Alipay: Chinas Zahlungsgigant steht vor der staatlichen Zerschlagung

Die chinesischen Tech-Unternehmen konnten lange Zeit ungehindert agieren und entsprechend steil fiel so mancher Aufstieg aus. Doch gerade auf dem Finanzsektor besinnt sich die Staatsführung ihrer kommunistischen Wurzeln und greift hart gegen Firmen ... mehr... China, Geld, Sparschwein China, Geld, Sparschwein Julien Tromeur/CC0

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Tja und das passiert, wenn man auf einen chinesischen Zahlungsdienstleister setzt. Wenn die chinesische Regierung dann die Daten will, wird das Ding einfach mal verstaatlicht.
 
@DRMfan^^: Ich glaube, dass es denen nicht um die Daten geht. Im Zweifel haben die das schon. Der Fokus von denen steht glaub eher auf Kontrolle bzw. Macht. Kann ja nicht sein, dass ein "privatwirtschaftliches" Unternehmen so viel Einfluss auf den Zahlungsverkehr hat (Achtung Ironie).
Aber ja, vollkommen richtig: Jeder der glaubt, dass China eine kapitalistisch orientierte Demokratie ist, hat das Gesamtbild aus den Augen verloren.
 
@DRMfan^^: Wer seine Daten einem China Konzern gibt, und da auch nur für einen Millimeter an Datenschutz glaubt, muß bei der Wende 1989 und den Enthüllungen über die Kriminelle Organisation Namens Staatssicherheit auf dem Baum gepennt haben. Man kann gar nicht so Naiv sein, das man glaubt, irgendein Datensatz der in China durch die Leitung läuft, wird nicht analysiert und gespeichert. Airbus darf in China Flugzeuge bauen, weil man so an alle wichtigen Infos kommt, VW darf in China Autos bauen, damit man was zum Kopieren hat. Werdet endlich wach Leute!! Das ist eine Sozialistische Diktatur, das ist der Todfeind der freien Welt!!!!
 
@Erna vom Berg:
Genau, wir glauben lieber an den Datenschutz hier bei uns und vor allem USA. Wie naiv.
 
@Erna vom Berg: interessant wäre zu wissen was mit den deutschen autobauern passieren würde wenn china für sie ihr land dicht machen würde ;)
 
Einerseits ein sinnvoller Schritt Alipays Macht auf zu weichen, andererseits natürlich eine furchtbare Art und Weise des staatlichen Eingriffs, ein schlechtes, spätes Timing (direkt vor dem geplanten Börsengang) und das Ganze auf Kosten der internationalen Investoren, eine Frechheit.
Was die Sinnvolle Seite angeht, da habe ich vor ein paar Monaten schon einen spannenden, englischsprachigen Bericht auf irgendeiner Finanzseite gelesen, über die Ausmaße und gefährliche Größe von Ali Pay in der chinesischen Finanzwelt. Das ganze ist wohl schon so weit gegangen, dass es klassische Bankkredite kaum noch gibt und keine Bank mehr an den brutalen Kreditwürdigkeits-Algorithmen von Ali vorbei kommt.
 
@markox: Dafür ist ein Staat da. Ein privates Unternehmen darf nie so mächtig werden, dass es die Bevölkerung in solcher Art und Weise beeinflussen kann.
 
@feikwf: "Ein privates Unternehmen darf nie so mächtig werden". Genau das ist ja der Punkt. Ist es aber, weil es keine Vorkehrungen gab als sie nötig waren. Die Schritte kommen halt viel zu spät. Einerseits ist die chinesische Führung so streng und kontrollierend, andererseits lassen sie es in solchen Einzelfällen erst zum äußersten kommen bevor sie handeln. Das sieht man ja auch gerade schön an China Evergrande. 300 Mrd. $$ Schulden und absolut Systemrelevant. Nun ist die Kacke am Dampfen.
Zudem hätte man im Fall von Ali Pay auch jetzt noch sicher andere Wege als eine Teilverstaatlichung gehen können.
 
@feikwf: Auch keine einzelne Partei darf allein so mächtig sein. In China ist die Partei = der Staat.
 
@markox: na gottseidank sind der chinesischen Regierung die internationalen Investoren (Heuschrecken) sch..... egal, die sind nur auf ihre eigene Macht aus und kriechen nicht vor anderen zu Kreuze.

aber mal ernst, wer dort investiert, muß damit rechnen alles zu verlieren. da man halt im Kommunismus nicht alles mit Geld kaufen kann. Wenn Alipay geglaubt hat man könnte ohne Probleme die Vorteile (angeblichen) des Kapitalismus ausnutzen ohne die Nachteile des Kommunismus fürchten zu müssen, sind sie genauso Naiv wie intternationale Investoren, die jetzt rumheulen das sie jetzt nicht mehr ganz so reich sind.
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