Yoton Y3: Winziger Beamer für gerade einmal 38 Euro im Test

Beim Yoton Y3 Mini-Beamer handelt es sich um einen 37,99 Euro teuren Beamer. Es geht aber auch noch günstiger: teils ist er auch schon für 32,28 Euro verfügbar. Für diesen Preis verspricht der Hersteller 15.000 Lumen, eine Unterstützung für 1080p und Heimkino fürs Schlafzimmer. Die Wahrheit ist allerdings: Der Beamer wird gerade mal 200 ANSI-Lumen hell. Weiterhin spricht der Hersteller von einem "geräuscharmen Kühlsystem". Diesen Claim kann der Projektor in der Realität nicht halten: Er ist teilweise lauter als ein Ventilator oder Gaming-PC und übertönt mitunter sogar seine viel zu leisen Lautsprecher. Immerhin: Der Beamer ist gerade mal 8 cm hoch und 12,9 cm breit. Dadurch ist er sehr kompakt und leicht mitzunehmen.

Auch wenn die Angabe 1080p im Titel Amazons steht, liegt die wahre Auflösung natürlich darunter: Der Beamer löst mit 720p auf. Unser Kollege Timm Mohn findet: Das ist nicht mehr zeitgemäß, aber beim Preis von 32 bis 38 Euro gerade so zu verkraften. Mit 200 ANSI-Lumen ist der Projektor doppelt so hell wie der Aurzen Zip. Die maximale Display-Diagonale wird mit 100 Zoll angegeben. Für diese Display-Diagonale muss der Projektor 3 Meter vom Ziel entfernt sein. Im Test war das Bild auf der Xgimi-Outdoor-Leinwand, die passenden Umgebungsbedingungen vorausgesetzt, überraschend hell.
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Der Beamer verfügt über ein internes Betriebssystem, das Videos über USB-Sticks oder von der MicroSD-Karte aus abspielen kann. Es werden AVI-, MP4-, WMV- und RMVB-Dateien unterstützt. Netflix und Co. können nur über einen externen HDMI-Stick wiedergegeben werden. Der ist aber nicht im Lieferumfang enthalten. Rückseitig verbaut der Hersteller einen USB-A-Port (USB 2.0), einen Kopfhörerausgang, einen SD-Karten-Slot und einen HDMI-Port. Außerdem befindet sich rückseitig der Infrarot-Empfänger.

Lautsprecher viel zu leise

Beim Y3 kommen 3-Watt-Lautsprecher zum Einsatz. Das ist natürlich nicht viel, und genauso klingt der Beamer auch. Der Hersteller spricht von leistungsstarken Lautsprechern, was schon ziemlicher Hohn ist. Im vorliegenden Fall sind die Lautsprecher vor allem eins: leise, wenn nicht sogar viel zu leise. Das bereits erwähnte Kühlsystem drängt sich deswegen leicht und oft in den Vordergrund, sodass man das Bedürfnis hat, den Beamer lauter zu stellen, obwohl das nicht mehr möglich ist. Externe Lautsprecher sind eigentlich ein Muss beim Yoton Y3.

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Hersteller Yoton musste bei dem Preispunkt von regulär 67,79 Euro ein paar Abstriche machen. Dazu gehört definitiv, dass der Fokus nur manuell einzustellen ist. Außerdem sind weder Wi-Fi noch Bluetooth mit an Bord. Firmware-Updates sind folglich nur über USB möglich. Während andere Amazon-Projektoren 4K-Inhalte zumindest abspielen können, gibt Yoton die maximale Auflösung mit Full HD an. Der Y3 sitzt auf einem Gimbal, mit dem der Beamer flexibel aufgestellt werden kann. Das ist durchaus praktisch, im Alltag merkt man aber schnell, dass der Gimbal nicht die fehlende 4-Ecken-Korrektur ausmerzen kann. Der Projektor ist in Gelb, Schwarz und Grün verfügbar. Die Farben beziehen sich jeweils auf die Sektion um die Linse.

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