Honor 6 Plus: Der Lichtfeld-Effekt der beiden Smartphone-Kameras in Aktion

Der chinesische Hersteller Huawei präsentierte auf der Elektronikmesse CES neben dem preiswerten Smartphone Honor 4X auch eine verbesserte Version seines Honor 6. Das Honor 6 Plus ist eher in der oberen Mittelklasse angesiedelt und dürfte vor allem den Fans der Smartphone-Fotografie ein sehr besonderes Feature bieten.

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Das Gerät wartet dabei nicht mit übertriebenen Megapixel-Daten auf, sondern konzentriert sich auf einen Effekt, der die so genannten Lichtfeld-Kameras populär machte. Es ist hier möglich, den Fokus und die Blende nachträglich auf eine Aufnahme anzuwenden. Dadurch wird es möglich, ein bestimmtes Detail ins Zentrum des Betrachters zu rücken und den übrigen Teil des Bildes in Unschärfe verschwinden zu lassen.

Wo genau der Blickpunkt liegen soll, lässt sich variabel anpassen. Um dies zu ermöglichen, arbeiten auf der Rückseite des Gerätes zwei 8-Megapixel-Kameras zusammen. Diese ermöglichen zusätzlich auch echte HDR-Aufnahmen, bei denen die Kontrastsetzung aus mehreren parallelen Aufnahmen stammt und nicht über einen Software-Filter simuliert wird. Unterstützt werden die beiden Kameras von einem Doppel-LED-Blitz. Eine dritte 8-Megapixel-Kamera ist außerdem nach vorn ausgerichtet.

Das Honor 6 Plus ist ansonsten ein 5,5-Zoll-Smartphone mit einem FullHD-Display. Unter der Haube werkelt ein Kirin 925-Prozessor mit acht Kernen. Diese werden je nach Bedarf unterschiedlich hoch getaktet, um den Energieverbrauch unter Kontrolle zu halten. Ein Teil der Cores kann auf bis zu 1,8 Gigahertz hochgeregelt werden. Weiterhin sind 3 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 16 oder 32 Gigabyte Flash enthalten.

An der Seite des Gerätes finden sich zwei Slots wieder, die entweder mit zwei SIM-Karten oder einer SIM und einer MicroSD-Karte bestückt werden können. Mit 3600 mAh verspricht der Akku außerdem eine ordentliche Laufzeit. Wann genau das Smartphone, das in China bereits zu haben ist, auch hier im Handel zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht klar. Erst dann wird es wohl auch eine konkrete Preisempfehlung geben, hier kann allerdings mit einer Marke um die 400 Euro herum gerechnet werden.
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