Das Honor Pad V9 im Test: Leistungsstark, aber mit fatalen Schwächen

Das Honor Pad V9 ist ein neues Mittelklasse-Tablet, das auf den ersten Blick vieles richtig macht: Es hat ein hochauflösendes 11,5-Zoll-Display, ein schnelles SoC, es ist dünn und leicht und zum Lieferumfang gehört sogar ein Eingabestift. Im Test verraten unsere Kollegen von TabletBlog, warum sie es dennoch nur eingeschränkt empfehlen können.

Mit sehr schmalen Displayrahmen, einem komplett aus Metall gefertigten Gehäuse und einer Dicke von lediglich 6,1 Millimetern sieht das Honor Pad V9 gut aus. Zudem wiegt es nur 476 Gramm. Allerdings ist die Verarbeitung der Tasten nicht besonders gut.

Gutes Display, aber leider kein OLED

Der Bildschirm ist 11,5-Zoll groß, es hat eine Auflösung von 2800 x 1840 Pixeln und eine maximale Bildwiederholrate von 144 Hz. Die Helligkeit beträgt 500 Nits. Insgesamt ist das Display zwar gut, allerdings bietet das ältere und ähnlich teure Honor MagicPad 2 ein deutlich besseres OLED. Beim Honor Pad V9 kommt ein IPS-Panel zum Einsatz.

Zum Lieferumfang gehört der Magic Pencil 3. Dieser kann durchweg überzeugen, da es keine spürbaren Eingabeverzögerungen gibt. Die weiche Spitze hat ein angenehmes Schreibgefühl und sogar die Notizen-App von Honor funktioniert gut.

Viel Leistung fürs Gaming

Der MediaTek Dimensity 8350 Elite sorgt beim Honor Pad V9 zusammen mit 8 GB RAM für eine ordentliche Leistung, die sich nicht nur in Benchmarks, sondern auch beim Spielen von Titeln wie Genshin Impact oder Fortnite bemerkbar macht. Aber auch hier gilt: Die Konkurrenz bietet eine vergleichbare oder sogar bessere Leistung.

Schade ist zudem, dass das Honor Pad V9 per USB-C mit maximal 35 Watt geladen werden kann. Externe Displays lassen sich leider nicht anschließen. Die insgesamt acht Lautsprecher haben einen guten Klang, der sich gut für das Anschauen von Filmen mit Raumklang eignet.

Update-Versprechen - Fehlanzeige

Auf dem Honor Pad V9 läuft Android 15 mit einer recht stark angepassten Benutzeroberfläche, die im Test nicht überzeugen konnte. Zwar ist das Design zweifelsfrei Geschmackssache, die zahlreichen vorinstallierten Apps und das schwammige beziehungsweise fehlende Update-Versprechen ist da schon problematischer. Drei Jahre lang soll es Sicherheitspatches geben, alles andere ist nicht klar kommuniziert.

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