Jmgo Picoplay im Test: Beamer mit Kinofeeling für die Jackentasche
Beim Jmgo Picoplay handelt es sich um einen Google-TV-Projektor mit 400 ISO-Lumen. Dank Google TV kann neben Amazon Prime und Disney+ auch Netflix direkt auf dem Gerät gestreamt werden. Der Projektor verfügt über eine Audioleistung von 6 Watt und unterstützt Dolby Audio. Trotz der Größe des Gerätes und der Helligkeitsangabe soll eine Projektionsgröße von bis zu 200 Zoll (ca. 5 Meter) möglich sein.
Der Jmgo Picoplay
Die Reisetasche ist dabei
Vergleich zum Picoflix
Trotz der 400 ISO-Lumen kann das Full-HD-Bild des Picoplay überzeugen. Tatsächlich hätte man durchaus mit einem schlechteren Ergebnis rechnen können, aber eventuelle Bedenken sind nicht gerechtfertigt. Das Bild wirkt farbintensiv, klar und vor allem scharf. Es kommt natürlich auch immer darauf an, wie viel Umgebungslicht noch vorhanden ist. Im vorliegenden Fall waren bereits alle Scheinwerfer ausgegangen, und weit und breit war keine Lichtquelle abseits der Straßenlampen zu sehen. In der freien Natur sollte man trotzdem überlegen, ob man noch eine Bluetooth-Box mitnimmt. Je nachdem, wo man sich hinsetzt und wie der Beamer aufgestellt wurde, kann es sein, dass sich die durchaus lauten 6-Watt-Lautsprecher in der Natur nicht durchsetzen können.
Der Jmgo Picoplay trotzt dem Trend, dass ein Projektor keine Tasten mehr hat. Insgesamt stehen acht Touchbuttons für die Bedienung im Alltag zur Verfügung. Sollte man die Fernbedienung vergessen, ist das beim Picoplay kein Weltuntergang. Die Fernbedienung gleicht denen, die man auch schon von der N1S-Serie sowie dem Picoflix kennt. Die Fernbedienung kann für Sprachbefehle genutzt werden. Sei es die Suche in Apps oder das Aufrufen von Apps - beides ist möglich.
Eine Eigenschaft, die sich Picoflix und Picoplay teilen, ist der Gimbal. Über die Seite mit dem Lüfter kann die Position des Projektors verstellt werden. Auf diese Weise sind Projektionen an die Decke möglich. Da der Picoplay aufgrund seiner Größe wie gemacht für Reisen ist, dürfte diese Funktion vor allem im Hotel wirklich praktisch sein. Der mobile Gedanke wird durch die Linsenerhöhung an der Front unterstrichen. Selbst wenn der Projektor mal auf der Linse aufkommen sollte, dürfte diese nicht direkt beschädigt werden.
Die Verbindung mit dem Strom kann durchaus etwas überraschend verlaufen: Kaum ist der Beamer mit Strom verbunden, läuft der Lüfter erst einmal an - und das nicht gerade leise. Das passiert tatsächlich jedes Mal und scheint genauso gedacht zu sein. Ist man darauf vorbereitet und weiß Bescheid, gewöhnt man sich daran. Zuerst ist es aber durchaus etwas ungewöhnlich.
Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Der Jmgo Picoplay
Die Reisetasche ist dabei
Vergleich zum Picoflix
Mini-Projektor, maxi Bild
Die beste Methode, um den 200-Zoll-Claim zu testen, ist natürlich ein Trip in die freie Natur - oder besser gesagt: auf den örtlichen Parkplatz. Die Gimbal erweist sich bereits in diesem Setup als sehr praktisch. Zunächst scheint das Bild auf das Dach des Zielgebäudes. Dies ließ sich aber leicht ändern: Ein paar Korrekturen später war die Projektion gut ausgerichtet. Unser Kollege Timm Mohn hatte kein Maßband dabei, aber die Bildfläche entsprach sicherlich ungefähr den fünf Metern. Das Bild konnte sich sehen lassen und war ganz sicher größer als jedes Heimkino, das man sich zu Hause aufbauen kann.Trotz der 400 ISO-Lumen kann das Full-HD-Bild des Picoplay überzeugen. Tatsächlich hätte man durchaus mit einem schlechteren Ergebnis rechnen können, aber eventuelle Bedenken sind nicht gerechtfertigt. Das Bild wirkt farbintensiv, klar und vor allem scharf. Es kommt natürlich auch immer darauf an, wie viel Umgebungslicht noch vorhanden ist. Im vorliegenden Fall waren bereits alle Scheinwerfer ausgegangen, und weit und breit war keine Lichtquelle abseits der Straßenlampen zu sehen. In der freien Natur sollte man trotzdem überlegen, ob man noch eine Bluetooth-Box mitnimmt. Je nachdem, wo man sich hinsetzt und wie der Beamer aufgestellt wurde, kann es sein, dass sich die durchaus lauten 6-Watt-Lautsprecher in der Natur nicht durchsetzen können.
Der Jmgo Picoplay trotzt dem Trend, dass ein Projektor keine Tasten mehr hat. Insgesamt stehen acht Touchbuttons für die Bedienung im Alltag zur Verfügung. Sollte man die Fernbedienung vergessen, ist das beim Picoplay kein Weltuntergang. Die Fernbedienung gleicht denen, die man auch schon von der N1S-Serie sowie dem Picoflix kennt. Die Fernbedienung kann für Sprachbefehle genutzt werden. Sei es die Suche in Apps oder das Aufrufen von Apps - beides ist möglich.
Eine Eigenschaft, die sich Picoflix und Picoplay teilen, ist der Gimbal. Über die Seite mit dem Lüfter kann die Position des Projektors verstellt werden. Auf diese Weise sind Projektionen an die Decke möglich. Da der Picoplay aufgrund seiner Größe wie gemacht für Reisen ist, dürfte diese Funktion vor allem im Hotel wirklich praktisch sein. Der mobile Gedanke wird durch die Linsenerhöhung an der Front unterstrichen. Selbst wenn der Projektor mal auf der Linse aufkommen sollte, dürfte diese nicht direkt beschädigt werden.
Die Verbindung mit dem Strom kann durchaus etwas überraschend verlaufen: Kaum ist der Beamer mit Strom verbunden, läuft der Lüfter erst einmal an - und das nicht gerade leise. Das passiert tatsächlich jedes Mal und scheint genauso gedacht zu sein. Ist man darauf vorbereitet und weiß Bescheid, gewöhnt man sich daran. Zuerst ist es aber durchaus etwas ungewöhnlich.
Das größte Manko: interner Speicher
Der Jmgo Picoplay ist der kompakteste Beamer im herstellereigenen Line-up. Eine Sache ist leider auch sehr kompakt: Der interne Speicherplatz. Zwar kann man Asphalt 8 installieren, spielen kann man das Rennspiel bedauerlicherweise nicht. Dem Picoplay fehlt es einfach hinten und vorn an Speicherplatz. Das ist wirklich, wirklich schade. Die 400 ISO-Lumen reichen aus, um mit Restlicht im Raum einen Film zu schauen. Die automatische Trapezkorrektur und der Autofokus arbeiten in der Regel wirklich gut. Sollte man trotzdem einmal nachkorrigieren müssen, ist das ganz einfach über das System möglich. In wenigen Handgriffen ist das Bild optimal auf die Lein- bzw. Hauswand ausgerichtet. Der 6-Watt-Speaker ist überraschend stark: Gerade, wenn der Bass bei einem Lied einsetzt, dürfte so ziemlich jeder Picoflix-Besitzer neidisch zum Picoplay schauen. Der Jmgo Picoplay ist aktuell für 499 Euro auf Amazon verfügbar.Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Verwandte Videos
- Wanbo Togo Pro: Gimbal-Beamer für Urlaub und Co. im Test
- TCL C1 im Test: Der Einsteiger-Beamer für unter 300 Euro
- Ameela AC321: Preiswerter Einsteiger-Beamer mit Netflix im Test
- Xgimi Mogo 4 im Test: Beamer-Kino für überall - einfach wie nie
- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
Verwandte Tags












