Viel Leistung, aber auch sehr teuer: Das Razer Blade 18 im Test

Das Razer Blade 18 ist ein neues und leistungsstarkes Notebook für Gamer, welches der Hersteller selbst als den ultimativen Desktop-Ersatz bewirbt. Zur bestmöglichen Ausstattung gehören eine Nvidia GeForce RTX 4090, ein Intel Core i9-13950HX und ein 18 Zoll (45,72 cm) großes Display mit 240 Hz.

Mit einem Preis von rund 6000 Euro ist eine derartige Konfiguration allerdings alles andere als günstig. Unser Kollege von Zenchillis Hardware Reviews hat sich das Razer Blade 18 aber trotzdem einmal etwas näher angeschaut.

Starke Gaming-Performance

Razer bietet die neuen Blade-18-Notebooks in verschiedenen Ausstattungen an. Alle Modelle kombinieren den Intel Core i9-13950HX (24 Kerne, 32 Threads, bis zu 5,6 GHz) mit GPUs der Nvidia-RTX-4000-Generation (im Testgerät: eine RTX 4090). Auch beim Arbeitsspeicher und der SSD gibt es mehrere Kombinationen (hier: 64 GB RAM und eine 2 TB große SSD).

Wenig überraschend ist die Gaming-Performance des Razer Blade 18 hervorragend: Call of Duty: Warzone läuft mit hohen Grafikeinstellungen bei durchschnittlich 155 FPS, Cyberpunk 2077 bei rund 122 FPS. In den Benchmarks Firestrike beziehungsweise Time Spy erreicht es bei 30.776 respektive 19.674 Punkte.

Überzeugen kann das Razer Blade 18 auch beim Display und den Anschlüssen: Der Bildschirm ist 18 Zoll groß, er hat eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln und eine maximale Bildwiederholrate von 240 Hz. Als Anschlüsse sind HDMI 2.1, USB-Typ-C 3.1, dreimal USB Typ-A 3.1 und Thunderbolt 4 vorhanden. Die Tastatur verfügt über eine RGB-Einzeltastenbeleuchtung und ein recht großes Touchpad, ein Ziffernblock fehlt jedoch.

Leistungsmodi nicht optimal

Anlass zu Kritik liefert allerdings die Software von Razer: Hier können Nutzer unter anderem zwischen verschiedenen Leistungsmodi wechseln und während das Notebook im ausgeglichenen Modus zwar leise arbeitet, lässt sich im benutzerdefinierten Modus deutlich mehr Leistung herauskitzeln - dann sind die Lüfter aber recht laut. Wünschenswert wäre hier ein Profil irgendwo dazwischen. Zenchillis Hardware Reviews bei YouTube: Mehr von Zenchillis Hardware Reviews