Viltrox 9mm F2.8 Air: Sehr leichtes Ultraweitwinkel-Objektiv im Test
Das Viltrox 9mm F2.8 Air richtet sich als extrem leichtes Ultraweitwinkel an Nutzer von APS-C-Kameras mit Fujifilm-X-, Nikon-Z- oder Sony-E-Anschluss. Mit einer UVP von rund 229 Euro positioniert sich die Festbrennweite klar im Einstiegssegment und spricht vor allem Fotografen an, die ein weites Sichtfeld bei minimalem Gepäck suchen. Unsere Kollegen von ValueTech TV haben das Objektiv getestet.
Das kompakte Kunststoffgehäuse wirkt demnach solide, das Gewicht liegt je nach Bajonett zwischen etwa 175 und 190 Gramm. Trotz des günstigen Preises integriert Viltrox einen USB-C-Port für Firmware-Updates; eine Streulichtblende gehört zum Lieferumfang. Das Objektiv verzichtet auf Autofokus und setzt vollständig auf manuelle Bedienung, was Gewicht spart, aber den Komfort bei spontanen Motiven einschränkt.
Im Test an einer 24-Megapixel-APS-C-Kamera überzeugte das Objektiv im Zentrum bereits bei f/2.8 mit guter Schärfe. Ab Blende 4 steigt der Mikrokontrast leicht an. Die Randzonen erreichen für diese Preisklasse solide Ergebnisse, chromatische Aberrationen bleiben moderat und Verzeichnungen fallen für ein Ultraweitwinkel gering aus. Die sieben Lamellen erzeugen bei geschlossener Blende markante Blendensterne. Der Mindestabstand von 13 Zentimetern erlaubt ausgeprägte Perspektiven im Nahbereich, ersetzt aber kein Makroobjektiv.
Im Handel teils unter 200 Euro angeboten, bietet das 9 mm F2.8 Air ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. In der Praxis ähnelt es einem 14-mm-f/4-Vollformatobjektiv und empfiehlt sich besonders für Reise-, Landschafts- und Streetfotografie. Weniger geeignet ist es für Anwender, die schnellen Autofokus oder perfekte Eckschärfe benötigen. Insgesamt liefert Viltrox ein leichtes, günstiges Ultraweitwinkel mit ordentlicher optischer Leistung und gut korrigierten Farbfehlern. Die Einschränkungen beim Fokus und leichte Atemeffekte sollten jedoch vor dem Kauf berücksichtigt werden.
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Das kompakte Kunststoffgehäuse wirkt demnach solide, das Gewicht liegt je nach Bajonett zwischen etwa 175 und 190 Gramm. Trotz des günstigen Preises integriert Viltrox einen USB-C-Port für Firmware-Updates; eine Streulichtblende gehört zum Lieferumfang. Das Objektiv verzichtet auf Autofokus und setzt vollständig auf manuelle Bedienung, was Gewicht spart, aber den Komfort bei spontanen Motiven einschränkt.
Im Test an einer 24-Megapixel-APS-C-Kamera überzeugte das Objektiv im Zentrum bereits bei f/2.8 mit guter Schärfe. Ab Blende 4 steigt der Mikrokontrast leicht an. Die Randzonen erreichen für diese Preisklasse solide Ergebnisse, chromatische Aberrationen bleiben moderat und Verzeichnungen fallen für ein Ultraweitwinkel gering aus. Die sieben Lamellen erzeugen bei geschlossener Blende markante Blendensterne. Der Mindestabstand von 13 Zentimetern erlaubt ausgeprägte Perspektiven im Nahbereich, ersetzt aber kein Makroobjektiv.
Problemchen bei Videos
Für Video-Aufnahmen ist das Objektiv nutzbar, zeigt jedoch leichtes Fokus-Breathing und ein minimales "Zoomen" beim Fokussieren auf kurze Distanzen. Da kein Autofokus an Bord ist, erfordert die manuelle Schärfeverlagerung etwas Übung.Im Handel teils unter 200 Euro angeboten, bietet das 9 mm F2.8 Air ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. In der Praxis ähnelt es einem 14-mm-f/4-Vollformatobjektiv und empfiehlt sich besonders für Reise-, Landschafts- und Streetfotografie. Weniger geeignet ist es für Anwender, die schnellen Autofokus oder perfekte Eckschärfe benötigen. Insgesamt liefert Viltrox ein leichtes, günstiges Ultraweitwinkel mit ordentlicher optischer Leistung und gut korrigierten Farbfehlern. Die Einschränkungen beim Fokus und leichte Atemeffekte sollten jedoch vor dem Kauf berücksichtigt werden.
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