Tenways Ago X im Test: E-Bike aus Niederlanden mit netten Extras
Beim Tenways Ago X handelt es sich um ein E-Bike mit Smartphone-Anbindung. Das Fahrrad aus den Niederlanden verfügt über einen Motor mit 250 Watt. Die maximale Geschwindigkeit durch Unterstützung liegt bei 25 km/h. Damit ist weder ein Kennzeichen noch eine extra Versicherung für das Fahrrad notwendig. Das Ago X ist in L und XL verfügbar. Die größere Variante empfiehlt sich für Fahrer ab einer Körpergröße von 185 Zentimetern. Ist die fahrende Person nur 165 bis 190 Zentimeter groß, reicht die L-Variante. Mit 29 Kilogramm ist das Ago X kein Leichtgewicht. Es bewegt sich zwar zügig von der Stelle, in die Wohnung tragen wird es aber sicher niemand freiwillig. Schon gar nicht, wenn man im Keller oder in jeder Etage über dem Erdgeschoss wohnt. Wer nicht gerade gern Gewicht hebt, sollte für das Ago X eine Garage parat haben und/oder einen anderen Stellplatz, der keine Muskelkraft erfordert.
Das Ago X kann bei lokalen Einzelhändlern oder direkt beim Hersteller gekauft werden. Unser Kollege Timm Mohn hat sich für den Hersteller-eigenen Shop entschieden. Anders als beim lokalen Fahrradhändler muss das Ago X selbst zusammengebaut werden. Die notwendigen Teile sind im Karton enthalten. Das Werkzeug findet man in einer kleineren Box, die mit einem X gekennzeichnet wurde. Es liegt ein englisches Handbuch bei. Tenways stellt die Anleitung auf der Homepage auch auf Deutsch zur Verfügung. Fertig aufgebaut macht das Tenways Ago X ganz schön was her: Mit 29 Zoll sind die Reifen angenehm groß.
Der Controller mit Power- sowie Plus- und Minus-Taste ist auf der linken Seite des Lenkers montiert. Etwas weiter rechts, aber noch auf der linken Seite, befindet sich das gut ablesbare Display. Unter der rechten Bremse sitzt die Shimano 10-Gang-Schaltung. Abgerundet wird der Lenker jeweils von gummierten Griffen. Damit im Radel-Alltag alle Elemente problemlos erreicht werden können, sollte man sich Sattel und Lenker gut aufeinander einstellen. Der Kickstand verleiht dem Ago X im Alltag einen festen Stand. Um den Akku zu entfernen, muss der Schlüssel in das dafür vorhergesehene Schloss eingeführt werden. Der Gepäckträger bietet sich als Fundament für eine alltagstaugliche Transportlösung an. Wie man die Vorrichtung verwendet, sollte man sich bereits frühzeitig überlegen. Denkbar könnten eine Gummibandbefestigung oder ein Fahrradkorb sein. Das Herzstück des Ago X ist der Bafang M410 Mittelmotor. Jener zeigt sich für die vierstufige Beschleunigung unterwegs verantwortlich. Die Pedale ermöglichen während dem Strampeln einen festen Halt.
Über den Controller am Lenker wird das Ago X eingeschaltet. Auf dem Display erscheint direkt das Firmen-Logo und im Anschluss die Passworteingabe. Von Werk aus wurde das Passwort 0000 festgelegt. Sobald man den Code eingegeben hat, wechselt die Anzeige in die Fahr-Ansicht. Auf dem Display wird unter anderem eine Übersicht über die aktuelle Fahrt angezeigt. Diese beinhaltet, sobald genug Daten gesammelt wurden, auch die Restreichweite des Akkus. Auf Seite zwei zeigt das Ago X an, wie viele Bäume durchs Radeln bereits gerettet wurden, weil man auf das Auto verzichtete. Die CO₂-Ersparnis wird ebenso visualisiert. Auch ohne App erfährt man über das E-Bike-Display, was die bisherige Höchstgeschwindigkeit war und mit wie vielen Kilometern je Stunde man durchschnittlich durch die Stadt gondelt.
