Kurioser Gaming-PC: Cooler Master 'KFConsole' hält Hähnchen warm

Nachdem Kentucky Fried Chicken (KFC) im Sommer die "KFCon­sole" angekündigt hat, ging man in der Gaming-Welt von ei­nem ver­spä­te­ten Aprilscherz aus. Jetzt wird der kuriose Desk­top-PC mit integrierter Warmhaltemöglichkeit für Hähn­chen­tei­le tatsächlich von Cooler Master produziert.

Der Gaming-PC basiert auf Intels NUC 9 Extreme-Plattform und wird somit von einem bisher nicht näher be­schrie­be­nen Intel Core i9-Prozessor (9. Generation) angetrieben. Bei weiteren Eckdaten zeigt sich Cooler Master verhältnismäßig geheimnisvoll.
Cooler Master KFConsoleDer Klassiker: LED-Beleuchtung... Cooler Master KFConsole...ein Schubfach... Cooler Master KFConsole...und Chicken Chamber?

Hohe Leistung mit bis zu 240 FPS in Spielen wird versprochen

Hinsichtlich der Grafikkarte (GPU) holt sich die KFConsole ein Nvidia GeForce RTX-Modell von Asus in das kompakte NC100-Gehäuse, welches einer Heißluftfritteuse ähnelt. Das verbaute Produkt wird allerdings ebenfalls nicht genannt. Da Raytracing unterstützt wird, kann man jedoch mindestens von einer RTX 2070 ausgehen. Parallel dazu wird auf der neuen Webseite des Gaming-PCs von einer Leistung mit bis zu 240 FPS und entsprechend bis zu 240 Hz sowie 4K-Gameplay und "VR-Ready" gesprochen. Vielleicht bedient man sich also sogar an der aktuell beliebten GeForce RTX 30-Serie.

Als Partner für SSDs und Festplatten konnten Cooler Master und KFC Seagate gewinnen. Insgesamt sollen zwei Barracuda-SSDs mit jeweils 1 TB Speicher untergebracht werden. Das Highlight dürfte jedoch die so genannte "Chicken Chamber" darstellen. Eine Art Schubfach, welches oberhalb der eigentlichen Hardware im Gehäuse eingeschoben wird, dient zum Warmhalten von KFC-Hühnchen oder diversen Fleisch- und Gemüse-Alternativen. Ob es wirklich sinnvoll ist, die Komponenten als Unterhitze-Ofen zu verwenden, sei erst einmal dahingestellt. Ein lustiger Marketing-Gag scheint es allemal zu sein.

In welcher Stückzahl Cooler Master die KFConsole produziert ist bislang ebenso unklar wie der Verkaufspreis und der offizielle Starttermin.

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