Neues Design, mehr Leistung: Apples neue iPads ausgepackt

Apple hat drei neue iPads auf den Markt gebracht. Während das iPad Pro 2022 mit 11 Zoll und 12,9 Zoll zu haben ist und vor allem eine verbesserte Performance liefert, hat sich beim neuen iPad 10 einiges verändert. Allerdings hat Apple hier gleich mehrere Fehler gemacht, findet unser Kollege Andrzej Tokarski, der die neuen Tablets ausgepackt hat.

iPad 10 endlich im Pro-Design

Mit einem Preis ab 579 Euro (UVP) ist das Apple iPad 10 ein gutes Stück teurer, als es der direkte Vorgänger zum Verkaufsstart war. Allerdings hat Apple diesem Jahr auch größere Änderungen vorgenommen - und macht beim Design vieles richtig. So orientiert sich das iPad 10 optisch nun an den Pro-Modellen, die Ultraweitwinkel-Frontkamera ist nun mittig platziert, was vor allem bei Video-Chats von Vorteil ist.

Ebenfalls schön: Die Lautsprecher befinden sich links und rechts, wenn man das Tablet im Querformat hält. Beim iPad 9 kam der Ton dann nur von einer Seite. Anstelle des Lightning-Anschlusses gibt es jetzt USB-C. Herzstück ist in diesem Jahr der hauseigene A14-Prozessor, der noch mal für eine bessere Performance sorgt.
Apple iPad 10. Generation (2022)Das iPad 2022 ... Apple iPad 10. Generation (2022)... kommt im kantigen Design ... Apple iPad 10. Generation (2022)... der iPad-Pro-Modelle

Größeres Display, aber nicht laminiert

Das Display ist mit einer Diagonale von 10,9 Zoll etwas größer als beim Vorgänger (10,2 Zoll). Die Auflösung beträgt 2360 × 1640 Pixel, die Helligkeit gibt Apple weiterhin mit 500 Nits an. Ärgerlich ist, dass das Display nicht laminiert ist. Es gibt also eine sichtbare Lücke zwischen dem Touchscreen und dem eigentlichen Display. Vor allem beim Schreiben mit dem Apple Pencil könnte dies manche Nutzer stören.

Das iPad 10 unterstützt den Apple Pencil der ersten Generation. Problematisch ist, dass dieser den Lightning-Anschluss erfordert, der dem neuen iPad fehlt. Um den Stift mit dem Tablet zu verbinden (etwa zum Laden), ist daher ein geeigneter Adapter erforderlich, der nicht zum Lieferumfang gehört.

iPad Pro: Noch schneller dank M2-Chip

Die neuen iPad-Pro-Modelle hat Apple äußerlich hingegen nicht verändert. Diese sind weiterhin mit 11 Zoll sowie 12,9 Zoll großen Displays erhältlich. Unter der Haube steckt nun jedoch Apples M2-Chip, der beide Geräte zu den schnellsten derzeit erhältlichen Tablets macht. Neu ist außerdem die Schwebefunktion: Befindet sich die Spitze des Apple Pencil wenige Millimeter über dem Display, wird diese bereits erkannt, um verschiedene Aktionen ausführen zu können. Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
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