Viltrox 28mm F4.5 Chip: Ein Objektiv dünn wie ein Kamera-Deckel
Das Viltrox 28mm F4.5 Chip ist ein extrem flaches Pancake-Objektiv, das fast wie ein Kameradeckel wirkt, aber echte fotografische Leistung bietet. Getestet wurde es von den Kollegen bei ValueTech TV unter anderem an einer Nikon Z8 mit 45 Megapixeln.
Das Objektiv ist für Fujifilm X, Sony E und Nikon Z erhältlich, wiegt je nach Version 60 bis 80 Gramm. Es kostet jeweils rund 80 Euro. Es verfügt über Autofokus-Kontakte, überträgt EXIF-Daten und kann per USB-C aktualisiert werden. Trotz des niedrigen Preises überzeugt die Verarbeitung: Das Metallgehäuse wirkt robust, die Bauform ist ideal für kompakte Kameras oder als "Immerdrauf"-Linse.
Eine manuelle Blendensteuerung fehlt, die achtkantige Blendenöffnung ist fest verbaut. Sie sorgt jedoch für markante, scharfe Blendensterne bei Punktlichtquellen. Im Gegenzug zeigen sich bei Gegenlicht deutliche Lensflares und Ghosting, was den Kontrast mindert. Offenbar wurde zugunsten des Preises auf aufwendige Vergütungen verzichtet.
Die Bildqualität liegt auf solidem Niveau: In der Bildmitte liefert das Objektiv bei Offenblende ordentliche Schärfe, die Ränder bleiben jedoch sichtbar weicher. Chromatische Aberrationen treten vor allem bei hohen Auflösungen auf. Abblenden ist nicht möglich, wodurch sich die Randunschärfen nicht korrigieren lassen. Auf APS-C-Kameras fallen diese Schwächen weniger ins Gewicht.
Das Viltrox 28mm F4.5 Chip punktet mit geringem Gewicht, moderner Ausstattung und attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist ideal für Einsteiger, Street- und Reise-Fotografen, die ein ultrakompaktes, leichtes Objektiv suchen. Wer hingegen höchste Schärfe, exzellentes Gegenlichtverhalten oder professionelle Videoqualität erwartet, greift besser zu teureren Festbrennweiten.
Rollei Viltrox 28mm Objektiv Jetzt bei Media Markt reduziert!
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Das Objektiv ist für Fujifilm X, Sony E und Nikon Z erhältlich, wiegt je nach Version 60 bis 80 Gramm. Es kostet jeweils rund 80 Euro. Es verfügt über Autofokus-Kontakte, überträgt EXIF-Daten und kann per USB-C aktualisiert werden. Trotz des niedrigen Preises überzeugt die Verarbeitung: Das Metallgehäuse wirkt robust, die Bauform ist ideal für kompakte Kameras oder als "Immerdrauf"-Linse.
Eine manuelle Blendensteuerung fehlt, die achtkantige Blendenöffnung ist fest verbaut. Sie sorgt jedoch für markante, scharfe Blendensterne bei Punktlichtquellen. Im Gegenzug zeigen sich bei Gegenlicht deutliche Lensflares und Ghosting, was den Kontrast mindert. Offenbar wurde zugunsten des Preises auf aufwendige Vergütungen verzichtet.
Die Bildqualität liegt auf solidem Niveau: In der Bildmitte liefert das Objektiv bei Offenblende ordentliche Schärfe, die Ränder bleiben jedoch sichtbar weicher. Chromatische Aberrationen treten vor allem bei hohen Auflösungen auf. Abblenden ist nicht möglich, wodurch sich die Randunschärfen nicht korrigieren lassen. Auf APS-C-Kameras fallen diese Schwächen weniger ins Gewicht.
Bedingt für Videos geeignet
Im Videoeinsatz arbeitet der Autofokus grundsätzlich, aber nicht ganz zuverlässig - leichtes Fokus-Pumping kann auftreten. Eine optische Stabilisierung fehlt, was handgeführte Aufnahmen erschwert.Das Viltrox 28mm F4.5 Chip punktet mit geringem Gewicht, moderner Ausstattung und attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist ideal für Einsteiger, Street- und Reise-Fotografen, die ein ultrakompaktes, leichtes Objektiv suchen. Wer hingegen höchste Schärfe, exzellentes Gegenlichtverhalten oder professionelle Videoqualität erwartet, greift besser zu teureren Festbrennweiten.
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