TTArtisan AF 40 mm F2: Günstige Festbrennweite für Einsteiger im Test

Die Kollegen von ValueTech TV haben das TTArtisan AF 40 mm F2 unter die Lupe genommen. Das Objektiv bietet 40 mm Brennweite bei Lichtstärke f/2, ein 52-mm-Filtergewinde, 40 cm Naheinstellgrenze und wiegt rund 170 Gramm. Es ist in Metall gefertigt, verfügt über einen Blendenring mit Rasterung und ist u. a. für Sony E und Nikon Z erhältlich.

Im Test überzeugt die kompakte Bauweise: leicht, robust und hochwertig verarbeitet. Der Blendenring rastet sauber, einzig zwischen f/16 und "A" etwas schwach. Größe und Gewicht machen das Objektiv attraktiv für Reise-, Street- und Alltagsfotografie.

Getestet an der Sony A7R IV (60 MP) zeigt das Objektiv im Zentrum bei f/2 solide, aber nicht überragende Schärfe. Abgeblendet auf f/4-f/8 verbessert sich die Detailauflösung sichtbar, bleibt aber hinter Premium-Festbrennweiten zurück. An hochauflösenden Sensoren stößt das Objektiv an Grenzen, auf 24-33 MP-Kameras liefert es dagegen überzeugende Ergebnisse.
TTArtisan AF 40mm F2 TTArtisan AF 40mm F2 TTArtisan AF 40mm F2
Die Naheinstellgrenze von 40 Zentimetern ermöglicht einfache Nahaufnahmen, ersetzt aber kein Makro. Das Bokeh wirkt angenehm, wenn auch nicht besonders cremig - für Porträts und Alltag ausreichend.

Für Einsteiger und Mobile

Der Autofokus arbeitet zuverlässig, aber unspektakulär. Kritisch für Videografen ist das ausgeprägte Fokus-Breathing, das beim Scharfstellen eine sichtbare Brennweitenänderung erzeugt. Eine optische Stabilisierung fehlt.

Mit rund 150 bis 200 Euro positioniert sich das TTArtisan AF 40 mm F2 klar als Budget-Festbrennweite. Pluspunkte sind das geringe Gewicht, die Metallkonstruktion und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Einschränkungen gibt es bei hochauflösenden Sensoren, im Nahbereich und Video. Das Objektiv eignet sich für Einsteiger, Street- und Reisefotografen, die ein kompaktes, günstiges Allround-Objektiv suchen. Für Profis mit 45-60-MP-Kameras oder für anspruchsvolle Videoproduktionen ist es hingegen weniger geeignet.

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