Das neue iPad Air im Test: Kann es wirklich einen Laptop ersetzen?

Apple hat das iPad Air mit dem neuen M3-Chip nochmals leistungsstärker gemacht. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat das Gerät 14 Tage lang getestet, um herauszufinden, ob es tatsächlich einen Laptop oder Desktop ersetzen kann.

Im Vergleich zum Vorgänger hat sich beim Design des iPad Air nichts geändert, außer dass der Schriftzug auf der Rückseite fehlt. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, ist hochwertig verarbeitet und hat eine Dicke von nur 6,1 mm. Das 13-Zoll-Modell wiegt 616 Gramm, während das 11-Zoll-Modell 460 Gramm wiegt. Ein Manko ist, dass es keinen Micro-SD-Kartenslot und keinen Kopfhöreranschluss gibt. Dafür bietet es einen USB-C-Anschluss. iPad Air M3 Der M3-Chip sorgt für eine beeindruckende Leistung. Das iPad Air wurde im Test als Laptop- und Desktop-Ersatz genutzt, inklusive eines externen Monitors und einer Bluetooth-Tastatur. Die Performance war durchweg gut, auch bei der Nutzung anspruchsvoller Apps wie Photoshop. Allerdings gab es einige Probleme mit der Skalierung auf externen Monitoren und gelegentlichen Mausproblemen in bestimmten Apps. iPad Air M3 Im Vergleich zum Vorgänger, dem M2-Chip, ist die Leistung zwar besser, aber nicht überwältigend. Ein Upgrade lohnt sich nicht unbedingt, es sei denn, man benötigt die neueste Technologie. Der M3-Chip ist jedoch deutlich leistungsstärker als der A16-Chip im einfachen iPad.

Das iPad Air ist in 11-Zoll und 13-Zoll erhältlich. Beide Displays haben eine Pixeldichte von 264 PPI und sind vollständig laminiert, was sie für handschriftliche Notizen geeignet macht. Die Helligkeit des 13-Zoll-Displays beträgt 600 Nits, während das 11-Zoll-Modell nur 500 Nits erreicht. Ein Nachteil ist, dass das Display nur 60 Hertz unterstützt, was bei schnellen Bewegungen zu Bewegungsunschärfe führen kann.

Die Akkulaufzeit des iPad Air ist mit 5,5 Stunden im HD-Videotest nicht ideal. Hier könnte Apple Verbesserungen vornehmen. Im Vergleich dazu bietet das iPad Pro eine längere Akkulaufzeit und 120 Hertz Unterstützung. iPad Air M3 Das neue Magic Keyboard für das iPad Air ist mit 349 Euro günstiger als die Vorgängerversion. Es bietet eine Funktionsreihe für Shortcuts, jedoch keine Hintergrundbeleuchtung. Der Apple Pencil Pro funktioniert ebenfalls hervorragend mit dem iPad Air, was es zu einer guten Wahl für kreative Anwendungen macht.

Das iPad Air M3 ist ein leistungsstarkes Gerät, das als Laptop- oder Desktop-Ersatz genutzt werden kann, jedoch nicht für alle Benutzer ideal ist. Wer kein Power-User ist und gelegentlich ein Tablet als Computerersatz benötigt, findet im iPad Air eine solide Wahl. Für intensivere Desktop-Anwendungen und längere Akkulaufzeiten sollte man jedoch zum iPad Pro greifen.

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