Chuwi Gamebook: So rüstet man die schwache Werks-Hardware auf
Das Chuwi Gamebook wird ab Werk mit 32 GB RAM und einer 1-TB-SSD verkauft. Im Test hat die ab Werk verbaute SSD Daten mit 5.500 MB/s gelesen. Sie ist damit langsamer als manche andere Gaming-SSDs. Ein Upgrade aller Komponenten ist aber einfach möglich. Im vorliegenden Fall soll jeweils eine 2-TB-Samsung-SSD verbaut werden. Chuwi hat diese Konfiguration nicht im Labor getestet, somit geschieht es auf eigene Gefahr. Eine Samsung 990 Pro ist für den PCIe-4.0-Slot gut geeignet. Der PCIe-5.0-Slot hingegen soll mit einer Samsung 9100 PRO bestückt werden. Beide SSDs sind Single-Sided und passen somit auch von den Größenverhältnissen.
Zunächst muss die Unterseite gelöst und abgenommen werden. Hierfür wird ein Kreuzschraubenzieher benötigt. Bei einer Schraube muss das Gütesiegel gebrochen werden. Hat man alle Schrauben entfernt, kann das Gehäuse angehoben werden. Zum Anheben des Deckels kann bspw. ein Plättchen genommen werden. Mit jenem öffnet man die Unterseite Stück für Stück. Das Innere des Gamebook sieht sehr aufgeräumt aus. Auffällig ist, dass der 77,77-Wh-Akku mit 80 Wattstunden beschriftet ist.
Alle Komponenten, wie etwa der RAM, sind verdeckt. Links neben dem Akku sitzt die System-SSD. Jene belegt den PCIe-5.0-Steckplatz. Im zweiten PCIe-Slot steckt noch nichts. Beide SSD-Abdeckungen verfügen über drei Schrauben, wovon eine immer etwas länger ist. Damit man die Schrauben nicht vertauscht, sollte man sie sich direkt richtig bereitlegen. Unser Kollege Timm Mohn zeigt im Video, wie man die SSDs und den RAM austauscht. Verwendet man Double-Sided-Arbeitsspeicher, muss ein neues Kühlpad für den hinteren RAM gekauft werden. Das ab Werk verbaute Kühlpad ist sehr dick, was dazu führt, dass sich der RAM-Käfig nicht mehr anbringen lässt.
Auch wenn Prozessor und Grafikkarte gleich blieben, konnte sich unter anderem der neue Arbeitsspeicher verdient machen: Die einzige VR-Benchmark, die das Gamebook bisher nicht erfolgreich bestand, konnte jetzt zur vollen Zufriedenheit abgeschlossen werden. VR Bench vergibt 10.977 Punkte. Zuvor waren es nur 2.747 Punkte. Der Anstieg ist enorm und spricht für das Verdoppeln des RAMs. Das Upgrade der SSDs und des Arbeitsspeichers erwies sich als einfach. Die neuen Bestandteile können mit ein wenig Geschick und Aufmerksamkeit schnell eingebaut werden. Das Gamebook ist aktuell für 2.300 Euro bei Chuwi selbst verfügbar. Der Gutscheincode "Winterspiele" reduziert den Preis auf 1.932 Euro. Die Samsung 9100 Pro kostet derzeit 236,26 Euro bei Amazon. Die Samsung 990 Pro wird aktuell für 151,70 Euro angeboten. Der RAM-Preis liegt derweil bei 154,90 Euro. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Zunächst muss die Unterseite gelöst und abgenommen werden. Hierfür wird ein Kreuzschraubenzieher benötigt. Bei einer Schraube muss das Gütesiegel gebrochen werden. Hat man alle Schrauben entfernt, kann das Gehäuse angehoben werden. Zum Anheben des Deckels kann bspw. ein Plättchen genommen werden. Mit jenem öffnet man die Unterseite Stück für Stück. Das Innere des Gamebook sieht sehr aufgeräumt aus. Auffällig ist, dass der 77,77-Wh-Akku mit 80 Wattstunden beschriftet ist.
Alle Komponenten, wie etwa der RAM, sind verdeckt. Links neben dem Akku sitzt die System-SSD. Jene belegt den PCIe-5.0-Steckplatz. Im zweiten PCIe-Slot steckt noch nichts. Beide SSD-Abdeckungen verfügen über drei Schrauben, wovon eine immer etwas länger ist. Damit man die Schrauben nicht vertauscht, sollte man sie sich direkt richtig bereitlegen. Unser Kollege Timm Mohn zeigt im Video, wie man die SSDs und den RAM austauscht. Verwendet man Double-Sided-Arbeitsspeicher, muss ein neues Kühlpad für den hinteren RAM gekauft werden. Das ab Werk verbaute Kühlpad ist sehr dick, was dazu führt, dass sich der RAM-Käfig nicht mehr anbringen lässt.
Deutlich schneller
Die reine SSD-Leistung hat sich fast verdreifacht: Die Lesegeschwindigkeit liegt nun bei 14.699,14 Megabyte pro Sekunde. Neue Daten werden mit 11.178,91 Megabyte pro Sekunde geschrieben. Der SSD-Benchmark von 3DMark fällt auch deutlich höher aus. Statt 1.858 Punkten landet man jetzt knapp hinter dem Durchschnitt. Mit 2.557 Punkten ist das Ergebnis trotzdem noch weit weg vom Highscore, der mit 34.650 Punkten fast unerreichbar wirkt. Besagte Benchmarks bezogen sich auf die PCIe-5.0-SSD. Zur Funktionsprüfung wurde auch bei der 2-TB-PCIe-4.0-SSD ein Disk-Mark-Benchmark durchgeführt. Die Samsung 990 Pro liest Daten mit 7.437,45 Megabyte pro Sekunde. Geschrieben werden Daten mit 6.825,30 Megabyte pro Sekunde. Beide Ergebnisse liegen in einem guten Bereich.Auch wenn Prozessor und Grafikkarte gleich blieben, konnte sich unter anderem der neue Arbeitsspeicher verdient machen: Die einzige VR-Benchmark, die das Gamebook bisher nicht erfolgreich bestand, konnte jetzt zur vollen Zufriedenheit abgeschlossen werden. VR Bench vergibt 10.977 Punkte. Zuvor waren es nur 2.747 Punkte. Der Anstieg ist enorm und spricht für das Verdoppeln des RAMs. Das Upgrade der SSDs und des Arbeitsspeichers erwies sich als einfach. Die neuen Bestandteile können mit ein wenig Geschick und Aufmerksamkeit schnell eingebaut werden. Das Gamebook ist aktuell für 2.300 Euro bei Chuwi selbst verfügbar. Der Gutscheincode "Winterspiele" reduziert den Preis auf 1.932 Euro. Die Samsung 9100 Pro kostet derzeit 236,26 Euro bei Amazon. Die Samsung 990 Pro wird aktuell für 151,70 Euro angeboten. Der RAM-Preis liegt derweil bei 154,90 Euro. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
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