Mercedes-Benz - MBUX-Bordsystem erhält Gestensteuerung

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Auf der CES 2019 hatte nicht nur der neue Mercedes CLA 2019 seine Weltpremiere gefeiert, es wurde auch die neueste Version des Infotainment-Systems MBUX gezeigt - zu den Ver­bes­serungen gehört etwa eine intelligente Gestensteuerung. Weitere Details zeigt das Video unseres Kollegen Johannes Knapp.

Über eine verbesserte Sprachsteuerung des MBUX-System können Nutzer künftig auch recht spezielle Suchanfragen stellen und sich etwa Restaurants auf der Karte anzeigen lassen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Verschiedene Funktionen des Fahrzeugs lassen sich außerdem mit Gesten bedienen. Beispielsweise werden Bedienelemente auf dem Display eingeblendet, sobald sich ein Nutzer diesem mit der Hand nähert. Dabei soll das System auch erkennen, ob der Fahrer oder Beifahrer den Befehl ausführen möchte.

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Mercedes und BMW zeigen aktuell, dass auch deutsche Unternehmen Software können. Das BMW-System kenne ich zwar nur aus Videos, aber das MBUX in der A-Klasse ist wirklich herausragend gut.
 
@FuzzyLogic: Meinst du echt dass Mercedes und BMW das selber schreiben ;) ?
 
@starchildx: beim MBUX meine ich das nicht nur, das ist Fakt. Das wird bei einer Daimler-Tochter in Berlin entwickelt. Das weiß ich, weil ich jemanden kenne der dort arbeitet.
Bei BMW weiß ich es nicht, gehe aber auch davon aus dass die es selbst machen.
 
proximity sensor ist ja nicht wirklich neu, zumindest wenn man das VW System kennt, aber die Unterscheidung zw Fahrer und Beifahrer und die Steuerung der Systemfunktionen wie das Sunroof schliessen etc. ist nice :-)
 
@scar1: "...das Sunroof schliessen etc. ist nice"

Denglish wie it leibt and lifed ;)
 
@Fekal: In Zeiten von "hashtags" und "likes" adjusted man sich halt :-)

but I can also different :-)
 
Gibt es eigentlich einen Hersteller der auch für "Altmodelle" Featureupdates bringt?

Das Display hat Mercedes aber konstant von der mitte aus breiter gemacht, es wirkt genauso deplatziert wie in den modellgenerationen davor, fürchterliche designentscheidung
 
@0711: Was stellst du dir denn vor? Die Möglichkeiten sind auch stark eingeschränkt. Man kann bei VW schon das Autoradio durch ein anderes tauschen und man kann auf den CAN Bus lesend zugreifen. Aber um wirklich etwas in einem Auto zu steuern, muss man auf dem CAN Bus bzw. Flexray schreiben. Und da würde mir irgendwie das Vertrauen fehlen, dass da alles richtig gemacht wurde.
 
@FatEric: nun verschiedenes, z.B. viele der neuen Funktionen was navi, Entertainment und co angeht liese sich per Feature update auch für ältere modelle liefern.
 
@0711: Naja gut. Ich kann dir halt sagen, wie das bei alten VWs der fall war Golf 6 zum Beispiel. Da kann man das Radio ausbauen (Doppel Din Standard) und ein neues einbauen. Das bietet dann eben alles mögliche. Navi, Bluetooth, Freisprecheinrichtung, Internet, Spotify. Zusätzlich lassen sich Rückfahrkamera nachrüsten. Ansonsten werden auch alle Fahrzeugdaten im Dispay angezeigt und das Radio lässt sich über die Lenkradfernbedienung auch bedienen.
Bei neuen Autos ist das Autoradio aber derart ins Fahrzeug integriert, da geht leider gar nichts mehr.
 
Touchdisplay im Auto gehören verboten, genau so wie die Bedienung des Smartphone während der Fahrt.
Und wieso kann die Frau im Video nicht mehr Fahrer sagen? Ist Driver jetzt cooler?
 
@bebe1231: Im Prinzip hast du recht. Einen Knopf/Schalter kann ein Touch-Display einfach nicht ersetzen, denn einen Schalter kannst du nicht in Untermenüs verstecken. Da werden nicht nachvollziehbare Designentscheidungen getroffen, und Optionen in Untermenüs versteckt. Wenn ich mir das Video da angucke und sehe, wie viele Untermenüs da die Optionen haben... alter Schwede, da fährt man erstmal 3 Kinder platt bis man die gesuchte Einstellung gefunden hat. Bzw hoffentlich sind diese ganzen unnötigen Menüs wie die Lichteinstellungen für die Lichtfarbe im Innenraum während der Fahrt komplett gesperrt. Im Prinzip gehört alles, was unter "Comfort" steht während der Fahr gesperrt. Oder extrem stark vereinfacht. Alleine wie groß die Symbole da teilweise sind, kaum größter als eine Fingerkuppe. Wie soll man die während der fährt sicher treffen können ohne die komplette Aufmerksamkeit auf das Infotainment Display zu wenden.

Andererseits gibt es auch recht gute Anwendungen. Ich bin mittlerweile Fan von CarPlay. Die Menüs da sind kaum geschachtelt und gut zu bedienen. Die Symbole sind sehr groß und klar abgegrenzt. Man merkt einfach, dass da eine Firma wie Apple einfach Jahrzehnte Erfahrungen mit UI und UI Design gesammelt hat. Und nicht wie die ganzen Autofirmen da plötzlich im #Neuland stehen und irgendwie ein möglichst großes Touchdisplay irgendwo ans Armaturenbrett tackern müssen.
 
@LoD14: Die Gestenunterscheidung zw Fahrer und Beifahrer ist m.W.n. hier aber sinnvoll. Denn der Beifahrer sollte schon in der Lage sein auch während der Fahrt das System zu bedienen. wie oft hat es mich schon genervt, dass ein mitfahrender Kollege z.B. nicht on-the-fly the Telefon koppeln konnte.
Und wie im Beitrag gesehen, wird die Sprachbedienung ja auch immer besser so, dass er Fahrer dann diese immer mehr nutzen kann.
 
Die Frau im Video spricht weder richtig deutsch noch englisch, hatte wohl nur eine englische Anleitung, die sie nicht übersetzen konnte ... nicht zu ertragen.
 
@usbln: Das soll voll kuhhhhhhl sein so zu reden! Richtig cool biste erst, wenn gar niemand mehr irgendwas von dem versteht, was du von dir gibst. Willkommen im 21. Jahrhundert.

Musst dir nur mal den Radiosender 89.0 RTL anhören. Da reden mitt' 40er, als wären sie gerade in die Pubertät gekommen. Bekommste Ohrenkrebs von.
 
@usbln: vermutlich dem überwiegend englischsprachigen/internationalen Kundenstamm auf der CES geschuldet, wenn man dann mal mit einem dt. Journalisten in seiner Heimatsprache spricht kommt halt so ein Kuddelmuddel raus :-)
 
@scar1: dem stimme ich 100% zu. Kann ich nur so bestätigen. Wenn wir auf einer Messe sind und unser System vorstellen sprechen wir auch zu 90% Englisch und bei den 10% Deutschen die dann noch kommen sind halt viele Wörter einfach im Englischen hängen geblieben.
Dann kommt man halt mal über das Denglisch nicht hinweg :D
 
@scar1: Du hast sicherlich recht, umschalten ist schwierig.
Aber wenn es aufgezeichnet wird, kann man sich auch etwas Zeit nehmen und nachdenken.
Daimler sollte doch genug Geld für Mitarbeiter, die das können, haben.
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