Chipkrise ist eindeutig vorbei: Herstellern laufen die Lager voll

Noch vor nicht allzu langer Zeit spekulierte man darüber, wie viele Jahre es noch dauern könnte, bis die Chipindustrie die Nachfrage wieder decken kann. Die Lage hat sich nun aber schnell grundlegend geändert und die Lager füllen sich zu schnell. mehr... DesignPickle, Prozessor, Cpu, Chip, SoC, Hardware, Gpu, Prozessoren, Chips, Mainboard, Nanometer, System On Chip, Motherboard, Platine, Leiterplatte Prozessor, Cpu, Chip, SoC, Hardware, Gpu, Prozessoren, Chips, Mainboard, Nanometer, System On Chip, Motherboard, Platine, Leiterplatte

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Tja was die Automobilindustrie angeht, frag ich mich, wieso werden Weiterentwicklungen gemacht und angestrebt, obwohl man aber weiß, dass man Diese in absehbarer Zeit so wie geplant eh nicht umsetzen kann?

Wieso richtet man sich da nicht nach dem Liefertakt der Halbleiterfirmen und Chipindustrie?
Dem Autokäufer kann es doch Wurscht sein ob er analoge Zeigerinstrumente im Armaturenbrett seines Autos hat oder einen rollenden Hochleistungsrechner durch die Gegend kutschiert.

Für mich persönlich ist das Alles nur ein Luxusproblem der Menschheit. Je mehr Technik ein Auto hat, desto teurer die Reparaturen und desto größer ist auch der Aufwand. So sehe ich das. Wer eben zu faul ist seinen Wagen selbst zu pflegen und sich zu kümmern ob noch genug Öl drauf ist, genug Luft auf den Reifen ist. Der kauft sich eben ein Auto das Alles selbst überwacht und flennt dann wenn mal was nicht funktioniert.

Der Autofahrer der auch ohne all den Schnickschnack klar kommt, der kommt auch klar wenn er mal nen Wagen fahren muss, wo man noch nach alter Schule fahren muss. Ich wette, da käme heut zu Tage die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer an ihre Grenzen. :)
 
@Windows 10 User: Wird daran liegen, dass man so ein Auto nicht in 'ner Viertelstunde entwickelt. Und sehr viele Bauteile im Auto sind noch immer alte, zuverlässige Technik - nur wenn die halt auch keiner baut....
 
@Windows 10 User: Es dauert Jahre ein Auto zu entwickeln und zugelassen zu bekommen - und danach braucht man locker für ein Jahrzehnt Ersatzteile. In vielen Bereichen kann man also nicht mal eben so Teile austauschen.

Nicht umsonst gibt es bei den Gerüchten um eine TSMC-Fabrik in Deutschland seit längerem die Aussage, dass diese in 28 nm fertigen soll. Für die Automobilindustrie auf Jahre noch ein komplett ausreichender und rentabler Fertigungsprozess.
 
@Windows 10 User: Es würde ja schon reichen, wenn Fahrzeuge nach Bedarf produziert und nicht unendlich viele auf Halde gebaut würden.
Das würde nicht nur Halbleiter sparen, sondern auch noch jede Menge Energie. Aber dann müßte man ja den auf Effizienz getrimmten Produktionsablauf überdenken.... Ja, es mag wirtschaftlicher aussehen wenn eine Produktionsstraße zeitlich zu 100% ausgelastet ist, aber was nutzt mir das ganze, wenn ich die Fahrzeuge nicht auch verkaufen kann ???
 
@skyjagger: So ist es, aber das auf Halde bauen geschieht ja auch nur, weil die Menschen auf ihr neues Auto nicht warten wollen. Ich mein wenn ich mir jetzt als Beispiel, einen neuen Golf Variant mit 80PS kaufen würde, müsste dann vielleicht 1 oder 2 Jahre den Alten noch fahren bis ich den Neuen hätte, dann wär es eben so.... ich bin da nicht so, ich sag mal Besessen dass ich es sofort und am besten Vorgestern haben MUSS. :)

Würden alle so denken könnten Autos viel Energiesparender und Effizienter nach Bedarf gefertigt werden. :)
 
@Windows 10 User: ich glaube nicht dass die Wartezeiten so viel länger würden. Klar, derjenige, welcher sofort ein Fahrzeug haben möchte, kauft das Ausstellungsstück beim Händler. Ich weiß es nicht zu 100%, aber die meisten Fahrzeuge werden doch sicher eh individuell zusammen gestellt. Ein Kumpel von mir arbeitet bei VW, dieser meint, dass die Haldenfahrzeuge nach einiges Zeit zu echt günstigen Preisen veräußert werden, weil die kaum einer will( zu dem gewünschten Herstellerpreis)...
 
@Windows 10 User: Effizenter wäre das 100%ig nicht. Viele Käufer kaufen ein neues Auto weil ihr altes nicht mehr zuverlässig funktioniert, die wollen nicht nochmal 2000€ in ihr altes Fahrzeug stecken oder einen gebrauchten für 5000€ kaufen um die 6 bis 24 Monate zu überbrücken.

Dafür zahlen die Leute gern einen Aufpreis, das ist wirtschaftliches Denken. Der Autohersteller nimmt die 2000-5000€ gern selbst mit und verkauft dann eben ein Wagen aus der Vorproduktion mit mehr Ausstattung als es der Kunden eigentlich braucht und der Kunde bekommt sofort ein Auto das auch noch mehr Komfort und Wiederverkaufswert hat.
 
@skyjagger: Man produziert auf Halde um seine Produktion gleichmäßig auszulasten und um die Nachfrage an Leuten die keine Wunschfarbe oder sowas haben zu befriedigen. Statt dann 3 Monate auf das Fahrzeug zu warten, kriegst du es innerhalb von einer Woche.
So geschehen beim Geschäftswagen meiner Frau: Ihr Chef war im Autohaus wegen seinen Privatwagen und sieht ein Ausstellungsfahrzeug was ihren Wunsch entspricht und frägt die Verkäufer. Darauf findet sich im Pool von Mercedes ein gerade frisch produziertes Fahrzeug was ihren Anforderungen entspricht.
Sie ist happy weil sie ein zu 99% ihren Wunsch entsprechendes Fahrzeug hat und trotzdem deutlich unter Liste bezahlt, der Verkäufer hat einen Verkauf und ich ärgere mich weil wir nun ein Auto haben was nicht in die Garage passt.

Also der Grund wieso das Hersteller machen ist einfach: Weil sie Geld verdienen wollen und es funktioniert. Und wenn es wirtschaftlich ist, ist es in der Regel ziemlich effizient. Wenn dann muss man einzelne Produktionsschritte hinterfragen und ob man das nicht anders gestalten kann, so wie es BMW mit dem i3 gemacht hat.
 
Quatsch, die kann gar nicht vorbei sein. Nvidia hat gesagt, man solle sich von diesem Gedanken verabschieden
 
@Rohan: Weswegen bei mir auch noch eine GTX 1080 werkel. Der Gedanke, ob ich mir eine Grafikkarte, oder einen Gebrauchtwagen kaufe, käme mir vor wenigen Jahren nicht einmal in den Sinn.
 
Das halte ich aber auch für nicht vollständig durchleuchtet. Ich arbeite in einer Firma die Zulieferer für BMW ist und die rufen so schwankend Stückzahlen ab, weil sie mit den Chips nicht gut planen können, also mag sein, das einige Lager voll sind andere aber scheinbar nicht und dazu kommen immer noch Lieferprobleme, die haben ja weniger mit den Chips an sich zu tun befeuern aber die Krise trotzdem.
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