Surface Studio 2 ausprobiert - das hat Microsoft alles überarbeitet

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Unser Freund und Kollege Daniil Matzkuhn hatte bereits Gelegenheit, sich das neue, überarbeitete Microsoft Surface Studio 2 einmal genauer anzuschauen. In einem kurzen Video zeigt er den 28-Zoll großen Desktop-Touch-Hybriden bei der (kreativen) Arbeit und erläutert dazu, was Microsoft alles an der zweiten Version dieses Geräts der Surface-Serie verbessert hat - und da hat die zweite Generation vor allem leistungsmäßig nun viel mehr zu bieten.

Seit kurzem ist das Microsoft Surface Studio 2 auch in Deutschland erhältlich und löst damit die erste Generation des Desktop-Allrounders für Kreative ab. Dass Microsoft mit dem Gerät vor allem die kreative Branche im Visier hat, wird durch zahlreiche Verbesserungen am Display und der Rechnerleistung deutlich. Da das Surface Studio dank dem Zero Gravity-Schanier in den Zeichenmodus geschwenkt werden kann, kommt es speziell für Zeichnungen, Foto- und Video-Bearbeitung und spezielle CAD-Anwendungen zum Einsatz. Dabei zeigt es seine Stärken. Dazu gibt es noch Zubehör wie das Surface Dial, mit dem die Eingabefunktion noch erweitert werden kann.
Microsoft Surface Studio 2Das Microsoft Surface Studio 2... Microsoft Surface Studio 2...ist äußerlich vollkommen... Microsoft Surface Studio 2...unverändert geblieben

Kreative Funktionen ausprobiert

Im ersten Hands-On probiert Kollege Daniil Matzkuhn einmal im Schnelldurchlauf die wichtigsten Funktionen aus - und ist von der Funktionsweise angetan. Auch die neue Whiteboard App, die das Unternehmen seit Mitte vergangenen Jahres auch für Windows 10 im Store anbietet, kommt beim Studio zum Einsatz.

Microsoft Surface Studio 2Microsoft Surface Studio 2Microsoft Surface Studio 2Microsoft Surface Studio 2Microsoft Surface Studio 2Microsoft Surface Studio 2

Verbesserungen im Detail

Microsoft hat neben dem Display, das nun 38 Prozent heller und 22 Prozent kontrastreicher sein soll, auch die Prozessoren überarbeitet. In der Standardkonfiguration kommen nun ein Intel Core i7 und 16 GB Arbeitsspeicher zum Einsatz. Die entsprechende Performancesteigerung dürfte man vor allem bei leistungshungrigen Anwedungen spüren.

Natürlich gibt es auch einige Kleinigkeiten zu bemängeln, das sind aber vielmehr Dinge, die im Arbeitsalltag auffallen. Dazu gehört, dass alle Ports an der Rückseite angebracht sind, so dass man sie von vorn schlecht bedienen kann. Zu den Ports ist noch zu sagen, dass Microsoft nun auch beim Surface Studio 2 erstmals einen USB-C-Anschluss mit verbaut.

In Deutschland startet Microsoft ab sofort mit dem Verkauf. Die Lieferzeiten im Online-Store liegen bei drei Tagen. Während die erste Generation noch für unter 4000 Euro startete (und derzeit im Abverkauf mit i7 und 16 GB sogar ab unter 3000 Euro angeboten wird), bekommt man das neue Modell ab 4149 Euro.
Technische Spezifikationen zum Surface Studio 2
Bildschirm 28 Zoll PixelSense Display, 10-Punkt-Multitouch
Auflösung 4500 × 3000 Pixel, 192 ppi, Seitenverhältnis: 3:2
CPU Intel Core i7-7820HQ
RAM 16 GB / 32 GB DDR4-RAM
Betriebssystem Windows 10 Pro
Speicher 1 TB/2 TB PCIe-NVMe-SSD
Farbraum sRGB, DCI-P3 und Vivid; Individuell farb-kalibriertes Display
Grafik Nvidia GeForce GTX 1060 6 GB bzw. GTX 1070 8 GB
Verbindungen 4× USB 3.0, SD-Kartenleser, USB-C, 3,5-mm-Kopfhörer-Anschluss
Sicherheit TPM 2.0-Chip, Gesichtserkennung mit Windows Hello
Kameras 5,0 MP Frontkamera
Audio/Video 1080p HD-Video, zwei Mikrofone, 2.1-Stereo mit Dolby Audio Premium
Konnektivität 802.11ac-WLAN, Bluetooth 4.0, Xbox Wireless, Gigabit LAN
Tasten Lautstärke, Ein-/Aus-Taste
Besonderheiten Surface Pen mit Kipp-Aktivierung, Surface Dial Unterstützung, Zero Gravity-Gelenk
Abmessungen Bildschirm: 637,35 × 438,90 × 12,50 mm; Basis: 250,00 × 220,00 × 32,20 mm
Gewicht maximal 9,56 kg
Preis ab 4149 Euro

