X570 Aqua: ASRock zeigt ein komplett flüssiggekühltes Motherboard

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Wasserkühlung ist in Gamer-PCs heutzutage nichts ungewöhnliches mehr, auch wenn der eine oder andere bei der Kombination Wasser und Strom instinktiv zusammenzuckt. Für diese Leute dürfte das neue ASRock- Motherboard X570 Aqua nichts sein, denn das ist nahezu komplett "unter Wasser".

Letzteres meint aber natürlich lediglich, dass bei diesem Board die wichtigsten Komponenten flüssiggekühlt werden, denn einfach so untertauchen sollte man auch das auf der Computex enthüllte und nun offiziell vorgestellte X570 Aqua nicht. Die Kühlung ist auch nicht auf dem gesamten Board zu finden, denn die DIMM-Slots und diverse andere Komponenten liegen frei bzw. müssen das, damit man Arbeitsspeicher und Co. anschließen kann.

Das für Ryzen-Prozessoren gedachte Board ist auch nicht unbedingt für den Massenmarkt bestimmt, denn der taiwanesische Hersteller ASRock wird exakt 999 dieser futuristisch aussehenden Mainboards produzieren. Jedes Exemplar wird entsprechend eine einzigartige Nummer bekommen, die man auch auf das Board drucken wird (via PC Gamer).

Der Weg der Kühlflüssigkeit beginnt im Bereich des Prozessors, passiert dann den X570-Chipsatz und landet schließlich beim Power Delivery Subsystem, bevor der Kühlkreis verlassen wird. Laut ASRock wurde das System "geschickt entworfen, um sicherzustellen, dass die Wärmeentwicklung von CPU, VRM und Chipsatz effizient abgeführt werden kann".

Premium-Board

Das Board, das dem Namen entsprechend auf AMDs X570-Chipsatz basiert, spielt natürlich alle "Stücke", so wird etwa PCI Express 4.0 unterstützt. Außerdem ist ein 14-Phasen-Power-Design an Bord, damit wird eine ausgeglichene Stromversorgung an die CPU garantiert, was wiederum beim Übertakten helfen soll. Dazu kommt eingebauter Wi-Fi 6 (802.11ax)-Support, Thunderbolt 3-Konnektivität sowie ein Aquantia 10Gb/s-Ethernet-Port.

Das ASRock X570 Aqua ist zweifellos ein Nischenprodukt für einige wenige Enthusiasten. Die Kosten hat der Hersteller bisher nicht genannt, es dürfte sich aber um einen Betrag um die 1000 Dollar handeln.
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Der Artikel ist aber auch schon so geschrieben, alsob man Angst haben muss:

"denn einfach so untertauchen sollte man auch das auf der Computex enthüllte und nun offiziell vorgestellte X570 Aqua nicht"

Sollte denn nicht mittlerweile auch außerhalb der Welt der Techniker angekommen sein, dass Flüssigkeiten in elektronischen Umgebungen (insbesondere bei teuren) nicht Leitfähig sein müssen?
 
@bear7: Nein, leider nicht wirklich. Es gibt immer noch Leute die dies ohne Bedenken tun würden, wenn man es explizit nicht verbietet.
 
@skyjagger: Ich würde dies ohne bedenken tun.
=> gut, wenn natürlich Salze oder sonst irgendwelche Verunreinigungen in die Flüssigkeit kommen, könnte es "kritisch" werden, aber wenn man Eisenstaub aufs Mainboard wirft ist das auch nicht Ideal.

Fazit: wenn man nicht ganz blöd ist, passiert auch nix.

PS. wir haben sogar Hochleistungs-Server welche in Flüssigkeit gelagert sind :) <- so ganz ohne Kühlkanäle :)

By the Way würde ich sogar noch einen Schritt weitergehen: "wer an PCs schraubt, sollte ausreichend Verständnis dafür haben oder das nötige Kleingeld die Risiken tragen zu können!"
 
@bear7: X570 Aqua - Aqua=Wasser. Es geht hier nicht um irgendwelche nichtleitende Flüssigkeiten, sondern um Wasser. Und Wasser ist nunmal im normalen Sprachgebrauch nicht das technisch hochreine, durch Osmose gefilterte Zeug, das nicht elektrisch leitfähig ist, sondern das, was aus dem Hahn läuft und elektrisch leitend ist. Es gibt selbst genügend Mineralwässer mit Aqua im Namen, selbst bei den Discountern. Und da sollte man das doch tunlichst unterlassen, das Mainboard einzutauchen.
 
@Breaker: solange du das nicht einschaltest kannst du das jahrelang in Leitungswasser baden ;p

Da gebe ich bear vollkommen recht, wer schraubt sollte halt auch wissen was er macht ... aber heute ist das halt so: schrauben kann ein Kleinkind, ordentlich schrauben nur ein Bruchteil davon.

Es gibt sogar ganze Serverfarmen die mit Salz/Meerwasser gekühlt werden ... alles kein Problem wenn man weis was man tut ... und wenn man das nicht weis auch nicht schlimm dann lernt man hoffentlich aus dem Schaden ... es muss nicht immer alles Idiotensicher sein!
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