Die neue Nvidia RTX 5050 im Test mit vier beliebten Gaming-CPUs

Die RTX 5050 ist die aktuell günstigste Grafikkarte in Nvidias Blackwell-Serie. Für welche Zielgruppe die Karte interessant sein könnte und ob diese sich sinnvoll mit ebenfalls günstigen CPUs kombinieren lässt, zeigt unser Kollege von Zenchillis Hardware Reviews.

Technische Daten der RTX 5050

Für den Test wurde eine Gigabyte GeForce RTX 5050 Gaming OC mit 8 GB GDDR6-Videospeicher, einem maximalen Takt von 2,9 GHz und 2560 CUDA-Kernen verwendet. Das Windforce-Kühlsystem kombiniert drei 80-mm-Lüfter mit einem großen Kühler für optimale Temperaturwerte und einen leisen Betrieb.

Extras wie eine RGB-Beleuchtung fehlen allerdings. Zwar empfiehlt Gigabyte ein 550 Watt starkes Netzteil, in der Praxis dürfte ein 400-Watt-Netzteil aber ausreichen, da im Test ein Spitzenverbrauch von 210 Watt gemessen wurde.

In einem System mit einem AMD Ryzen 5 7500F kann die Nvidia RTX 5050 ohne CPU-Limitierung arbeiten und erzielt dann gute Performance-Werte beim Spielen in Full-HD. Für die maximalen Grafikeinstellungen ist sie jedoch nicht geeignet.

Konkret laufen Call of Duty: Modern Warfare 3 mit 89 FPS, Rainbow Six Siege X mit 227 FPS, Assassin's Creed Shadows (Frame Generation) mit 57 FPS, Forza Horizon 5 (Raytracing) mit 100 FPS, Cyberpunk 2077 (Multi Frame Generation x4) mit 135 FPS und Alan Wake 2 (Raytracing, Multi Frame Generation x4) mit 147 FPS.

RTX 5050 mit günstiger CPU - passt das?

Im Test mit drei weiteren günstigen Prozessoren wird deutlich, dass die Wahl der CPU durchaus einen Einfluss auf die Spielleistung hat. Kombiniert mit einem AMD Ryzen 5 3600, einem Intel Core i5-10400F und einem Intel Core i5-9400F kann die RTX 5050 jeweils keine GPU-Auslastung von mehr als 90 Prozent erreichen - die CPU ist somit der limitierende Faktor im System.

Allerdings ist das nicht immer problematisch: Bei Spielen wie Call of Duty: Modern Warfare 3, Assassin's Creed Shadows, Cyberpunk 2077 oder Alan Wake sind die Unterschiede nur gering und dürften den Spielspaß kaum trüben. Bei Rainbow Six Siege X und Forza Horizon 5 sind hingegen deutliche Unterschiede zu erkennen, auch wenn beide Spiele dennoch in Kombination mit einer älteren CPU ebenfalls gut spielbar sind. Zenchillis Hardware Reviews bei YouTube: Mehr von Zenchillis Hardware Reviews
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