Mehr von Daniil: TBLT.de Daniil Matzkuhn auf YouTube

Microsoft Store Whiteboard App für Windows 10

Mehr zum Marktstart und den Verbesswerungen vom Surface 2:
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Das Gerät ist nicht wirklich für CAD oder große Images geeignet. Hier werkelt nur die Mobile-Version des i7.
Der wird bei großen Baugruppen mit Catia oder NX gnadenlos in die Knie gehen und das bei 4000€.
Da ist der Prozessor vom neuen iPad Pro um einiges stärker. ich mag Apple eigentlich nicht und das iPad Pro ist auch für CAD ungeeignet (hier jedoch wegen iOS) aber von der puren Leistung liegt es vor dem Surface Studio 2.
Ich würde ja gerne mal sehen wie das Gerät ruckelt wenn ich in Catia V5 einen kompletten Motor im Schnitt betrachte wenn er kinematisiert läuft. wäre echt ein Spaß.
 
@Bloodsaw: glaub ich gern dass der in die Knie geht bei CAD... Danke mal dass CAD jedoch nicht die Zielgruppe ist... Ich vermute die sprechen eher Grafiker und zeichner mit dem Gerät an...
 
@Bloodsaw: Wieder ein Vollprofi der die Leistung eines Gerätes nur anhand der technischen Daten beurteilen kann. Vielleicht solltest Du es erst mal auf diesem Gerät ausprobieren, bevor Du solche Behauptungen aufstellst.
 
@Alphawin: ich hab das alles schon probiert. Wenn man in cad nur klötzchen konstruiert oder baugruppen mit 100 einzelteilen nutzt reicht sowas aus.
Für das oben beschriebene Problem leider nicht mehr. Diese bis zu 3,9GHz Angabe ist ein Witz. Das Surface wird noch nicht mal 5min am Stück mit 3,9GHz laufen.
Es ist fakt das der Neue Bionik A12X von Apple stärker ist als ein mobile i7.
Ich werbe ja nicht mit CAD für das Gerät sondern Microsoft. Für 4k€ holt man sich lieber eine vernünftige Workstation mit richtig power.
Auch für Grafiker ist die mobile cpu nen Witz. Dann lass doch mal etwas rendern mit dem Gerät. Da ist man mit einem iPadPro für 1k€ schneller.
Das Gerät mit einer vernünftigen CPU wäre der Hit. So leider nicht.
 
@Bloodsaw: Du solltest einfach mal bei MS nach der SC Variante des Surface fragen. SC steht dabei für SuperCool, das bedeutet, das da mit nem HochleistungsCAD in stundenlanger Arbeit ein Spezialanschluß errechnet wurde, der eine äußerst effektive Kühlung mit Flüssigkeit möglich macht. Somit kann das Gerät stundenlang auf Höchstgeschwindigkeit laufen und deine kleinen CAD Probleme wären in etwa 2,582 Sekunden abgearbeitet.
Dadurch, das jeder gängige Garten oder Duschschlauch angeschlossen werden kann, ist es auch möglich, derweil gemütlich in der Badewanne zu liegen und das benötigte warme Wasser von diesem SC Gerät produzieren zu lassen bzw. auf sinnvolle Art zu nutzen. Das ist doch sicher auch für dich (nur) ein schön feuchter Traum? *fg
 
@Bloodsaw: Surface Studio mit einem lächerlichen "Spielzeug" vergleichen? Machst du Witze? Eine dedizierte mid//high-Range Grafikkarte gegen einen Mobilen Chip? Bleib lieber bei deinem iPad... mehr Leistung verträgst du anscheinend nicht.
 
@h2o: iPad läuft kein CAD drauf. Ich arbeite mit etwas vernünftigen, einer Workstation und nicht so einem Spielzeug wo wieder Design im Vordergrund stand und nicht nutzen.
 
@Bloodsaw: Erst sagst du, das das IPad mehr Leistung bietet als das Surface Studio. Dann gibst du selbst zu, dass CAD nicht mal auf dem IPad läuft. Ich verstehe deine "Logik" nicht. Einfach gesehen ist das IPad ein vergrößerter IPod/IPhone ohne Telefonfunktion. Mit einem etwas stärkerem Akku/Prozessor.
 
@Bloodsaw: 4 Kerne / 8 Threads mit bis zu 3,9 GHz ist nun alles andere als langsam. Vermutlich wollte man keine 90 Watt CPU einbauen, um Probleme mit der Kühlung zu vermeiden.
 
@Stefan1200: benutze cad mit komplexen Aufgaben und du siehst wie wenig Leistung das ist.
Meine Güte es ist die mobile i7 Version, der kann einfach nicht mit einem richtigen 6/12 oder 8/16 Kerner mithalten. Es ist ja noch nicht mal die 6 Kern mobile Version.
Lachhaft
 
d@Bloodsaw: Cad ist nicht gleich Cad... Ich vermute mal das deine Anwendung auch nicht die richtige Zielgruppe ist. Dafür eigenen sich sicherlich professionelle Workstation sicherlich besser, aber für zweidimensionale Cad-Zeichnungen oä. reicht die Leistung auf jeden Fall aus, genauso für das Bearbeiten von Fotos und Grafiken usw.
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