Auch wenn man einen 250 Watt Motor mit an Bord hat, kann eine Fahrradfahrt mit dem Ago X durchaus fordernd sein. Die Unterstützung kann während der Fahrt bequem ein- und ausgeschaltet werden. Als Fahrrad fährt sich das Ago X gut, selbst wenn man es ohne Unterstützung fährt. Wer sich selbst gern fordert, stellt die Motorleistung im Fachland aus und schaltet sie nur bei Bedarf dazu. Mit dem Ago X sind Steigungen, wie etwa die Bierstadter Höhe, leichter zu bewältigen. Der Aufstieg strengt E-Roller, E-Auto und E-Bike gleichermaßen an. Der 80 Nanometer Motor des Ago X hat viel zu tun, die fahrende Person aber auch. Auf Stufe 5 fährt das Fahrrad dennoch überraschend lange mit 20 km/h. In der Spitze verringert sich die maximale Geschwindigkeit, allerdings kommt man am oberen Ende der Bierstadter Höhe an, ohne dass man bereit für das Ende der Fahrradtour ist. Um die Geschwindigkeit zu halten oder zu erhöhen, empfiehlt es sich, den Gang herunterzuschalten, um wieder mehr treten zu können. Wie immer gilt: je leichter man ist, umso schneller ist man unterwegs. Das Ago X kann während der Fahrt mit einer guten Unterstützungsleistung überzeugen.
Kommt man von einem ungefederten Fahrrad, stellt die Suntour XCM32-Federgabel eine angenehme Überraschung dar. Die Federgabel dürfte zum Versprechen des Herstellers passen: Tenways gibt an, dass das Fahrrad für eine Vielzahl an Umgebungen gemacht ist. Das Ago X verfügt vorn und hinten jeweils über ein integriertes Lichtsystem. Die zwei LEDs an der Front sorgen bei Nachtfahrten für ausreichend Licht. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Licht auf der Rückseite: im Straßenverkehr ist man gut sichtbar. Über einen längeren Druck auf den mittleren Button kann das Lichtsystem ein- und ausgeschaltet werden. Ohne Licht bleiben die beiden Reflektoren übrig, über die man im Straßenverkehr gesehen werden kann. Am Lenker mit Front-Reflektor sind auch die beiden Bremsgriffe sowie die Klingel verbaut.
Über einen längeren Druck auf die beiden Tasten unter dem Power-Button öffnet sich das Menü. In jenem kann man die aktuellen Fahrdaten löschen und die Geschwindigkeitsangabe von Kilometer pro Stunde auch auf Meilen pro Stunde ändern. Weiterhin lässt sich die Display-Helligkeit verändern, wobei diese im Sommer auf 5 schon gut eingestellt ist. Über die Settings kann ein Auto-Timeout für das Fahrrad eingestellt werden. Es handelt sich dabei um eine durchaus nützliche Funktion, wenn man doch mal vergessen hat, dass Fahrrad auszumachen. Die Beleuchtung lässt sich auf "automatisch" einstellen. In diesem Fall wird das Licht aber auch deaktiviert, wenn man es zwischenzeitig manuell eingeschaltet hat und das Fahrrad im Anschluss genügend Umgebungslicht misst. Aufgrund der Gesetzeslage in Deutschland kann die maximale Geschwindigkeit durch Motorunterstützung 25 km/h nicht überschreiten. Der Wert lässt sich allerdings reduzieren, was Akkulaufzeit sparen kann. Was sich allerdings ändern lässt, ist das Passwort: für jenes sollte man eine zufällige Anordnung an Ziffern wählen. Über die Einstellungen lässt sich die aktuelle Firmware-Version anzeigen. Laut Hersteller gibt es Stand Ende August keine neue Firmware für das Ago X. Sollte man das Smartphone bisher nicht mit dem Fahrrad verbunden haben, ist dies mithilfe des QR-Codes auf dem Display möglich. Die Tasten haben insgesamt einen guten Druckpunkt und lassen sich leicht bedienen.
Die E-Bike-Batterie wird in einem extra Karton geliefert. Jener sollte nicht entsorgt werden, da im Garantie-Fall der Akku im mitgelieferten Karton versendet werden kann. Der Akku wird mit einem Schlüssel gesichert. Tenways legt zwei Stück dem Paket bei. Sollte der Akku einmal leer sein, kann er wahlweise im Ago X oder außerhalb von jenem aufgeladen werden. Das Fahrrad lässt sich über jede normale Haushaltssteckdose aufladen. Ist das Netzteil mit dem Akku verbunden, leuchtet eine LED an Ladegerät rot, während der Akku geladen wird.
