Narwal Freo Z10 Ultra: Wischsaug-Roboter mit starker KI im Test

Beim Narwal Freo Z10 Ultra handelt es sich um einen Wischstaubsaug-Roboter, der mit kräftigen 18.000 Pa saugt. Unterwegs sorgt ein 6.400-mAh-Akku für Strom. Der Staubbehälter im Roboter fasst 300 ml, während die Docking-Station bis zu 2,5 Liter Staub aufnehmen kann. Der Frischwassertank kommt auf ein Fassungsvermögen von 4,5 Litern. Bis zu 4,05 Liter Schmutzwasser dürfen sich ansammeln. Die Docking-Station bringt 11,3 Kilogramm auf die Waage. Der Roboter selbst wiegt bei der Auslieferung 4,5 Kilogramm.

Die Reinigungsstation und der Roboter selbst machen einen hochwertigen und durchdachten Eindruck. Viele kleine Akzente in Lila sorgen für ein stimmiges und modernes Design. Positiv fällt auf, dass sich der Hersteller offensichtlich viele Gedanken um die Transportsicherung gemacht hat. Der Freo Z10 Ultra ist mit zwei Kameras ausgestattet, die werkseitig abgedeckt sind. Die Schutzabdeckungen lassen sich jederzeit entfernen oder wieder anbringen. Besonders dann, wenn der Roboter auch als Überwachungsgerät genutzt werden soll, während niemand zu Hause ist, bietet es sich an, die Kameras dauerhaft offenzulassen. In der Praxis erkennen sie zuverlässig Hindernisse wie Schuhe, Kabel oder andere Gegenstände.

Auf der Unterseite des Roboters sind zwei Wischmopps verbaut. Narwal setzt wie gewohnt auf drei Räder. Die Einlassungen für die seitlichen Bürsten sind farblich markiert, sodass die Montage leicht von der Hand geht. In der Mitte sitzt die Hauptbürste, die gut zugänglich ist und sich einfach entnehmen lässt.
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Die Einrichtung des smarten Haushaltshelfers erfolgt über die kostenlose App. Beim Pairing-Prozess wird der Z10 Ultra direkt als mögliche Option vorgeschlagen. Die App benötigt zunächst das WLAN-Passwort und sucht anschließend den Roboter in der näheren Umgebung. Nach knapp 21 Sekunden ist der Pairing-Prozess abgeschlossen. Um den Roboter verwenden zu können, müssen zunächst die Datenschutzrichtlinien akzeptiert werden. Optional ist hingegen die Teilnahme am Programm zur Verbesserung des Benutzererlebnisses. Unser Kollege Timm Mohn stimmt dem immer zu, schließlich können die Roboter dadurch nur besser werden.

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Damit der Roboter weiß, wo er entlangfahren kann und darf, wird vor der ersten Reinigung eine Kartierung durchgeführt. Vorher weist der Roboter noch einmal darauf hin, dass unbedingt aufgeräumt sein sollte. Beim ersten Streifzug durch die Wohnung merkt sich der Z10 Ultra, wo Teppiche liegen, und vermerkt Hindernisse wie Lampen etc. in der Karte. Erfreulich wenig Probleme hat der Z10 Ultra mit dem bodennahem Spiegel im Schlafzimmer. Einige Wischstaubsauger sehen in jenem das Tor zu einer anderen Dimension, nicht so der Z10 Ultra. Bereits beim Kartieren fällt ein besonderes Feature auf: Der Z10 Ultra verfügt über eine LED, mit der er in dunklen Umgebungen für etwas mehr Licht sorgt.

Gute Kamera-Koordination

Durch den 136-Grad-Blickwinkel decken die Kameras einen großen Raum ab. Sie erkennen Verschmutzungen bis zu einer Größe von 5 mm. Sollte ein Kabel im Weg des Wischstaubsaugers liegen, wird die Bürste proaktiv angehoben. Entdecken die Kameras gröberen Schmutz, wird die Geschwindigkeit reduziert und die Saugleistung erhöht.

Als AI-Roboter lernt der Z10 Ultra mit jeder Reinigung mehr über seine Umgebung. Um die Gesamtfahrstrecke zu reduzieren, beginnt er die Reinigung am weitesten entfernten Punkt der Wohnung. Die Wege zurück zur Docking-Station für Zwischenreinigungen werden dadurch mit jeder Runde kürzer. Der Z10 Ultra verfügt über EdgeReach. Hier wird der rechte Mop ausgefahren, um Ecken zu erreichen, die sonst manuell gereinigt werden müssten. Die Wischmopps erzeugen einen Druck von bis zu 8 Newton, um selbst hartnäckige Verschmutzungen zu lösen. Wie man spätestens unter dem Bett sieht, wird das Licht, das dem Z10 Ultra den Weg weisen soll, tatsächlich ziemlich hell. Auch nächtliches Saugen ist dadurch kein Problem.

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Nicht nur die offensichtlichen Features wie der ausfahrbare Mop machen den Z10 Ultra besonders. Lässt man ihn einige Male laufen, merkt man, wie die KI im Inneren dazulernt. Ein Boden mit Muster wird höchstens einmal übermäßig gründlich behandelt - spätestens bei der nächsten Reinigung weiß der Z10 Ultra, dass es sich hierbei um ein Fliesenmuster und nicht um Schmutz handelt.

Derzeit ist der Narwal Z10 Ultra für 1.059 Euro bei Amazon verfügbar. Auch im herstellereigenen Shop wird der Wischstaubsauger angeboten. Dort ist er für den gleichen Preis erhältlich. Narwal bietet den Freo Z10 Ultra in Space Grau und Galaxy Silber an. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube