Das LG G6 im Langzeittest: Darum ist es jetzt empfehlenswert
Auch wenn sich das G6, das aktuelle Flaggschiff-Smartphone des koreanischen Herstellers LG, nicht so gut wie erwartet verkauft, ist es dank seiner soliden Ausstattung und des derzeit guten Preis-Leistungs-Verhältnisses eine Empfehlung wert - zu diesem Fazit kommt unser Kollege Daniil Matzkuhn, der das G6 in den letzten drei Monaten ausführlich getestet hat.
Bei der Hauptkamera setzt LG auf ein System aus zwei Linsen, wobei die zusätzliche Linse vor allem für Weitwinkelaufnahmen gedacht ist. Der Wechsel zwischen beiden Kameras ist problemlos über die zugehörige App möglich. Positiv fällt bei dieser auch der professionelle Fotomodus auf, in dem sich beispielsweise die ISO-Werte oder die Belichtung anpassen lassen. Dies funktioniert sogar im Videomodus, bei dem zusätzlich der Bildstabilisator überzeugt. Insgesamt ist die Bildqualität gut, jedoch wirken Kanten und kontraststarke Bereiche leider oft überschärft.
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 750 Euro zum Marktstart im April war das LG G6 deutlich zu teuer. Inzwischen ist es jedoch für etwa 470 Euro erhältlich - ein Preis, der für die gebotene Leistung und das ausgezeichnete Display durchaus angemessen ist.
Mehr von Daniil: TBLT.de Daniil Matzkuhn auf YouTube
Ordentliche Verarbeitung, ausgezeichnetes Display
Zwar ist das LG G6 ein wenig dicker als beispielsweise das Samsung Galaxy S8, dennoch liegt es trotz seiner Größe besser als dieses in der Hand und wirkt auch robuster. Die Rückseite ist wie bei vielen aktuellen Smartphones aus Glas gefertigt und daher anfällig für Fingerabdrücke und Kratzer, sodass eine Folie oder ein Case empfohlen ist. Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite ist vernünftig platziert und gut erreichbar. Zudem ist das G6 wasserdicht. Das Display weist eine Auflösung von 2880 × 1440 Pixeln auf ist im 2:1-Seitenverhältnis gehalten - somit ist es schlanker als viele Konkurrenzgeräte, bei der Wiedergabe von 16:9-Videos entstehen so allerdings schwarze Balken an den Seiten.Bei der Hauptkamera setzt LG auf ein System aus zwei Linsen, wobei die zusätzliche Linse vor allem für Weitwinkelaufnahmen gedacht ist. Der Wechsel zwischen beiden Kameras ist problemlos über die zugehörige App möglich. Positiv fällt bei dieser auch der professionelle Fotomodus auf, in dem sich beispielsweise die ISO-Werte oder die Belichtung anpassen lassen. Dies funktioniert sogar im Videomodus, bei dem zusätzlich der Bildstabilisator überzeugt. Insgesamt ist die Bildqualität gut, jedoch wirken Kanten und kontraststarke Bereiche leider oft überschärft.
Gute Performance
Trotz des nicht mehr ganz aktuellen Qualcomm Snapdragon 821 ist die Performance des LG G6 ausgezeichnet - im alltäglichen Gebrauch laufen Animationen gefühlt sogar flüssiger als beispielsweise beim Galaxy S8. Alle getesteten Spiele liefen problemlos. Ein wenig ärgerlich ist hingegen der mit 32 GB zu klein geratene interne Speicher, zumal dem Nutzer von diesem nur und 20 GB zur freien Verfügung stehen. Der Akku ermöglicht eine Display-on-time von guten vier bis fünf Stunden, was in etwa dem Samsung Galaxy S8 Plus entspricht. Dank Quick Charge ist der Akku schnell wieder voll, kabelloses Laden ist zumindest mit der europäischen Version hingegen nicht möglich.Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 750 Euro zum Marktstart im April war das LG G6 deutlich zu teuer. Inzwischen ist es jedoch für etwa 470 Euro erhältlich - ein Preis, der für die gebotene Leistung und das ausgezeichnete Display durchaus angemessen ist.
Mehr von Daniil: TBLT.de Daniil Matzkuhn auf YouTube
Verwandte Videos
- Honor View 20: Das 'gelochte' Smartphone überzeugt im Langzeit-Test
- Test zum Huawei P Smart 2019 - Mittelklasse-Phone mit Android 9.0
- Huawei Mate 20 Pro & Google Pixel 3 XL im Kamera-Vergleich
- Das G7 ThinQ im Langzeittest - Hassliebe zu LGs aktuellem Flaggschiff
- Viltrox 16 mm f/1.8: Premium-Weitwinkel zum Einsteiger-Preis
Verwandte Tags






50% des Startpreises.
Nur weils nicht den Snapdragon 835 drin hat, hats soviele schlechte Bewertungen bekommen.
Die Ironie: Das S8 hat selbst mit dem tollen 835 massive Hänger/Denkpausen. Da muss noch fleissig nachgepatcht werden.
Dinge die auf der runden Ecke zu drücken sind funktionieren oft einfach nicht. Das ist der größte Rotz ever.
Optisch machts was her aber praktisch nervts mehr als das es was bringt.
So wie mein K10 (2017)? Also vermutlich gar keine? Toll!
Ich würde es begrüßen, wenn nur noch Geräte beworben werden, die mindestens 2 Jahre im Monatsrhythmus mit Updates/Upgrades versorgt werden. Ich kann es ja verstehen, das gerade die Hersteller viel Geld in die Werbung stecken, die nur die Hardware verticken wollen, damit es überhaupt noch gekauft wird.
Aber ich finde, das man als seriöser Journalist, das aller wichtigste - die Update Politik in den absoluten Fokus stellen sollte.
Nicht das es mal winfuture.de so ergeht wie Media Markt, die sich jetzt verantworten müssen, weil sie Geräte verkauft haben, die veraltete Andoideversionen mit "Neugeräten" verkauft haben... Muss ja nicht sein ;)
Das G6 wird wie jedes andere Android Flaggschiff auch zwei Jahre lang mit Updates versorgt. Das ist zwar für den anfangs verlangten Premium Preis ein schlechter Scherz, aber nicht nichts. Sorry, aber für 155€ bzw. knapp 200€ UVP kannst du für dein K10 doch nicht allen Ernstes einen Premium Update Support wie bei einem iPhone o.Ä. erwarten. Irgendwo müssen Unternehmen dann halt doch noch wirtschaftlich denken wenn Google schon keinen zentralen Updateservice gebacken bekommt.
Schau mal zu BQ z.B. Eine kleine Firma, die trotzdem selbst auf ihren billigen Handys Updates 1-2 mal im Monat raushaut. Zusätzlich fördern sie sogar Rooting, die Garantie und Gewährleistung bleibt erhalten. Es geht also.
Dann solltest du aber nochmal genau schauen. Stimmt einfach nicht was du da sagst. Auch sagte ich nicht 2 Updates, sonder 1 bis 2.
Den anderen Kram den du da ansprichst, habe ich auch gar nicht erwähnt.
Natürlich ist das LG G4 nun 2 Jahre und ein paar Monate alt, aber nach dem Update auf Android 6 gab es nur noch ein Sicherheitspatch und nun ewiges warten auf Android 7.
Für ein High-End Smartphone ist mir das zu wenig.