Tenways hat mit dem Ago X ein durchaus solides E-Bike geschaffen. Ein eventueller Nachfolger dürfte gern über einen optionalen Fingerabdrucksensor verfügen. Angesichts des VanMoof-Debakels sollte jener aber nicht mit der Cloud funken. Einzelne Bestandteile, wie etwa der Sattel, lassen sich auf Wunsch noch austauschen. Aktuell ist das Tenways Ago X für 2.399 Euro beim Hersteller selbst verfügbar. Abonniert man den Newsletter, erhält man Zubehör im Wert von 277 Euro dazu. Dazu zählt der Kickstand, der Gepäckträger sowie das Schutzblech auf der Front. Da es sich hierbei quasi um Wesentliches handelt, sollte man den Newsletter auf jeden Fall abonnieren.
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Das Ago X kann bei lokalen Einzelhändlern oder direkt beim Hersteller gekauft werden. Unser Kollege Timm Mohn hat sich für den Hersteller-eigenen Shop entschieden. Anders als beim lokalen Fahrradhändler muss das Ago X selbst zusammengebaut werden. Die notwendigen Teile sind im Karton enthalten. Das Werkzeug findet man in einer kleineren Box, die mit einem X gekennzeichnet wurde. Es liegt ein englisches Handbuch bei. Tenways stellt die Anleitung auf der Homepage auch auf Deutsch zur Verfügung. Fertig aufgebaut macht das Tenways Ago X ganz schön was her: Mit 29 Zoll sind die Reifen angenehm groß.
Der Controller mit Power- sowie Plus- und Minus-Taste ist auf der linken Seite des Lenkers montiert. Etwas weiter rechts, aber noch auf der linken Seite, befindet sich das gut ablesbare Display. Unter der rechten Bremse sitzt die Shimano 10-Gang-Schaltung. Abgerundet wird der Lenker jeweils von gummierten Griffen. Damit im Radel-Alltag alle Elemente problemlos erreicht werden können, sollte man sich Sattel und Lenker gut aufeinander einstellen. Der Kickstand verleiht dem Ago X im Alltag einen festen Stand. Um den Akku zu entfernen, muss der Schlüssel in das dafür vorhergesehene Schloss eingeführt werden. Der Gepäckträger bietet sich als Fundament für eine alltagstaugliche Transportlösung an. Wie man die Vorrichtung verwendet, sollte man sich bereits frühzeitig überlegen. Denkbar könnten eine Gummibandbefestigung oder ein Fahrradkorb sein. Das Herzstück des Ago X ist der Bafang M410 Mittelmotor. Jener zeigt sich für die vierstufige Beschleunigung unterwegs verantwortlich. Die Pedale ermöglichen während dem Strampeln einen festen Halt.
Über den Controller am Lenker wird das Ago X eingeschaltet. Auf dem Display erscheint direkt das Firmen-Logo und im Anschluss die Passworteingabe. Von Werk aus wurde das Passwort 0000 festgelegt. Sobald man den Code eingegeben hat, wechselt die Anzeige in die Fahr-Ansicht. Auf dem Display wird unter anderem eine Übersicht über die aktuelle Fahrt angezeigt. Diese beinhaltet, sobald genug Daten gesammelt wurden, auch die Restreichweite des Akkus. Auf Seite zwei zeigt das Ago X an, wie viele Bäume durchs Radeln bereits gerettet wurden, weil man auf das Auto verzichtete. Die CO₂-Ersparnis wird ebenso visualisiert. Auch ohne App erfährt man über das E-Bike-Display, was die bisherige Höchstgeschwindigkeit war und mit wie vielen Kilometern je Stunde man durchschnittlich durch die Stadt gondelt.
Auch wenn man einen 250 Watt Motor mit an Bord hat, kann eine Fahrradfahrt mit dem Ago X durchaus fordernd sein. Die Unterstützung kann während der Fahrt bequem ein- und ausgeschaltet werden. Als Fahrrad fährt sich das Ago X gut, selbst wenn man es ohne Unterstützung fährt. Wer sich selbst gern fordert, stellt die Motorleistung im Fachland aus und schaltet sie nur bei Bedarf dazu. Mit dem Ago X sind Steigungen, wie etwa die Bierstadter Höhe, leichter zu bewältigen. Der Aufstieg strengt E-Roller, E-Auto und E-Bike gleichermaßen an. Der 80 Nanometer Motor des Ago X hat viel zu tun, die fahrende Person aber auch. Auf Stufe 5 fährt das Fahrrad dennoch überraschend lange mit 20 km/h. In der Spitze verringert sich die maximale Geschwindigkeit, allerdings kommt man am oberen Ende der Bierstadter Höhe an, ohne dass man bereit für das Ende der Fahrradtour ist. Um die Geschwindigkeit zu halten oder zu erhöhen, empfiehlt es sich, den Gang herunterzuschalten, um wieder mehr treten zu können. Wie immer gilt: je leichter man ist, umso schneller ist man unterwegs. Das Ago X kann während der Fahrt mit einer guten Unterstützungsleistung überzeugen.
