Erster Mini-PC mit Intel 'Apollo Lake'-CPU startet - inkl. TV-Steuerung

Intel bringt Anfang 2017, genauer gesagt pünktlich zur CES 2017, eine Reihe neuer Mini-PCs auf den Markt. Jetzt liegen die konkreten technischen Daten zum ersten sogenannten "Next Unit of Computing" (NUC) auf Basis der neuen "Apollo ... mehr... Pc, Intel, Desktop, mini-pc, NUC, Next Unit of Computing, Apollo Lake Bildquelle: Intel Pc, Intel, Desktop, mini-pc, NUC, Next Unit of Computing, Apollo Lake Pc, Intel, Desktop, mini-pc, NUC, Next Unit of Computing, Apollo Lake Intel

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Fehlt der Kartenleser und TV-In, wäre sicher brauchbar als Receiver (siehe Dreambox/VU)
 
@Dreadlord: Den Bildern nach ist der Kartenleser an der Seite. Und für TV-In empfehle ich einen der USB-Ports auf der Rückseite.
 
@Der Lord: Mit Kartenleser meine ich Smartcards, nicht SD
 
@Dreadlord: Ach so! Also so etwas: https://www.amazon.de/DVBSky-DVB-T2-Common-Interface-Windows/dp/B01M19SAX5/ref=sr_1_9?ie=UTF8&qid=1481024241&sr=8-9&keywords=DVB-Empf%C3%A4nger+USB
 
@Der Lord:
Wobei du hier das bekannte Problem hats dass das Teil nur einen CI-Einschub hat, aber die meisten Pay-TV-Anbieter einen CI+ Einschub voraussetzen.
PC-Hardware mit CI+ gibt es allerdings nicht. Hersteller von PC-Hardware erhalten keine Nutzungslizenz für CI+
Eine Smartcard muss erstmal mit dem CI-Modul zusammenspielen.
Von daher hilt nur "Hacking" oder sich auf Free-TV beschränken.

Der Rechner eignet sich allerdings sicherlich als Streaming-Client oder Media-Center, v.a. weil die GPU H.264, H.265 u. VP9 in 4k Auflösung (+ 10 Bit) dekodieren kann.
Die Version die zusammen mit Windows ausgeliefert wird finde ich allerdings von der Zusammenstellung her uninteressant.
64 Bit Windows, nur 2 GB RAM u. nur 32 GB SSD.
 
@Dreadlord: so ein Nuc + DVB Karte/DVB-Server/Sat>IP und schon hast du einen Perfekten "Receiver" für alles inkl UHD
 
Intern wäre besser, habe z.B. eine VU Duo 2 aber diese kleine Kiste wäre auch sehr interessant
 
@Dreadlord: gibt doch genug Kartenleser für USB :) und die 10€ hat man dafür dann sicherlich auch noch.
 
Das hört sich ja alles schön und gut an. Aber ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie man HDMI-CEC und Fernbedienung sinnvoll mit einem Windows 10 PC nutzen kann. Was bitteschön gibt es da für Software? Solange Microsoft nicht endlich mal eine Wohnzimmer taugliche Komplettlösung für AV in Windows integriert ist das doch alles Käse. Ich hatte damals für einen Medion PC von Aldi eine Fernbedienung, toll, die funktionierte mit dem unausgereiften Mediacenter das es jetzt nicht mal mehr gibt.
 
@markox: Ich kann mir das auch nur sehr schlecht vorstellen, somal die Hersteller CEC in den meisten Fällen nur sehr stiefmütterlich umsetzen - leider. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren...
 
@markox: Kodi oder Mediaportal z.B.. Windows 10 Tablet Modus geht auch sehr gut mit Fernbedienung zu steuern, solange es nur um das Starten von Anwendungen geht. Alles unter der Vorraussetzung, dass HDMI CEC auch korrekt funktioniert, was leider meinst nicht der Fall ist. Ich nutze lieber eine Air-Mouse, damit ist die Bedienung um einiges komfortabler. Der Rest wird mit ner Harmony gesteuert.
 
@chillah: Ja, ich mag Kodi nicht. Finde ich irgendwie umständlich und unübersichtlich. Und dieser Drang zur Indizierung der "Musiksammlung" und der "Filmsammlung". Der Grundgedanke ist ja nicht verkehrt, schön alles beieinander zu haben, aber die Umsetzung ist für mein Nutzungsverhalten leider nicht optimal. Ich hab letztes Jahr mal eine Logitech K400r gekauft, Funk Tastatur mit Touchpad. Damit lässt sich auf dem Sofa eigentlich ganz gut agieren. Ein Feeling wie mit "spezialisierten" AV-Geräten kommt so allerdings nicht auf.
 
@markox: Kodi in Form von http://openelec.tv auf NUC mit https://flirc.tv zur IR Fernbedienung und Logitech Harmony. Integriert sich wunderbar in eine AV Umgebung und ist mit der Harmony fernbedienbar. Fühlt sich an wie eine fertige Appliance (WDTV, etc.) und ist ziemlich einfach und schnell zusammengebaut und installiert.

Der Vorteil gegenüber fertigen Boxen: man kann preis-/leistungsmäßig alles haben, von sehr günstig (z.B. o.g. Boxen) bis hochklassig, irgendwo zwischendrin fängt dann die 4k/60 Fähigkeit an.

Mit dem NUC Skull Canyon gibt es sogar einen i7 Quadcore, der Desktops Konkurrenz macht, im Miniformat (ist aber halt auch der teuerste NUC).
 
Das Gerät hätte man man aber schon ein bisschen schöner gestalten können. Sieht irgendwie aus wie ein PC-Netzteil mit grau lackiertem Blechkäfig außen rum, nicht sehr ansprechend.
 
@Torchwood: Ich habe selbst einen NUC zu Hause, die sehen durchaus im Vergleich zu anderen Plastik-Mini-PCs ganz ansprechend aus. Davon abgesehen kann man sie mit VESA Mount auch an einen Monitor fest machen oder sonst irgendwo verstecken und einfach gar nicht sehen.
 
Was mich immer noch wundert..
Diese kleinen Mainboards die nur ein paar Zentimeter groß sind, gibt es ja schon länger.
Warum man die immer noch in Minitower-Gehäuse(oder größerem) verbaut. Das ist doch
nur zu 99,9% leerer Luftraum und schön sind diese grauen/schwarzen Riesenblechkisten
auch nicht.
Das andere Extrem (PC so groß wie ein USB-Stick) Ist sicherlich auch nicht gerade optimal.

Da finde ich die Bauart eines NUC oder Chromebox oder Nettop einfach sinnvoller, besser
und schöner.

Die Kistchen sind klein, billig, verbrauchen wenig Strom, und bieten eigentlich alles, was
man so im Normalfall braucht.Auch wenn das sicherlich keine sinnfrei hochgezüchteten
Gamers-PC's sind, bei denen schon die Grafikkarte mehr Strom verbraucht, wie eine
Waschmaschine.
In Zeiten in denen sowieso immer mehr Rechenleistung, Speicherkapazität, Anwendungen
in die Cloud wandern, werden diese lokalen PC-Monster doch IMO sowieso überflüssig.
d.h. alleine schon wegen der Bauart, würde ich mir keinen PC mit einem klassischen
PC-Gehäuse(Mini-Tower) mehr kaufen....weil mir das zu klobig ist.
Insofern finde ich das o.g. Rechnerlein eigentlich nicht schlecht.
 
@Selawi: Kleiner (und wesentlich stärker) geht auch, allerding nicht ganz billig
Intel Skull Canyon:
http://www.intel.com/content/www/us/en/nuc/nuc-kit-nuc6i7kyk-features-configurations.html
 
@Selawi: Midi Tower haben schon noch ihre Daseinsberechtigung:

FLEXIBILITÄT: mit mehr Platz ist einfach mehr möglich, keinesfalls sind viele Dinge, die lokale Ressourcen brauchen, gut in die Cloud verlagerbar.

1. Grafikkarten: ordentliche Grafikkarten für Spiele, berufliche 3D Anwendungen, CUDA Berechnungen, etc. brauchen Platz. Wie man an unten genanntem Skull Canyon sieht, kann man aber auch einen solchen Winzrechner mit dem Razer Core (Thunderbolt 3 Grafikkartengehäuse) koppeln und somit beides haben.

2. Speicher / Speicherplatz: wenn man viel RAM und/oder viele Festplatten/SSDs unterbekommen will, braucht man Platz.

3. Erweiterungskarten: zwar ist heute schon fast alles onboard, es gibt aber durchaus immer noch separate PCIe Karten, die einen Steckplatz brauchen (z.B. Raid Controller, NVMe Karten, etc.)
 
Endlich CEC!
Endlich wird der PC vom AVR/TV korrekt erkannt, endlich kann er mittels Fernbedienung (zumindest theoretisch) bedient werden! :)
Jetzt muss das nur noch bei allen anderen CPUs kommen und dann vielleicht auch noch gleich bei Nvidia und AMD.
 
@pato: Genau, THEORETISCH.
THEORETISCH sollte mein CEC-fähiger DVD-Player von Panasonic auch mit meinem CEC-fähigen Fernseher von Samsung zusammenarbeiten, tut er aber nicht. Theoretisch sollte der Amazon FireTV Stick auch CEC beherrschen, funktioniert genau so wenig. Die einzige Konstellation an CEC die bei mir funktioniert ist ein Samsung Fernseher mit einem Samsung BluRay Player. Das ist sehr schade weil hinter CEC eine tolle Idee steckt die die Flut an Fernbedienungen im Wohnzimmer endgültig verbannen könnte, nur umgesetzt wird es schrecklich.
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