Jackery Explorer 1500 Pro im Test: Power-Station mit viel Leistung

Bei der Jackery Explorer 1500 Pro handelt es sich um eine Power-Station mit 1512 Wattstunden. Laut Hersteller hält die Explorer 1500 Pro nach 1000 Ladezyklen immer noch 80 % ihrer Leistung. Die Power-Station kommt mit einer Vielzahl an Anschlüssen daher, u.a. zwei USB-A-Ports mit Quick Charge 3.0 sowie zwei USB-C Ports. Die USB-C-Power Delivery-Ports bieten eine Ausgangsleistung von 100 Watt.

Die Power-Station verfügt weiterhin über einen KFZ-Anschluss sowie einen AC- und DC-Eingang. Über jene kann die Power-Station geladen werden. Der Solargenerator bringt 17 Kilo auf die Waage. Jackery gibt an, dass die Explorer 1500 Pro bis zu einer Temperatur von -20 Grad verwendet werden kann.
Jackery Explorer 1500 Pro Jackery Explorer 1500 Pro Jackery Explorer 1500 Pro

Jackery Explorer 1500: Das steckt in der Power-Box

Im Lieferumfang ist eine kleine Tasche enthalten. Diese beherbergt u.a. die Anleitung, welche auch ein deutsches Kapitel enthält. Im Lieferumfang befindet sich weiterhin ein orangefarbiges Ladekabel. Dazu gibt es ein Auto-Ladekabel und zwei Adapter. Im Inneren der Power-Station sorgen 8 Temperatur-Sensoren dafür, dass die Power-Station nicht überhitzt.

Das Batteriemanagement-System sorgt für eine sichere Betriebstemperatur, während die Explorer 1500 Pro be- und entladen wird. Laut Jackery hat sich die Wärmeableitung um 30 % im Vergleich zu den Vorgängermodellen verbessert. Bereits die Jackery Explorer 2000 Pro wurde nie zu warm oder schaltete sich im Betrieb oder beim Laden ab. Der Hersteller gibt die maximale Innentemperatur mit 60 Grad an. Als reiner Endverbraucher bekommt davon aber im Normalfall nichts mit. Die maximale Ausgangsleistung liegt bei 1800 Watt.

Jackery Explorer 1500 ProJackery Explorer 1500 ProJackery Explorer 1500 ProJackery Explorer 1500 ProJackery Explorer 1500 ProJackery Explorer 1500 Pro

Power-Station Jackery 1500: Stark, leise, mobil

Die Power-Station wird über einen Griff auf der Oberseite getragen. Er lässt sich gut greifen und die Power-Station trotz ihres Gewichts leicht transportieren. Wünschenswert wäre eine kleine Dämpfung, wenn man den Griff loslässt. Auf der Front der Jackery Explorer 1500 befindet sich ein helles LED-Licht. Mit jenem kann die nähere Umgebung beleuchtet oder ein SOS-Signal gesendet werden.

Alle Funktionen und Anschlüsse werden über eine Taste neben dem jeweiligen Feld ein- bzw. ausgeschaltet. Unter der LED-Lampe befinden sich vier USB-Ports. Gerade MacBook-Nutzer können ihre Endgeräte über die USB-C Ports laden. Ein Netzteil ist aufgrund der 100 Watt Ausgangsleistung nicht nötig. Selbst das 16-Zoll MacBook Pro wird mit ausreichend Strom versorgt, um es gleichzeitig zu verwenden und aufzuladen. Während die Steckdosen durch Klappen geschützt werden, sind die USB-Ports frei zugänglich.

Die Jackery Explorer 1500 kann über zwei Wege geladen werden: Zum einen kann die Power-Station über einen Kaltstecker mit Storm versorgt werden. Zum andere lässt sich die Power-Station auch mit Solar-Panels aufladen. Insgesamt lassen sich sechs 200 Watt Panels anschließen. Damit wird eine Eingangsleistung von bis zu 1.400 Watt erreicht. Eine Voraussetzung hierfür sind gute Wetterbedienungen und eine optimale Platzierung mit viel Raum für die Solarpaneele. Sind die entsprechenden Faktoren gegeben, kann die Power-Station binnen zwei Stunden vollständig aufgeladen werden. Eine dauerhafte Stromversorgung mit Sonnenenergie ist ebenso denkbar.

Die Ladezeiten unterscheiden sich je nach Anzahl der Solarpaneele: Ein SolarSaga 200 Watt Solarpaneel benötigt bei optimalen Bedingungen circa 9 Stunden, um die Power-Station vollständig aufzuladen. Die Zeit wird auf fünf Stunden reduziert, wenn zwei Solarpaneele zum Einsatz kommen. Mit sechs Solarpaneelen kann die Jackery Explorer 1500 binnen zwei Stunden vollständig aufgeladen werden.

Ähnlich wie die Jackery Explorer 2000 Pro ist die Explorer 1500 Pro in den meisten Anwendungsszenarien erfreulich leise. Die Power-Station unterstützt die gleichzeitige Aufladung durch AC- und Solar-Panels, wobei die Aufnahme von grüner Energie Priorität hat. In diesem Fall wird die Power-Station zuerst über Solarzellen und dann per Adapter aufgeladen, wodurch sichergestellt wird, dass die erneuerbare Energie möglichst vollständig genutzt wird.

Mit der hohen Speicherkapazität geht auch ein entsprechendes Gewicht einher. Jackery gibt an, dass die Power-Station im Schnitt circa 20 % leichter sein soll als die Konkurrenz. Laut Hersteller kann die Power-Station auch mal unsanft zu Boden gehen, ohne beschädigt zu werden. Unser Kollege Timm Mohn hat das bisher nicht ausprobiert. Der Hersteller gibt insgesamt bis zu fünf Jahre Garantie auf den Solargenerator. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube