Acer bringt einen eigenen Spezial-PC für das Live-Streaming

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Der taiwanische Computerkonzern Acer zeigt auf der Elektronikmesse CES gemeinsam mit Intel einen kleinen PC, der komplett darauf ausgelegt ist, Livestreams ins Netz zu befördern. Dass er in die Nitro-Serie eingegliedert wird, zeigt Gamer als hauptsächliche Zielgruppe an, aber auch andere Nutzer dürften durchaus teilweise etwas mit dem System anfangen können.

Der Rechner basiert im Wesentlichen auf einem NUC-Board, wie es von Intel schon länger für kompakte stationäre Systeme angepriesen wird. Dieses wird hier allerdings noch um einiges an Zusatzhardware ergänzt, mit der ein Videobild vom PC besser verarbeitet wird. Trotzdem bleibt der Nitro-Streaming-PC recht klein und ähnelt eher einer Set-Top-Box als einem Rechner, so dass er neben einem klassischen Gaming-PC kaum auffallen dürfte.

Alles in Bord

Das Nitro-System ist im Kern durchaus ein vollwertiger Windows 10-PC und sollte durchaus auch für andere Aufgaben genutzt werden können. Der Schwerpunkt liegt aber doch beim Streaming. Von Haus aus wird passend entsprechende Software mitgeliefert, die das Bild vom PC um zusätzliche Inhalte wie beispielsweise einen Chat, Untertitel oder gesprochene Kommentare ergänzt. Das Ganze wird dann in Echtzeit in einen neuen Videostream zusammengepackt und kann dann auf verschiedenen Plattformen bereitgestellt werden.

Der Vorteil für den Nutzer liegt hier klar darin, dass sich dieser auf seinem Gaming-PC vollständig auf das jeweils laufende Spiel konzentrieren kann und nicht erst noch andere Anwendungen konfigurieren muss. Die Gesamtumgebung, in die das Videobild dann eingebettet wird, lässt sich hier dann problemlos auf dem Streaming-PC an einem eigenen Monitor verwalten.

Dass ein solches Produkt überhaupt entwickelt und auf den Markt gebracht wird, sagt dabei schon einiges über den Streaming-Boom aus. Insbesondere da die Anschaffungskosten des Rechners voraussichtlich bei rund 700 Euro liegen werden. Es scheint also durchaus genügend Streamer zu geben, die relativ professionell arbeiten, um diese als eigenständige Zielgruppe anzusehen.

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geil - sowas in der art hab ich mir beim fernsehen schon länger gewünscht.
die möglichkeit z.b. bei der fuba wm sich selber den kommentator wählen zu können aus einer liste...so können auch privatpersonen kommentieren....in ghettosprache oder als hochadliger oder in tiefst bayrisch oder plattdeutsch....
oder direkt tweets mit einblenden zu einer show etc...
 
@slashi: Das Gerät soll aber aufnehmen, während du von einem Abspielgerät sprichst.
Das kann heute schon so gut wie jeder aktuelle Fernseher und wenn Leute Streams bereitstellen mit entsprechenden Informationen, kannst das anschauen.
Das Gerät ist im Endeffekt ein Mini-PC mit Capture-Card - so müssen sich Streamer nicht noch einen entsprechenden Rechner hinstellen, wenn sie ohne Leistungsverlust am "Gaming PC" spielen möchten (zumindest wenn das Teil genug Leistung mitbringt).
 
@Tical2k: ich beziehe mich auf folgende aussage: "Von Haus aus wird passend entsprechende Software mitgeliefert, die das Bild vom PC um zusätzliche Inhalte wie beispielsweise einen Chat, Untertitel oder gesprochene Kommentare ergänzt. Das Ganze wird dann in Echtzeit in einen neuen Videostream zusammengepackt und kann dann auf verschiedenen Plattformen bereitgestellt werden."

mir ist kein tv bekannt, der das kannt.....also ich kann nicht bei einer sportübertragung den moderator wechseln und z.b. wie bei einem navi jmd mit bayerischen lustiken dialekt auswählen, der live aus seinem wohnzimmer kommentiert....oder auch live twitter einblendungen, wenn ich vorher der sendung einen gewünschten hashtag zugewiesen habe....
 
@slashi: Für die Wiedergabe schon.
Du möchtest ja nicht selbst den Stream kreieren oder?
Wenn dir das Programm OBS, Nvidia Shadowplay oder ähnliches was sagt, dann dürfte das eher sowas sein zur Aufnahme.
Damit Streamer direkt ihre Overlays einbinden können und ihren Stream dann veröffentlichen können (auf YouTube, Twitch, Hitbox oder sonst wo).

Ansonsten verstehe ich den Artikel bzw. das Gerät wohl falsch.
 
Wer einen potenten PC hat, braucht dieses Teil definitiv nicht.
 
@PiaggioX8: Wenn die Leistung stimmt, durchaus hilfreich wegen Lastenteilung (der Haupt-PC kann sich dann ganz um die Spiele kümmern ohne jeglichen Leistungsverlust).
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