Lenovo Tab M11 im Test: Gutes Einsteiger-Tablet - mit einer Schwäche

Das Lenovo Tab M11 hat bei einem Preis von weniger als 200 Euro einiges zu bieten: Es besitzt ein 11 Zoll großes Display, ist gut verarbeitet, hat eine solide Performance und sogar ein aktiver Stylus ist inklusive. Im Test unseres Kollegen Andrzej Tokarski schneidet das Einsteiger-Tablet entsprechend gut ab, in zumindest einem Punkt enttäuscht es aber leider.

Gute Verarbeitung, ordentliches Display

Da das Gehäuse fast vollständig aus Aluminium gefertigt wurde, macht das Lenovo Tab M11 einen hochwertigen Eindruck. Lediglich der Übergang vom Gehäuse zum Display besteht aus Kunststoff. Der Bildschirm ist 11 Zoll groß und er hat eine Auflösung von Teilen 1920 x 1200 Pixeln. Die Bildwiederholrate beträgt 90 Hertz. Insgesamt ist das Display ordentlich, es bietet gute Blickwinkel und es ist vollständig laminiert.

Der Stylus überzeugt nicht ganz

Mit dem Lenovo Tab Pen gehört sogar ein aktiver Stylus zum Lieferumfang. Der Stift ist druckempfindlich und eignet sich gut zum Zeichnen oder für kürzere Notizen. Allerdings funktioniert er deutlich weniger präzise als etwa der Apple Pencil oder Samsung S Pen - wer viel schreiben möchte, sollte daher besser zu einem anderen (und teureren) Tablet greifen.

Solide Performance, Android mit Extras

Im Inneren stecken ein Mediatek Helio G88, 4 GB RAM sowie 128 GB Flash-Speicher. Damit ist die Prozessorleistung zwar nicht ganz so stark wie bei manchen Konkurrenten, dennoch reicht sie für alltägliche Aufgaben und auch die meisten Spiele aus - sofern man nicht immer unbedingt die höchsten Grafikeinstellungen verwenden muss.

Auf dem Tab M11 läuft ab Werk Android 13, Lenovo verspricht aber Updates bis einschließlich Android 15 und Sicherheitsupdates bis zum Januar 2028. Es gibt einen Desktop-Modus und mithilfe von Lenovo Freestyle wird das Tablet sogar zu einem Zusatzdisplay für den Laptop oder PC auf dem Schreibtisch. Mehr von Andrzej: Test auf TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube