestaltung.

Mit an Bord ist ein 8-Watt-Speaker. TCL hat sich sicherlich die Konkurrenz angeschaut und dem Projektor vergleichsweise etwas mehr Sound-Leistung gegeben. Dolby Audio wird unterstützt. Wem die Audioleistung ab Werk nicht vollständig ausreicht, kann externe Bluetooth-Lautsprecher anschließen.

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Der TCL C1 dürfte sich am ehesten an jüngere Beamer-Fans richten, die das große Heimkino aus der eigenen Familie kennen oder bei anderen Gelegenheiten in den Genuss gekommen sind. Mit knapp unter 300 Euro ist der Projektor gerade noch günstig genug, um als Ostergeschenk für den Enkel durchzugehen. In jedem Fall wäre der Projektor der Star im Studentenwohnzimmer. Niemand, der gerade die Schule abgeschlossen hat und für Ausbildung oder Studium auszieht, wird sich einen XGIMI Horizon 20 Max kaufen. Der TCL C1 versteht sich als Einsteigergerät für kleinere Geldbeutel. Trotzdem steht dem gemeinsamen Spieleabend auf einer bis zu 120 Zoll großen Projektionsfläche nichts im Wege. Im Studentenwohnzimmer ist es aber eben nicht die teure ALR-Leinwand, sondern entweder die leere Wand oder gar ein Bettlaken. Derzeit wird der TCL C1 auf Amazon für 254,99 Euro angeboten.

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