Lenovo Tab M10 Test: Reines Android und schwacher Akku

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Das Lenovo Tab M10 bietet eine ähnliche interne Hardware wie etwa das Samsung Galaxy Tab A 10.5, ist aber mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 199 Euro deutlich günstiger. Zu den Highlights zählen ein 10,1 Zoll großes Full HD Display und Android 8.1 Oreo. Was das Tablet sonst noch zu bieten hat, verrät unser Kollege Andrzej Tokarski in seinem ausführlichen Test.

Display und Verarbeitung

Wie von einem Tablet in dieser Preisklasse zu erwarten, besteht das Gehäuse vollständig aus Kunststoff. Es ist 8,1 Millimeter dünn und wiegt 480 Gramm. Oberhalb des Displays befindet sich eine 2-Megapixel-Kamera. Die Kamera auf der Rückseite löst hingegen mit 5 Megapixeln auf. Leider sind beide bestenfalls für einfache Schnappschüsse geeignet. Weiter sind ein USB-Anschluss im Typ-C-Format, ein Kopfhöreranschluss und ein Steckplatz für Micro-SD-Karten vorhanden.
Lenovo Tab M10Das Lenovo Tab M10 ... Lenovo Tab M10... ist ein Tablet ... Lenovo Tab M10... der unteren Mittelklasse
Das 10,1 Zoll große IPS-Display hat eine Auflösung von 1920 × 1200 Pixeln. Es liefert weite Blickwinkel, eine gute Farbwiedergabe und ordentliche Kontraste. Auch die Helligkeit ist gut, wenn man das Tablet nicht gerade bei direktem Sonnenlicht benutzen möchte.

Gute Alltagsperformance

Unter der Haube stecken ein Qualcomm Snapdragon 450 und je nach Modell 2 bis 3 Giga­byte RAM sowie 12 beziehungsweise 32 Gigabyte Speicherplatz. Mit dieser Konfiguration erzielt das Tablet in Geekbench 4 770 beziehungsweise 3850 Punkte, in Antutu sind es rund 70.700 Punkte. Insgesamt ist die Leistung für alltägliche Aufgaben und auch viele Spiele daher vollkommen ausreichend. Beim Modell mit 2 GB RAM werden im Hintergrund laufende Apps aber mitunter etwas früh beendet. Der Akku ist 4850 mAh groß , wodurch im Test eine Laufzeit von knapp über 8 Stunden erreicht werden konnte. Im Vergleich mit der Konkurrenz ist das kein allzu guter Wert.

Beim Betriebssystem setzt Lenovo auf Android 8.1 Oreo mit nur minimalen Anpassungen. Erwähnenswert ist der Produktivitätsmodus, in dem Android eine spezielle Desktop-Oberfläche erhält. Es sind nur wenige Apps vorinstalliert. Dazu gehört auch Netflix - schade ist, dass nicht die notwendigen DRM-Richtlinien erfüllt werden und so der Streamingdienst nicht in Full HD genutzt werden kann. Mehr von Andrzej: Test auf TabletBlog.de Tech Reporter auf YouTube
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Wo ist denn Android 8.1 ein Highlight? Warum bringt man überhaupt Geräte mit einem alten OS raus?
 
@GlockMane: Weil es in der Entwicklungsphase einen sogenannten Feature Stop gibt. Ab einen gewissen Zeitpunkt werden alle geplanten Funktionen umgesetzt und es kommen vorerst keine neuen Anforderungen dazu. Nachdem das geplante umgesetzt wurde und das Gerät auf dem Markt ist, kommen erst neue Anpassungen dazu. I.d.R. wird dann auch zeitnah eine neue Version herausgegeben auch um noch Konderkrankheiten zu beseitigen.
 
@blume666: Android P wurde im August 2018 veröffentlicht.. Selbst kleine Hersteller wie Essential bekommen sowas wenigen Wochen gebacken.. Ist also mMn keine Ausrede..
 
@GlockMane: das ist keine ausrede. Das ist produktentwicklung. Wenn dann wird das Update nachgeschoben. Das war auch bei vielen motorolas ect. So, dass die geräte ein paar tage nach release auf eine neue version gehoben wurden.
 
@GlockMane: Ich denke, das Highlight ist das "reine" Android, was sich wohl recht leicht auf was auch immer grade Aktuell ist updaten lassen sollte.
 
@erso: Theorie und Praxis..
 
Warum auch immer Lenovo Schritte zurück macht verstehe ich nicht. Ich habe ein Lenovo Tab 8 Plus das schon einen A Speicher von 3 GB hat, Updates gab es da nicht , von Android 6.0 auf 8.1 habe ich selber Flashen müssen.
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