Kommt man von einem ungefederten Fahrrad, stellt die Suntour XCM32-Federgabel eine angenehme Überraschung dar. Die Federgabel dürfte zum Versprechen des Herstellers passen: Tenways gibt an, dass das Fahrrad für eine Vielzahl an Umgebungen gemacht ist. Das Ago X verfügt vorn und hinten jeweils über ein integriertes Lichtsystem. Die zwei LEDs an der Front sorgen bei Nachtfahrten für ausreichend Licht. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Licht auf der Rückseite: im Straßenverkehr ist man gut sichtbar. Über einen längeren Druck auf den mittleren Button kann das Lichtsystem ein- und ausgeschaltet werden. Ohne Licht bleiben die beiden Reflektoren übrig, über die man im Straßenverkehr gesehen werden kann. Am Lenker mit Front-Reflektor sind auch die beiden Bremsgriffe sowie die Klingel verbaut.
Über einen längeren Druck auf die beiden Tasten unter dem Power-Button öffnet sich das Menü. In jenem kann man die aktuellen Fahrdaten löschen und die Geschwindigkeitsangabe von Kilometer pro Stunde auch auf Meilen pro Stunde ändern. Weiterhin lässt sich die Display-Helligkeit verändern, wobei diese im Sommer auf 5 schon gut eingestellt ist. Über die Settings kann ein Auto-Timeout für das Fahrrad eingestellt werden. Es handelt sich dabei um eine durchaus nützliche Funktion, wenn man doch mal vergessen hat, dass Fahrrad auszumachen. Die Beleuchtung lässt sich auf "automatisch" einstellen. In diesem Fall wird das Licht aber auch deaktiviert, wenn man es zwischenzeitig manuell eingeschaltet hat und das Fahrrad im Anschluss genügend Umgebungslicht misst. Aufgrund der Gesetzeslage in Deutschland kann die maximale Geschwindigkeit durch Motorunterstützung 25 km/h nicht überschreiten. Der Wert lässt sich allerdings reduzieren, was Akkulaufzeit sparen kann. Was sich allerdings ändern lässt, ist das Passwort: für jenes sollte man eine zufällige Anordnung an Ziffern wählen. Über die Einstellungen lässt sich die aktuelle Firmware-Version anzeigen. Laut Hersteller gibt es Stand Ende August keine neue Firmware für das Ago X. Sollte man das Smartphone bisher nicht mit dem Fahrrad verbunden haben, ist dies mithilfe des QR-Codes auf dem Display möglich. Die Tasten haben insgesamt einen guten Druckpunkt und lassen sich leicht bedienen.
Die E-Bike-Batterie wird in einem extra Karton geliefert. Jener sollte nicht entsorgt werden, da im Garantie-Fall der Akku im mitgelieferten Karton versendet werden kann. Der Akku wird mit einem Schlüssel gesichert. Tenways legt zwei Stück dem Paket bei. Sollte der Akku einmal leer sein, kann er wahlweise im Ago X oder außerhalb von jenem aufgeladen werden. Das Fahrrad lässt sich über jede normale Haushaltssteckdose aufladen. Ist das Netzteil mit dem Akku verbunden, leuchtet eine LED an Ladegerät rot, während der Akku geladen wird.
Tenways hat mit dem Ago X ein durchaus solides E-Bike geschaffen. Ein eventueller Nachfolger dürfte gern über einen optionalen Fingerabdrucksensor verfügen. Angesichts des VanMoof-Debakels sollte jener aber nicht mit der Cloud funken. Einzelne Bestandteile, wie etwa der Sattel, lassen sich auf Wunsch noch austauschen. Aktuell ist das Tenways Ago X für 2.399 Euro beim Hersteller selbst verfügbar. Abonniert man den Newsletter, erhält man Zubehör im Wert von 277 Euro dazu. Dazu zählt der Kickstand, der Gepäckträger sowie das Schutzblech auf der Front. Da es sich hierbei quasi um Wesentliches handelt, sollte man den Newsletter auf jeden Fall abonnieren.
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