Das Honor Pad 9 im Test: Großes Entertainment-Tablet mit Schwächen

Tablets mit einer Bildschirmdiagonale von 12 Zoll oder mehr sind meist recht teuer. Eine Ausnahme stellt das Honor Pad 9 (knapp 350 Euro) dar. Insgesamt bekommen wir hier ein gutes Entertainment-Tablet mit großem Display, findet unser Kollege Andrzej Tokarski, der das Honor Pad 9 getestet hat.

Dabei hat er das Tablet auch mit dem Samsung Galaxy Tab S9 FE Plus und Lenovo Tab P12 verglichen, die beide ähnlich groß sind, aber ein gutes Stück mehr kosten. Im direkten Vergleich werden ein paar Schwächen beim Honor Pad 9 deutlich, die man vor einem Kauf bedenken sollte.

Hochwertige Verarbeitung

Design, Verarbeitung und Ausstattung des Honor Pad 9 sind gut. Das Gehäuse besteht aus Metall, zudem ist es nur 6,9 Millimeter dünn. Mit einem Gewicht von 555 Gramm ist das Tablet nicht allzu schwer. Es gibt einen USB-C 2.0-Port, leider fehlen ein Fingerabdruckleser und ein Micro-SD-Kartenslot.

Die Frontkamera hat eine Auflösung von 8 Megapixeln und sie kann zum Entsperren des Tablets verwendet werden. Die Hauptkamera auf der Rückseite löst mit 13 Megapixeln auf. Beide Kameras machen ordentliche Aufnahmen. Auch die Lautsprecher überzeugen.

Großes Display, gute Performance

Der Bildschirm ist genau 12,1 Zoll groß und er hat eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixel. Das ist ein gutes Stück mehr als beim direkten Vorgänger, dem Honor Pad 8 (2000 × 1200 Pixel). Die Bildwiederholrate beträgt 120 Hertz und auch die Farbwiedergabe gefällt. Schade ist hingegen, dass das Display keinen aktiven Stift unterstützt.

Im Honor Pad 9 stecken ein Qualcomm Snapdragon 6 Gen 1, 8 GB RAM und 256 GB Speicher. Eine Version mit 5G oder LTE gibt es nicht. Im Benchmark-Test ist das Tablet deutlich leistungsstärker als sein Vorgänger und teilweise sogar schneller als das Lenovo Tab P12. Allerdings muss es sich dem Samsung Galaxy Tab S9 FE Plus geschlagen geben.

Keine großen Softwareupdates

Auf dem Honor Pad 9 läuft Android 13 mit der hauseigenen Oberfläche MagicOS 7.2. Diese passt das Betriebssystem recht stark an und bringt etwa ein eigenes Dock mit. Honor verspricht zwar vierteljährliche Sicherheitsupdates, ein großes Update (etwa auf Android 14) wird es vermutlich aber nicht geben.

Beim Blick auf die Akkulaufzeit zeigte sich leider noch eine enttäuschende Schwäche: Im Test hielt das Tablet nämlich nur fünf Stunden durch, bevor es wieder an das Ladekabel angeschlossen werden musste - im Vergleich zur Konkurrenz ist das wenig. Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
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